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TV-Tipps des Tages

16.01.2015 – Islam, Muslime, Le Pen, Ausländer, Rassismus

TV-Tipps des Tages sind: Kulturjournal: Themen: Von "Polizeiruf 110" bis Tschechow: Julia Westlake trifft Schauspieler Charly Hübner; Skandal-Roman? Islam-Kritik? Provokation? Der neue Roman von Michel Houellebecq

Von Freitag, 16.01.2015, 8:09 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 11.01.2015, 11:55 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Kulturjournal
Themen: Von „Polizeiruf 110“ bis Tschechow: Julia Westlake trifft Schauspieler Charly Hübner; Skandal-Roman? Islam-Kritik? Provokation? Der neue Roman von Michel Houellebecq; Das „Kulturjournal“ hat das Buch gelesen, über das alle reden: Muss ich, soll ich, darf ich? Harald Martenstein über Moral; „Mir doch egal!“: Michel Abdollahi macht den Moral-Test; Eltern gegen Lehrer: der Spielfilm „Frau Müller muss weg“; Wahr. Schön. Gut. – Scharfzüngig durch die Kulturwoche

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Von „Polizeiruf 110“ bis Tschechow: Julia Westlake trifft Schauspieler Charly Hübner
Charly Hübner ist eine Wucht: 1,92 Meter groß, starker Körper, starke Ausstrahlung. Ein Schauspieler, den man nicht übersieht, ein Publikumsliebling, der u. a. die Goldene Kamera und den Bayerischen Filmpreis bekommen hat. Regelmäßig ist er als Hauptkommissar Alexander Bukow im „Polizeiruf 110“ zu sehen. Vor Kurzem verkörperte er in „Bornholmer Straße“ den Mann, der die Grenze öffnete. Und seit Jahren spielt er erfolgreich Theater: in Berlin, Zürich oder Köln. Jetzt soll der Schauspieler Star des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg werden. Unter der Regie von Intendantin Karin Beier spielt er Tschechows „Onkel Wanja“. Schon vor der Premiere am 16. Januar 2015 durfte Julia Westlake exklusiv die Proben besuchen und mit Charly Hübner über seine Arbeit sprechen.

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Skandal-Roman? Islam-Kritik? Provokation? Der neue Roman von Michel Houellebecq
Ausgerechnet am Tag des furchtbaren Attentats auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist in Frankreich der neue Roman von Skandalautor Michel Houellebecq erschienen. Er sorgte schon Tage vorher für heftige Debatten, eine Houellebecq-Karikatur war am Tag des Terrorangriffs auf dem Cover von „Charlie Hebdo“ zu sehen. Kritiker werfen dem Autor vor, er würde mit seinem neuen Buch über ein vom Islam regierten Frankreich den Rechten in die Hände spielen und die Islam-Debatte befeuern. Unklar ist allerdings, ob viele Kritiker, die sich lautstark zu Wort melden, sein Buch überhaupt gelesen haben. In „Unterwerfung“, das am 16. Januar 2015 auch im Verlag Dumont auf Deutsch erscheint, beschreibt Houellebecq Frankreich im Jahr 2022: Erstmals wird ein muslimischer Politiker zum Präsidenten gewählt, der das Land Schritt für Schritt in ein islamisches Land verwandelt. Unterstützt wird er dabei von Sozialisten und Gaullisten, denn die wollen um jeden Preis die Macht der rechten Front National von Marine Le Pen verhindern. Ist der Roman eine Provokation oder gar islamfeindlich? Was will Houellebecq mit seiner Vision sagen?

Das „Kulturjournal“ hat das Buch gelesen, über das alle reden: Muss ich, soll ich, darf ich? Harald Martenstein über Moral
Kolumnisten sind bekanntlich Moralisten. Und eben deshalb befragt das „Kulturjournal“ Harald Martenstein zur „Moral 2015“, der NDR Kulturdebatte im Januar. Zu Beginn des Jahres haben die guten Vorsätze noch den Hauch einer Chance, umgesetzt zu werden – und die Welt könnte eine bessere werden. Ob das gelingt – oder wahrscheinlich auch nicht, das erklärt der Fachmann für Moral und diskutiert, was jeder Einzelne muss, soll, darf.

„Mir doch egal!“: Michel Abdollahi macht den Moral-Test
Grünglas in den Weißglascontainer, das geht gar nicht. Und jeden Tag Fleisch essen auch nicht. Bei Rot über die Ampel? Oha! Michel Abdollahi, der Reporter des „Kulturjournals“ für kulturelle Kuriositäten macht den Praxistest: was politisch korrekt ist, gehört theoretisch zum Allgemeinwissen. Aber irgendwann muss es doch auch mal gut sein, oder? Und so fragt Michel Abdollahi: „Ab wann sagen Sie: Ist mir doch egal?“ Fr, 16. Jan • 19:30-20:00 • ARD-alpha

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