Deutsche Presse

24.01.2014 – Islam, Gauck, NSU Terror, Türkei, Ausländer, Einwanderung

Gauck: „Einwanderung tut diesem Land gut“; Christliche Theologen verteidigen Islam-Kollegen; NSU Terror: Uwe Böhnhardts Vater spricht NSU-Opfern Mitgefühl aus; Nur Beate Zschäpe weiß die Antwort; Deutsche Waffen töten in Syrien; Schluss mit den Türkei-Verhandlungen

Von Freitag, 24.01.2014, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 23.01.2014, 22:53 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Im NSU-Prozess erklärt Jürgen Böhnhardt, dass er kaum Zeit für seinen Sohn Uwe hatte – und nicht mitbekam, wie tief der in die Neonazi-Szene abdriftete. Und er richtet das Wort an die Hinterbliebenen.

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Der NSU-Angriff auf Polizisten in Heilbronn sollte Repräsentanten des Staates treffen. Nach dem Mord an Michèle Kiesewetter wird jahrelang in viele Richtungen ermittelt – nur nicht ernsthaft in Sachen Terrorismus. Es gibt noch immer viele offene Fragen.

Bundespräsident Joachim Gauck warnt im Interview mit der F.A.Z. davor, in der Debatte über Einwanderung aus Osteuropa Ängste zu schüren.

Der umstrittene Islam-Theologe, Mouhanad Khorchide, erhält Unterstützung: Drei christliche Theologen untersuchten die Gutachten seiner Kritiker und stellten unfaire und mangelhafte Arbeit fest.

Der hessische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft sieht in der Zuwanderung von Osteuropäern eine „Gefahr für die innere Sicherheit“ in Deutschland und verweist auf die Verbrechensstatistik.

Das Landesministerium für Integration stellt die Förderung der kommunalen Integrationsarbeit neu auf. Integrationsministerin Bilkay Öney will andere Akzente setzen: „Wir wollen weg von theoretischen Integrationsplänen hin zu einer Strukturförderung, die den Kommunen ihre Selbstverantwortung lässt.“.

Die Islamkonferenz soll eine Neuauflage erfahren – aber erst nach einer Reform ihrer Themenbereiche. Innenminister Thomas de Maizière will das Format neu überdenken.

Wenn es um Gedanken und Gesinnung geht, sollte weniger verboten werden – egal ob es um Nazi-Symbolik oder den Holocaust geht. Denn wenn man das Böse verbieten könnte, gäbe es das Böse nicht mehr.

Die CDU in Niedersachsen befürchtet eine „Welle von Linksterrorismus“, die aus dem Hamburger Schanzenviertel ins Nachbarland schwappt. Der Innenminister vermag dafür keine Anzeichen zu erkennen

Eine Recherche von FR und NDR enthüllt: Waffen aus deutsch-französischer Produktion heizen die Kämpfe in Syrien an. Eine islamistische Miliz setzt im syrischen Bürgerkrieg in Deutschland mitgebaute Milan-Raketen ein.

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hadert mit dem Europa-Kurs seiner Partei: Sie solle die Chancen der EU thematisieren, nicht nur die Probleme. Die Diskussion mit der Türkei hält er für unehrlich.

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