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16.12.2012 – Iran, Patriot, USA, Newtown, Lanza, Clinton, NATO, Türkei

Die Themen des Tages sind: Iranische Generalstabschef: „Patriot-Raketen können zum Weltkrieg führen“: Massaker von Newtown: Nach Amok: Obama soll das Waffengesetz ändern; Kaufe dir eine beliebige Staatsbürgerschaft; US-Außenministerin Clinton wird ohnmächtig

Von Sonntag, 16.12.2012, 12:00 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 16.12.2012, 12:00 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Iranische Generalstabschef: „Patriot-Raketen können zum Weltkrieg führen“
In Radikal lesen wir unter der Schlagzeile „Patriot-Raketen können zum Weltkrieg führen“, zu der Stationierung der Nato-Patriot-Abwehrraketen in der Türkei habe der iranische Generalstabschef gesagt, dies könne zu einem Weltkrieg führen.

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Dem Blatt zufolge habe der iranische Generalstabschef Hassan Firusabadi betont, der Plan zur Stationierung von „Patriot“-Flugabwehrraketen der NATO an der türkisch-syrischen Grenze könne einen neuen Weltkrieg auslösen, der auch Europa einschließen werde. Weiter heißt es in der Meldung unter Berufung auf Reuters, Firusabadi habe erklärt, alle Patriot-Raketen seien Schandflecke und würden einen möglichen neuen Weltkrieg bedeuten. Mit diesem Plan bereitet der Westen einen weiteren Weltkrieg vor, der für die Menschheit und Europa selbst gefährlich würde.

Massaker von Newtown: Nach Amok: Obama soll das Waffengesetz ändern
Sabah berichtet, nach dem erneuten Massaker an eine Schule in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut hätten die Befürworter einer strengeren Waffenkontrolle US-Präsident Obama zum Handeln ausgefordert. Dem Blatt zufolge betrachte die Republikanische Partei den Besitz von Schusswaffen als „individuelles Recht“ und ferner sei der Einfluss der Waffenlobby viel zu groß, um etwas bewegen zu können. Das Kongress-Mitglied Carolyn McCarthy von der Demokratischen Partei habe gesagt, die Massaker seien ein Teil des Alltags in den USA geworden und es sei an der Zeit, gesetzliche Maßnahmen dagegen zu treffen. Aber der republikanische Flügel des Kongresses sehe den Waffenbesitz als persönliches Recht, das sich eingeschränkt werden darf. Der private Waffenbesitz sei demnach ein Teil der US-Kultur und eine Einschränkung würde gegen die Verfassung verstoßen, laute das Argument der Republikaner, schreibt Sabah weiter.

Kaufe dir eine beliebige Staatsbürgerschaft
Aus Star erfahren wir unter der Schlagzeile „kaufe dir eine beliebige Staatsbürgerschaft“, die von der Krise geplagten Länder würden Investoren im Gegenzug die Staatsbürgerschaft geben. Weiter heißt es, zahlreiche Länder in Europa, Asien, Amerika und Afrika, die unter der Last der Wirtschaftskrise leiden, würden nach Investitionen in bestimmen Summen den Investoren die Staatbürgerschaft und eine Aufenthaltserlaubnis geben. Spanien, das von der Krise am meisten betroffen sei und wo die Arbeitslosenquote bei 25 Prozent liege, könne man beim Erwerb von einer Immobilien von 160.000 Euro eine Aufenthaltsgenehmigung gekommen. In der Slowakei könne die Staatsbürgerschaft mit einer Investition in Höhe von einer Millionen Euro erworben werden. Der Preis für den „amerikanischen Traum“ betrage eine Millionen Dollar. Mit einem Nachweis von einem Einkommen in Höhe von 1.200 Dollar erteile Uruguay die günstigste Staatsbürgerschaft.

US-Außenministerin Clinton wird ohnmächtig
Vatan meldet, US-Außenminister Hillary Clinton habe einen Ohnmachtsanfall erlitten und sich dabei eine Gehirnerschütterung zugezogen. Dem Blatt zufolge, habe das State Department mitgeteilt, in den vergangenen Tagen sei die Außenministerin an einem Magenvirus erkrankt gewesen und habe die geplanten Auslandsreisen abgesagt. Der Magenvirus habe zur Dehydration geführt. Bei einem Ohnmachtsanfall habe sie sich den Kopf gestoßen und eine Gehirnerschütterung erlitten. Clinton stehe unter ärztlicher Beobachtung und werde zu Hause behandelt. Weiter schreibt das Blatt, Außenministerin Clinton hätte in der kommenden Woche vor dem Untersuchungsausschuss über den Angriff am 11. September auf das US-Konsulat in Bengasi mit vier Todesopfern aussagen sollen.

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