TV-Tipps des Tages

19.09.2014 – Iran, Tahsili, Muslime, Ayatollah, Polen, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Kurzschluss - Das Magazin Schwerpunkt Iran: Nachrichten - "Kurzschluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen. Zur aktuellen Situation des iranischen Kurzfilms

Von Freitag, 19.09.2014, 8:09 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 14.09.2014, 13:48 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Kurzschluss – Das Magazin Schwerpunkt Iran
Nachrichten – „Kurzschluss – Das Magazin“ zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt – und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

Zoom: Zur aktuellen Situation des iranischen Kurzfilms
Einerseits: Rosen, Nachtigallen, Tausendundeine Nacht. Andererseits: Despotismus, finstere Ayatollahs, rigider Fundamentalismus. Zwischen diesen Polen bewegen sich die Bilder, die unsere Vorstellung vom Iran bestimmen. Dabei ist eine überraschende Vielfalt im aktuellen iranischen Filmschaffen zu entdecken. Einen Einblick bietet Amin Farzanefar, Festivalleiter des „1. Iranischen Filmfestival Köln“. Das Kurzfilmprogramm der Kölner Veranstaltung spiegelt ein breites Spektrum von Talenten der Filmhochschulen bis hin zu erfolgreichen Festivalveteranen wider und ist für „Kurzschluss – Das Magazin“ ein willkommener Anlass, dem jungen iranischen Kurzfilm eine Spezialsendung zu widmen.

___STEADY_PAYWALL___

Begegnung: Negar Tahsili
Grenzen herausfordern, zwischen Erlaubtem und Verbotenem balancieren – unabhängiges Filmemachen als eine Kunst des Jonglierens. Die in Teheran lebende 34-jährige Regisseurin Negar Tahsili begibt sich in ihren filmischen Arbeiten auf Spurensuche nach alternativen Lebensentwürfen in einer von religiösen Dogmen geprägten Gesellschaft. Zeigen kann sie ihre Werke im Iran nur in privaten Zirkeln und Clubs. Für „Kurzschluss – Das Magazin“ spricht sie hier über die Entstehung von „Private P.Art“ und ihre Kunst, im Verborgenen zu wirken. Fr, 19. Sep • 23:35-00:27 • arte

Zurück zur Startseite
UNTERSTÜTZE MiGAZIN! (mehr Informationen)

Wir informieren täglich über Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Um diese Qualität beizubehalten und den steigenden Ansprüchen an die Themen gerecht zu werden bitten wir dich um Unterstützung: Werde jetzt Mitglied!

MiGGLIED WERDEN
MiGLETTER (mehr Informationen)

Bestelle jetzt den kostenlosen MiGAZIN-Newsletter:

Auch interessant
MiGDISKUTIEREN (Bitte die Netiquette beachten.)

  1. surviver sagt:

    Ich finde es sehr schade, dass man in Deutschland im TV nicht viel über andere Länder erfährt um sich dann ein objektives Bild darüber machen zu können.
    Vor vielen Jahren war ich mal am Silvesterabend Ehrengast im Partykeller einer iranischen Akademiker Familie.
    Sein Vater war ein renommierter Arzt und der Sohn, der mich eingeladen hatte, war der Einzige in der Familie, der kein Abitur hatte. Nach seinen eigenen Worten war er der „schwarze Schaaf“ in der Familie.
    Er erzählte mir von seinem Onkel, der in den USA lebt und bei der NASA arbeitet bei dem er auch wegen seiner Kifferkarriere in Deutschland 1 Jahr leben musste.
    Er erzählte mir über das Leben der Jugend im Iran, z.B. dass 95% der Jungs und Mädchen dort studieren und das man im Sommer auf der Straße mit einem Pulli rumlaufen muss, und Abends, nach einem Insidertipp, zu einem „geheimen Treffen“ begibt, wo, nach dem die Tür zuschlagen ist, halbnackt „die. Post“ abgeht.
    Im TV hört man nur: „Schurkenstaat“, „die Achse des Bösen“, „Terroristen“….
    Hat das vielleicht was mit „westlichen Imperialismus“ zu tun?
    Der Iran soll ja neben dem Irak einer der größten Erdölexporteuren der Welt sein.
    Wie gesagt, ich vermisse die Vielfältigkeit im deutschen TV.