Michael Bosse

Ehepaar beendet Kirchenasyl

„Gebetet, dass Gott uns aus den Schwierigkeiten herausholt“

06.08.2023

Durch den Bruch des Kirchenasyls wurde ihr Schicksal der Öffentlichkeit bekannt: Ein Ehepaar aus dem Irak darf vorläufig in Deutschland bleiben, deshalb kann es jetzt die Räume der Gemeinde in Nettetal-Lobberich wieder verlassen.

Würdige Erinnerung

Ausstellung zu den Opfern des Brandanschlags von Solingen

30.05.2023

Wer waren sie? Eine Solinger Ausstellung widmet sich den Opfern des rassistischen Anschlags vom 29. Mai 1993. 30 Jahre nach der rechtsextremen Tat rückt die Schau das persönliche Schicksal der fünf Getöteten und ihrer Angehörigen in den Blick.

Solingen

Posthume Ehrung für Mevlüde Genç zum 30. Jahrestag des Brandanschlags

29.05.2023

Mevlüde Genç steht für das unermessliche Leid der Brandanschlags-Opfer von Solingen, aber auch für Versöhnung und Verständigung. 30 Jahre nach der Tat benennt die Stadt Solingen einen Platz nach der verstorbenen Friedensbotschafterin.

29. Mai 1993

Am 30. Jahrestag des Solinger Anschlags rücken die Opfer in den Blick

25.05.2023

Fokus auf die Opfer und großer Gedenkakt mit Bundespräsident: Der 30. Jahrestag des fremdenfeindlichen Solinger Brandanschlags wird anders begangen als in den Vorjahren. Im Blickpunkt stehen stärker als bisher die fünf getöteten Frauen und Mädchen.

Wuppertal

Proteste gegen geplanten Neubau einer Ditib-Moschee

01.03.2023

Der geplante Neubau einer Moschee in Wuppertal sorgt für Diskussionen. Gegen das Vorhaben der Ditib-Gemeinde wehren sich vor allem Autonome. Anfang März soll der Stadtrat seine Zustimmung geben.

„Unser Schmerz ist groß“

Totengebet in Dortmund für den von Polizei erschossenen Jugendlichen

14.08.2022

Rund 500 Menschen haben in Dortmund bei der Trauerfeier für den durch die Polizei erschossenen 16-jährigen Mouhamed D. Anteil genommen. Die Redner warnten vor Schuldzuweisungen und forderten Aufklärung.

Oft nicht benannt

Sinti und Roma fordern Erfassung antiziganistischer Straftaten

09.03.2020

Vertreter der Sinti und Roma in Deutschland warnen vor zunehmender Radikalisierung und fordern die Erfassung antiziganistischer Vorfälle. Angehörige ihrer Minderheit würden bei terroristischen Anschlägen oft nicht benannt. In Hanau starb mindestens eine Romni.