
Nebenan
Ekel als politische Waffe
Taliban in Brüssel: Die europäische Asylpolitik wirkt wie eine Umkehrung aller moralischen Maßstäbe. Union und SPD lassen dabei kaum noch erkennen, was sie der AfD entgegensetzen wollen.
Von Sven Bensmann Montag, 29.06.2026, 14:07 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 29.06.2026, 14:07 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Es ist wohl die nächste wichtige Etappe im moralischen Verfall des so oft beschworenen „jüdisch-christlichen Abendlandes“: Die Friedensnobelpreisprägerin EU lädt sich Terroristen in ihre Hauptstadt ein, um mit ihnen auf mindestens gleichberechtigt zu verhandeln – um nicht zu sagen: vor ihnen zu kriechen, wie der amerikanische Autokrat vor den republikanischen Garden.
Als demokratisch zu legitimierende Politiker taten die EU-Vertreter zwar noch alles ihnen mögliche, damit das Treffen bloß geheim bleiben möge: Irgendwie waren ihr die Taliban dann wohl doch widerlich – wenn auch nicht so widerlich, wie die Menschen, die hier in Europa vor diesen Verbrechern Zuflucht suchen. Ganz gelungen ist ihnen das Verheimlichen aber glücklicherweise nicht.
„Mir ist dieses Verhalten der EU widerlich.“
Ehrlich gesagt: Mir ist dieses Verhalten der EU mindestens ebenso widerlich. Nicht so widerlich, davon ganz zu schweigen, aber doch so widerlich, dass ich nicht davon reden will.
Und da das Wetter derzeit ohnehin nicht dazu angetan ist, längere Texte zu lesen oder zu schreiben und weil die FIFA den Deutschen halt erwiesenermaßen zwar so widerlich ist, von Boykott zu reden, aber eben dann doch nicht so widerlich, diesen auch wirklich durchzuziehen, belasse ich es für heute halt dabei.
„Was kann da noch kommen?“
Nur diese eine Frage sei mir aber erlaubt: Was versprechen sich konservative und sozialdemokratische Wähler (sowie alle rechts davon) eigentlich noch von der AfD, wenn selbst CDU/CSU und SPD schon auf alle Moral und Menschenrechte scheißen, nur um Menschen loszuwerden? Was kann da noch kommen – außer dem Vernichtungslager? (mig) Meinung
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