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Theater (Symbolfoto) © HolgersFotografie @ pixabay.com (Lizenz), bearb. MiG

Reines Filmprogramm

27. Festival „Africa Alive“ vom 1. bis 9. September

Das wegen Corona mehrfach verschobene Festival „Africa Alive“ findet jetzt als reines Filmprogramm statt. Schwerpunkt liegt auf Nordafrika – anlässlich des zehnten Jahrestages des „Arabischen Frühlings“.

Montag, 30.08.2021, 5:19 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 29.08.2021, 16:07 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Das 27. Festival „Africa Alive“ präsentiert vom 1. bis 9. September das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilmen. Es sei wegen Corona mehrfach verschoben worden und finde als reines Filmprogramm statt, teilten die Veranstalter am Samstag in Frankfurt am Main mit. Aufführungsorte sind das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum und das Filmforum Höchst.

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Anlässlich des zehnten Jahrestages des Arabischen Frühlings liegt ein Schwerpunkt auf Nordafrika. Zu sehen sind etwa die tunesischen Filme „Noura reve“ (2019) und „A son“ (2019), die sich mit der Stellung der Frau und der Rolle der Familie auseinandersetzen.

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Weiterhin im Programm ist der Film „Les épouvantails“ (2019) von Nouri Bouzid, der sich mit den Traumata nach Syrien verschleppter Frauen beschäftigt. In Kooperation mit dem Friedrichsdorfer Institut zur Nachhaltigkeit ist „Amussu“ (2019) von Nadir Bouhmouch zu sehen, der den Widerstand eines marokkanischen Dorfes gegen die Ausbeutung von Wasserreserven dokumentiert.

Festival will Negativ-Image aufräumen

Gleich drei Filme kommen in diesem Jahr aus Lesotho. „This is not a burial it’s a resurrection“ (2020) von Lemohang Jeremiah Moses handelt ebenfalls von Widerstand, diesmal einer 80-jährigen Witwe gegen ein Staudammprojekt. Die Filme von Tebo Edkins befassen sich mit dem Erwachsenwerden („Coming of age“, 2015) und mit den ambivalenten Beziehungen zwischen chinesischen Einwanderern und afrikanischen Viehhirten („Days of cannibalism“, 2020).

„Africa Alive“ ist eine Kooperation von Frankfurter Kultureinrichtungen und afrikanischen Vereinen. Zu den Veranstaltern gehören das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum, das Filmforum Höchst der Volkshochschule Frankfurt, die Vereine Afrika Foundation und Dialog International. Gefördert wird das Festival unter anderem von der „HessenFilm und Medien GmbH“, dem Friedrichsdorfer Institut zur Nachhaltigkeit und „TV5MONDEplus“. Das Festival wurde 1994 mit dem Anliegen gegründet, „dem negativen Image Afrikas ein realistisches Bild entgegenzusetzen“. (epd/mig)

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