Infobroschüre

Bayern buhlt um Verbleib von ausländischen Studenten

Nur die wenigsten ausländischen Studenten bleiben nach erfolgreichem Studium in Deutschland. Um diese Fachkräfte buhlt nun Bayern mit einer Informationsbroschüre, die den Studenten als Wegweiser dienen soll.

Montag, 27.06.2011, 8:25 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 29.06.2011, 2:19 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Durchschnittlich elf Prozent aller in Deutschland Studierenden kommen aus dem Ausland. Die meisten von ihnen zieht es nach erfolgreichem Studium zurück in die Heimat oder in ein anderes Land. Sie werden aber gebraucht – auch in Bayern.

So buhlt das Land jetzt mit einer eigens für ausländische Studenten herausgegebenen Broschüre um deren Verbleib in Deutschland. Die Broschüre informiert unter anderem, welche ausländerrechtlichen Regelungen zur Aufnahme einer Arbeit in Bayern gelten und nennt Ansprechpartner bei den entsprechenden behördlichen Stellen.

Download: Die Informationsbroschüre „Wir brauchen Sie in Bayern“ kann als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Es soll in Kürze an allen bayerischen Hochschulen erhältlich sein.

„Mit der Informationsbroschüre wollen wir unseren ausländischen Studenten den Weg in den bayerischen Arbeitsmarkt erleichtern. Wir brauchen in Bayern qualifizierte Fachkräfte. Unsere ausländischen Studenten und Absolventen sind ein wertvolles Arbeitskräftepotenzial, das wir im Wettbewerb um die besten Köpfe auch nutzen müssen. Wir würden uns daher freuen, wenn möglichst viele ausländische Studenten nach ihrem erfolgreichen Hochschulabschluss bei uns arbeiten würden“, so der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Vorstellung der Broschüre am vergangenen Freitag in Erlangen. (eb)

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MiGDISKUTIEREN (Bitte die Netiquette beachten.)
  1. BM sagt:

    Moin aus dem Norden … wenn sich die Einstellung der Menschen + homogenen Katholiken in Bayern gegenüber Vielfalt und Migrant/innen ändern würde und die Arroganz und die eigene Konstruktion „Bauchnabel der Welt zu sein“ sinken/schwinden würden, dann bleiben vielleicht der eine/die andere Migrant/in bzw. Ausländer/in auch dort …

    Broschüren reichen m. E. leider nicht aus.

    Gruß aus der DiverCity Hamburg
    BM