Die Debatte um eine Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Asylbewerber ist nach Einschätzung von Experten realitätsfern. Man könne bei Abschiebungen nicht härter durchgreifen. Das sei "Scheinaktivismus", kritisiert Asyl-Fachanwalt Pfaff. Von Corinna Buschow
Bei den Ausschreitungen in Köln spielen laut Experten-Meinung patriarchalische Vorstellungen eine Rolle und nicht die Religion. Männer, die Alkohol trinken und fremde Frauen angreifen würden unter Muslimen als ehrlos gelten. Von Jasmin Maxwell
Das Münchner Institut für Zeitgeschichte bezeichnet die kommentierte Neuausgabe von Hitlers "Mein Kampf" als "politisch-moralisch notwendig". Bei der Vorstellung der Edition reagierten die Historiker gelassen auf Medienrummel und kritische Stimmen. Von Rieke C. Harmsen
Weltweit gibt es 207 Millionen Migranten im erwerbsfähigen Alter. 73 Prozent von ihnen bringen sich in die Arbeitsmärkte ein. Bei der heimischen Bevölkerung liegt diese Quote UN-Angaben zufolge deutlich darunter.
Wenn in den Medien über die Türkei berichtet wird, dann sind es meist Schreckensmeldungen über Unterdrückung und Gewalt. Doch es gibt auch ein Türkei-Bild, das kaum oder gar nicht in die deutschen Medien geschafft hat. Martina Yaman aus Alanya über den größten Weihnachtsmarkt in der Türkei. Von Martina Yaman
Wolf Wetzel befasst sich in seinem neun Buch mit drei zusammenhängenden Strängen untergründiger Staatsaktivitäten. Im MiGAZIN lesen Sie einen Exklusiv-Auszug zum NSU-Komplex: Welchen Anteil hat der Staat am NSU? Welche Verstrickungen gibt es? Von Wolf Wetzel
Wie oft haben wir den Begriff "Flüchtlingskrise" in den letzten Wochen und Monaten gehört und verwendet? So salonfähig das Wort auf den ersten Blick auch klingen mag, eigentlich handelt es sich um ein Unwort. Von Sarah Gerwing
Bisher wird Bildung, Jugendarbeit, Betreuung von Senioren oder Flüchtlingshilfe in den rund 2.600 Moscheegemeinden fast ausschließlich ehrenamtlich geleistet. Das muss sich ändern, sind Islam-Experten überzeugt - und zwar schnell. Von Martina Schwager
1,5 Millionen Flüchtlinge sind in diesem Jahr in die Europäische Union eingereist. Die EU-Kommission will deshalb die Grenzen stärker überwachen und dafür eine neue Organisation gründen.
Die Eliten der deutschen Wirtschaft und Politik sind gegen eine Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Kurzfristig sehen sie die Flüchtlingsaufnahme zwar als Risiko an, doch langfristig sind sie weitaus optimistischer als die Bevölkerung.