Betreuungsgeld

15 Prozent der Bezieher sind Ausländer

Für rund 224.000 Kinder wurde im zweiten Quartal Betreuungsgeld gezahlt. 15 Prozent der Bezieher besaßen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.

Donnerstag, 21.08.2014, 8:22 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 24.08.2014, 15:24 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Für rund 224.000 Kinder wurde im zweiten Quartal Betreuungsgeld gezahlt. Das sind etwa 79.000 mehr als im ersten Quartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Gut die Hälfte (51 Prozent) der Mädchen und Jungen, für die Betreuungsgeld bezogen wurde, waren jeweils das einzige Kind im Haushalt. 15 Prozent der Bezieher besaßen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.

Seit dem 1. August 2013 haben Eltern Anspruch auf Betreuungsgeld, wenn sie für ihr Kind keine frühkindliche Förderung in Tageseinrichtungen in Anspruch nehmen. Eltern, deren Kinder nach dem 31. Juli 2012 geboren wurden, erhielten bis zum 31. Juli Betreuungsgeld in Höhe von 100 Euro monatlich und seit dem 1. August monatlich 150 Euro. Gezahlt wird vom 15. Lebensmonat des Kindes an für 22 Monate.

Das Betreuungsgeld war von der schwarz-gelben Koalition eingeführt worden. Gegen die Pläne der CSU hatte die FDP lange Zeit Widerstand geleistet.

Im früheren Bundesgebiet haben fast vier von fünf Beziehern den Antrag auf Betreuungsgeld für den maximal möglichen Zeitraum von 22 Monaten gestellt. In den neuen Ländern (einschließlich Berlin) planen das nur zwei von fünf. Die voraussichtliche Bezugsdauer ist dementsprechend in den neuen Ländern mit durchschnittlich 13,7 Monaten deutlich kürzer als im früheren Bundesgebiet (19,6 Monate). (epd/mig)

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