Seit 2020 haben rund 765.000 Menschen aus Nicht-EU-Ländern eine Aufenthaltserlaubnis zur Arbeits- und Fachkräftezuwanderung erhalten. Die Zahlen steigen seit den Regel-Erleichterungen deutlich. Aus welchen Ländern kommen die meisten?
Die fremdenfeindliche „March and March“-Bewegung fordert Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere auf, Südafrika zu verlassen. Das Ultimatum schürt Angst unter Migranten. Die Bewegung macht sie für Arbeitslosigkeit, Kriminalität und überlastete Dienste verantwortlich.
Großbritannien will Asylsuchende bis zu 10.000 Pfund für Unterkunft und Unterstützung zurückzahlen lassen. Ein dauerhafter Aufenthaltsstatus soll erst möglich sein, wenn die Summe vollständig beglichen ist. Bei Menschenrechtsorganisationen sorgt das Vorhaben für Kritik.
Das rechtsextreme Personenpotenzial ist laut Verfassungsschutz um 17 Prozent gestiegen. Einen wesentlichen Anteil daran sieht die Behörde in der gewachsenen Anhängerschaft der AfD. Von Lukas Philippi und Corinna Buschow
Der deutsche Smalltalk, einst die zivile Kunst des unaufgeregten Austauschs über Wetter, Bahn oder Fußball, ist für Migranten längst mehr als nur eine Plauderei. Er ist ein Schnelltest. Von Kiflemariam Gebre Wold
Einbürgerungsfeiern sollen neue Staatsangehörige willkommen heißen und Zugehörigkeit sichtbar machen. Ein neuer SVR-Policy Brief zeigt jedoch: Werden Feiern zur Pflicht, können sie auch Entfremdung auslösen.
Ein Kaffeebecher, ein Teeglas oder ein Teller können für Menschen mit Migrationserfahrung mehr sein als Gebrauchsgegenstände. Sie bewahren Erinnerungen, verbinden Generationen und machen Herkunft im neuen Alltag sichtbar.
Eine Ehe aus der deutschen Kolonialzeit in Togo wirkt bis heute nach. Weil Gerichte die damalige Verbindung nicht anerkannten, verloren die Familien ihre deutschen Papiere – und sollten Deutschland verlassen. Nach öffentlichem Wirbel ist das abgewendet.
Demoskop Güllner sieht das bundesweite Wählerpotenzial der AfD bei 28 Prozent nahezu ausgeschöpft. Zugleich hätten SPD und Union deutlich größere Reserven, würden viele grundsätzlich geneigte Wähler aber mit ihrem Angebot abschrecken.
Ein Gutachten hält den geplanten Umbau von Cosmo zur Hip-Hop-Welle „1Live Street“ für rechtswidrig. Medienrechtler Hubertus Gersdorf sieht den interkulturellen Auftrag im WDR-Gesetz verletzt und hält Klagen für möglich. Von Diemut Roether