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Kellnerin bei der Arbeit (Archiv) © de.depositphotos.com

Minijob-Zentrale

Über 30.000 Ukrainer arbeiten in Deutschland in Minijobs

In Deutschland arbeiten rund 6,8 Millionen Menschen in einem Minijob, mehr als jeder Fünfte hat einen ausländischen Pass. Das geht aus Zahlen der Minijob-Zentrale hervor. Danach arbeiten auch 30.000 Ukrainer in einem Minijob.

Montag, 12.12.2022, 19:00 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 13.12.2022, 6:02 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Mehr als 30.000 ukrainische Staatsbürger arbeiten derzeit in einem Minijob in Deutschland. Rund drei Viertel der Beschäftigten sind Frauen, wie die Minijob-Zentrale in Bochum mitteilte. Insgesamt arbeiteten Ende September 2022 rund 6,76 Millionen Menschen in Deutschland in einem Minijob – rund 1,2 Millionen von ihnen sind ausländische Staatsbürger.

Sowohl im gewerblichen Bereich als auch in Privathaushalten sind den Angaben zufolge deutschlandweit die meisten Menschen im Minijob in Nordrhein-Westfalen (1,52 Millionen) gemeldet. Im Anschluss folgten die Länder Bayern und Baden-Württemberg (1,19 beziehungsweise 1,02 Millionen).

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Mehr Menschen in Minijobs

Der Quartalsbericht für Ende September weist einen Anstieg der Zahl der Menschen, die einen Minijob im gewerblichen Bereich ausüben, auf knapp 6,5 Millionen aus. In diesem Bereich ist die Zahl im Vergleich zum zweiten Quartal 2022 um 0,5 Prozent gestiegen.

Die Entwicklung bei der Zahl der Minijobber in Privathaushalten ist dagegen leicht rückläufig: Zum 30. September waren rund fast 266.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte bei der Minijob-Zentrale gemeldet. Das entsprach einem Rückgang von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. (epd/mig)

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