Europäische Union

Visapflicht für Albaner und Bosnier aufgehoben

Bürger aus Albanien und Bosnien-Herzegowina mit einem biometrischen Pass können ab Dezember 2010 ohne Visum in fast alle Länder der Europäischen Union einreisen. Dies beschlossen die EU-Innenminister gestern in Brüssel.

Dienstag, 09.11.2010, 8:30 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 15.11.2010, 0:43 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |  

Von einem „wirklich historischen Tag“ und einem „sehr wichtigen politischen Signal“ für beide Balkanstaaten sprach EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström gestern nach dem Beschluss der EU-Innenminister in Brüssel. Erfreut zeigte sich auch der bosnische Präsident Haris Silajdzic: „Die Menschen hier werden nun viel über europäische Standards lernen, das kann unser Land am Ende in die EU führen.“

Die neue Reisefreiheit gilt aber nicht vorbehaltslos. Die Reiseerleichterung wurde von den EU-Innenministern unter der Bedingung erteilt, dass das Asylrecht nicht missbraucht wird. Aufgrund schlechter Erfahrungen aus den anderen Balkanländern, deren Visumpflicht die EU vor einem Jahr aufgehoben hatte, habe man sich zu diesem Schritt entschlossen. Viele Reisende hätten ungerechtfertigt Asylanträge gestellt, weswegen auch Innenminister Thomas de Maiziere nur mit Bedenken zugestimmt habe. In den vergangenen drei Monaten sei die Zahl von Asylbewerbern aus Serbien und Mazedonien in Deutschland um 400 Prozent auf knapp 1000 gestiegen.

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Nun liege es an Albanien und Bosnien-Herzegowina, erklärte Malmström. Die Regierungen der beiden Länder haben sich verpflichtet, ihre Bürger vor einem Visa-Missbrauch zu warnen. Die Visumfreiheit ermöglicht nur einen Aufenthalt von 90 Tagen pro Halbjahr in der Schengen-Zone. Kommt es dennoch zu Auswanderungsströmen in einen EU-Mitgliedsstaat, kann dieser die Suspendierung der Visa-Freiheit beantragen. Darüber entscheidet dann der Rat der Innenminister.

Ziel der Reiseerleichterung sei es, den Staaten einen Anreiz zu geben, den notwendigen Reformprozess für eine Mitgliedschaft in der EU voranzutreiben. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Bisher haben noch nicht einmal die Beitrittsverhandlungen begonnen. Dennoch hoffen Bosnien und Albanien auf eine Aufnahme in den kommenden zehn Jahren.

Weniger optimistisch kann Kosovo in die Zukunft blicken. Die positiven Auswirkungen der gestrigen Entscheidung würden von der „noch weiter verstärkten Isolierung“ des Kosovo überschattet, erklärte Ulrike Lunacek (Grüne), Kosovo-Berichterstatterin des EU-Parlaments. Sie warnte: „Kosovo ist das einzige Land der Region, für das die EU-Visa-Regeln aufrecht bleiben. Deswegen fordere ich die EU-Kommission auf, nun schleunigst den Visa-Dialog mit dem Kosovo zu beginnen und so schnell als möglich eine Road-Map zur Visa-Liberalisierung vorzulegen.“

Auch die Sozialdemokraten im EU-Parlament stellten klar, dass die Bürger aus dem Kosovo nicht auf Dauer von der Reiseerleichterung ausgeschlossen werden dürften. „Eine solche Ungleichbehandlung reißt höchstens neue Gräben auf und verschärft Diskriminierungen. Das Kosovo darf den Anschluss an die Entwicklung der anderen Länder in der Region nicht verlieren“, warnten Birgit Sippel, SPD-Europaabgeordnete und Mitglied im Innenausschuss, und Jutta Steinruck (SPD), stellvertretendes Mitglied der Balkandelegation.

Derartige Befürchtungen sind nicht neu. Bereits Anfang 2010 hatten Kritiker bemängelt, dass die Aufhebung der Visa-Pflicht nur für bestimmte Länder eine Ungleichbehandlung in der Region bedeuten würde. Nach der gestrigen Entscheidung bleibt Kosovo der letzte Teil des ehemaligen Jugoslawien, der nicht von der Visa-Freiheit profitiert. (bk)

Politik
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  1. DARDANIA sagt:

    Ich finde es ungerrecht, dass ein Volk wie die SERBEN denn Genuss auf Reisefreiheit geniessen können.
    Damit wird deutlich, wie dankbar Europa den SERBEN für deren Taten(Ermordung an Unschuldige Menschen) ist.
    Meiner Meinung nach hätte es kein Land im Balkan schneller als KOSOVO es verdient die Reisefreiheit zu erlangen, weil es so viel schlimmes erleben musste und heuteteilweise( durch Eulex) immer noch erleben muss.Dann lese ich,der Kosovo hat bestimmte Kriterien nicht erfüllt !Da frage ich mich welche Kriterien haben denn die andere Balkan Länder den erfüllt? Was Kosovo nicht erfüllt hat? Herscht denn jetzt kein Korruption in denn anderen Balkanländer?
    Kommen wir zur Korruptionsbekämpfung in Kosovo. Da frage ich mich wie sollen wir den korrupten EULEX bekämpfen. Es ist doch klar, dass der Herr […] die Spielpuppe von Europa ist und das macht was die mächtigen Länder befehlen. Ich liebe auch meine zweite Heimat Kosovo und wünsche mir das es ENDLICH mal stabiler wird und selber entscheiden können, was sie daraus machen!!!!!

  2. Boli sagt:

    @Albaner

    Ein Albanien! Ein Pass! Eine Visafreiheit!

    Hört sich für mich irgendwie nach:
    Ein Volk, ein Reich, ein Führer an.

    Die Idee eines Albanischen Staaten auf ethnischer Grundlage zu schaffen hat nichts mit Rassismus oder Radikalismus zu tun.

    Was wollen Sie eigentlich noch? Es gibt einen Staat Albanien und der wird wohl zum Großteil nur aus Albanern bestehen oder?

  3. Albaner sagt:

    @ Boli
    Sie haben Recht, wenn sie behaupten, dass es schon einen alb. Staat gibt. Aber bedenken wir doch mal auf welchen Grundlagen dieser Staat erschaffen wurde! Nicht auf dem natürlichen Recht aller Menschen/Völker „Freiheit“ „Demokratie“ und „Selbstbestimmung“. Albanien wurde von den damaligen Großmächten Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland nach belieben der Serben, Bulgaren, Griechen und Montenegriner zerstückelt. Meine Idee kann daher nicht als nationalistisch-rassistisch bezeichnet werden. Es leben immer noch mehr als 3,5 Mio Albaner außerhalb der heutigen Grenzen (außerhalb Kosova & Albanien). Ich werde es immer sagen. Als Albaner kann ich nicht auf Europa und irgendwelche Reformkriterien vertrauen. Wie soll ich dann meinen Nachbarn trauen, die so viel Unheil über mein Volk gebracht haben. Ich betone es nochmal. In unserem Albanien (alle historisch ethnische Gebiete) sind Gäste willkommen, aber nicht Okkupatoren!
    Zum Thema Visa-Freiheit zurück. Siehe Kosova! Will mir einer sagen, dass Monetenegro ja sogar Makedonia die Reformen erfüllt hat? NIEMALS! DAHER NULL TOLERANZ FÜR SOLCHE LÜGEN!!!

  4. bogo70 sagt:

    @Albaner
    @Dardania

    Ich weiß nicht wo sie waren als der Krieg in Jugoslawien begann, wo ich war weiß ich noch sehr genau. Ich war 21 Jahre alt und es war 2.00 Uhr in der Nacht, als ich meinen Dienst beendete und auf dem Nachauseweg die Nachricht vom Ausbruch des Krieges aus dem Radio hörte. Was ich mir hier in einem freien Land ohne Krieg seitdem ich denken kann, überhaupt nicht vorstellen konnte, passierte urplötzlich in meiner Heimat mitten in Europa. Dort wo meine Eltern und meine gesamte Familie lebt, fielen Bomben und starben Menschen, dort wo mein Onkel, alt und gebrechlich um 2.00 Uhr Morgens vor dem Fernseher saß um mich entsetzt zu informieren und meine Mutter friedlich in ihrem Bett lag, sollte nun ein unmenschlicher Krieg, ausgelöst durch serbische Politik toben. Wieviel Anteil hat meine Mutter, die friedlich in ihrem Bett schlummerte und dann im Verlauf des Krieges beide Beine verlor, an diesem unsäglichen Gemetzel und wieviel Anteil hatte ich im fernen Deutschland daran?

    „Die Serben“ im Kollektiv und Pauschal gibt es nicht und Jugoslawien ist Geschichte, was uns davon geblieben ist, ist die Trauer um Verwandte und bis heute zerstörte Städte, sowie Armut. Das wollten weder Serben, Kroaten, Slowenen, Bosnier und Kosovaren. Wissen sie was uns auch noch geblieben ist? Viele Mischehen und Kinder mit kroatisch, bosnischen Wurzeln oder serbisch, kroatischen Wurzeln usw. dann Grund und Boden der Menschen, die nun versprengt und verjagt nicht mehr in ihre Heimat können oder auch nicht wollen, aus Angst vor „den Serben, den Kroaten, den Bosniern, den Kosovaren“ usw.

    Das sie Serben nicht besonders mögen versuche ich hinzunehmen, aber ich lasse mich nicht in ein Klischee hineinpressen, nur weil sie zu faul sind etwas differenzierter über die Geschichte des Kosovo zu berichten. Es war die Politik und nicht meine Mutter, die ihnen ans Bein gepinkelt hat!

    Um nochmal auf das Volk der Roma zu kommen, diese stammen weder aus der Ukraine, noch aus Ägypten sondern vordergründig aus Indien. Der Begriff Roma (Mensch) wird in Europa als Überbegriff für Sinti und Roma wie andere dieser Volksgruppe verwendet, um den Menschen ihre verletzte Würde wiederzugeben. Ihre verächtliche Art über Menschen zu sprechen, verdeutlicht wieviel ihnen „der Mensch“ wert ist.

    Was Nationalismus angeht, zeigt unsere gemeinsame Geschichte das es unmöglich ist, sowie Serbien es versucht hat, aus Menschen eine homogene Masse zu formen. Das was die serbische Geschichte uns hervorgebracht hat, wollen sie nun in einem Revival für Albanien. Wobei sie übersehen das sie genauso wie ein Großjugoslawien an sich selbst scheitern können. Selbst wenn Albaner eine Einheit aus ethnisch reinen Albanern wären, könnte ihr Wunsch eine friedliche, ethnische Nation zu schaffen nicht in Erfüllung gehen, denn Menschen finden immer einen Weg Hass zu säen und Unterschiede gibt es trotz aller äußeren Anzeichen auch im Wesen jeder Ethnie. Wir sind nicht alle gleich, egal wie man uns bezeichnet, ob als Serben, Albaner oder Deutsche. Doch soll es nicht an mir liegen das sie scheitern, wenn Albanien es versuchen will. Ich wünsche weder ihnen noch ihrem Volk etwas Schlechtes, aber ich werde die Kommunikation mit ihnen jetzt abbrechen, da ich keinen Sinn darin sehe mich mit ihnen zu streiten, gar von ihnen als Mörder bezeichnet zu werden. Wenn ihnen an einer gesitteten Kommunikation etwas liegt, bin ich natürlich gern bereit mich wieder mit ihnen zu unterhalten.

  5. Albaner sagt:

    @Bogo70:
    Wie ich bereits erwähnte, werde ich meine Meinung frei ohne Kriterien und Einschränkungen verbreiten. Weder schulde ich Ihnen etwas noch schulden Sie mir etwas. Sie sind also nicht dazu verpflichtet meine Kommentare zu kommentieren. Sie bezeichnen also diese „Kommunikation“ als „Streit“. Ich bin da anderer Meinung. Ein Austausch von Meinungen sollte so nicht gesehen werden, wohl eher aber als ein Austausch verschiedener Ansichten, welcher dazu beitragen könnte, Meinungen zu relativieren ggf. auch zu überdenken! Nur ich kann und möchte nicht akzeptieren und schon gar kein Verständnis dafür zeigen, dass der NATO-Angriff als ein Kriegsakt gestempelt wird.
    Ich erzähle Ihnen jetzt folgende Geschichte:
    In einem kleinen Ort bei Gjakova (Mehje) wurde eines Morgens 700 männliche Personen (ALBANER) auf brutalste Art und Weise niedergemetzelt, darunter 4 meiner Angehörigen. In einem kleinen Dorf bei Drenica (Prekaz) wurden zwischen 45 – 50 Personen massakriert (nicht einmal Tiere schlachtet man so). In einer kleinen Stadt namens Rahovec wurden 27 Geistliche (muslimische Albaner) massakriert (und ca 500 Zivilisten durch Schusswaffen getötet), geschändet und verschleppt. Allein zwischen 1989 und 1999 gab es 4500 – 5000 Vergwaltigungen an albanischen Frauen (im Krieg schätzungsweise 2000 -2300). Ca. 250 000 Häuser sind niedergebrannt worden. Ca. 2500 Kinder im Alter zwischen 1 – 15 Jahre sind getötet worden.
    Ihre Aussage „…..sollte nun ein unmenschlicher Krieg, ausgelöst durch serbische Politik toben….“ benote ich mit der Note 1, da dies in allen Belangen zutrifft. Ich könnte natürlich weiter machen und die Zeit vor dem Krieg beschreiben, die als eine „totale Unterdrückungszeit“ in die Geschichte eingegangen ist.

    Natürlich kann ich nicht das ganze Volk in eine Schublade stecken, jedoch kann ich sehr wohl die Mehrheit dafür beschuldigen, denn die Mehrheit war es, die Millosevic wählten und ihm das Recht zusprachen albanisches Land zu besetzen und zu zerstören.

  6. bogo70 sagt:

    Liebster Albaner, ich bin ich sogar verpflichtet ihnen zu antworten, denn ihre Behauptungen sind falsch und sie verbreiten diese in der Öffentlichkeit. Wenn sie uns Geschichte nahebringen wollen, dann bitte mit Quellen und nicht mit „ihrem Gefühl“ für Heimat. Die UCK war eine paramilitärische Organisation und ich werde ihnen nicht den Gefallen tun, die UCK reinzuwaschen. Die UCK, die eine humanitäre Krise erzeugte und die Nato zum Handeln zwang, hatte damit mindestens genau soviel Schuld wie die Serben. Ohne die Nato und Deutschland mit ihrem umstrittenen Eingreifen, wäre es garnicht so weit gekommen, wie es dann kam. Die „humanitäre Katastrophe“ gab es erst nach den Luftangriffen und die UCK wollte es genauso haben. Sie haben etwas falsch verstanden, wenn sie meine versöhnlichen Töne nutzen um noch eins drauf zu packen und es als Schuldeingeständnis werten, sage ich klar und deutlich nein. Für diesen Krieg waren die Serben nicht allein verantwortlich.

    Träumen sie nur weiter von ihrem Großalbanien, denken sie der Westen schaut zu wenn ein kleiner Staat wie ihrer, überwiegen von Muslimen bewohnt, nur Ansatzweise versucht so groß zu werden, wie sie es sich vorstellen. Sie werden genauso klein gehalten wie alle anderen, denn einen starken Staat auf dem Balkan will der Westen nicht haben und wenn die Nato da unten eingegriffen hat, dann ganz sicher nicht weil ihr die Kosovaren so wichtig waren. Spätestens vor Griechenland ist Schluß mit Lustig und Großalbanien.

    Der Beitrag der UCK zur Eskalation
    Der Beitrag Deutschlands und der Nato

  7. Alex sagt:

    zu “ Albaner“

    Bravo

    So eine Mass an Wissen und echt aufrichtigen “ pazifischen“ gedanken.

  8. Albaner sagt:

    Liebe kleine bogo 70,
    ich will es ausdrücklich nochmal schreiben „SIE SIND MIR GEGENÜBER ZU GAR NICHTS VERPFLICHTET“!!!! Ich finde es erbämrlich meine Angaben als falsch zu bezeichnen. Mehr als 15.000 zivile Opfer hat das albanische Volk zu beklagen und sie sagen, dass meine Angaben nicht der Wahrheit entspricht?!?!? Die UCK war, ist und bleibt eine Befreiungsarmee, gegründet aus einfachen Menschen. Die humanitäre Krise erzeugte einzig und allein die serbische Armee mit ihren Cetniks […]. Von einer humanitären Krise nach dem Nato-Luftangriff, der überwiegend über Serbien stattfand, zu schreiben ist eine Schande, denn schon vor den Angriffen waren die o.g. Opfer zu beklagen. Niemand träumt von einem Großalbanien, niemand hat großimperialistische Ambitionen. Das hat einzig und allein Serbien bewiesen, denn es hat 3 Kriege angefangen und es hat ca 250.000 Opfer auf dem Gewissen. Wir haben uns nicht vor Serbien gescheut, dann werden wir uns erst Recht nicht vor Griechenland scheuen. […] Die Albaner werden ihr Recht noch geltend machen. Recht auf Selbstbestimmung, auf einen gemeinsamen Staat, auf Demokratie und auf die vorherrschende Rolle auf dem Balkan.

    Waren ihre Vorfahren nicht Österreicher? :-)

  9. MoBo sagt:

    @ Albaner: warum nennen sie Bogo 70 jetzt eigentlich „klein“? Weil sie „nur“ eine Frau ist und sie etwas gegen Frauen haben, oder weil Sie meinen, dass Sie selbst dagegen „groß“ seien.

    Danke für die Angabe der Quellen, ich zitiere daraus:
    „Nach der GfbV vorliegenden Informationen beteiligt sich die UCK jedoch – wenn auch nicht im selben Ausmaß wie die serbischen Truppen – an Geiselnahmen, Mißhandlungen und „Verschwindenlassen“ vor allem männlicher serbischer Zivilisten und Nicht-Kombattanten. UCK-Sprecher Jakub Krasniqi bekannte gegenüber der albanischen Zeitung Koha Ditore, daß die UCK Exekutionen durchführt.

    Das albanische Menschenrechtskomitee CDHRF gab am 8. Juli 1998 die Zahl der vermißten Serben mit 32 an, während das IKRK Ende Juli von 130 vermißten Serben sprach. Alte Menschen und Frauen werden von der UCK offenbar fair behandelt, während Männer im wehrfähigen Alter und angebliche albanische „Kollaborateure“ Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden. “

    Also wenn die UCK laut Ihnen „Das Volk“ ist, dürfte ich dann auch sagen, dass Das Albanische Volk Männer verschwinden lässt und Menschenrechtsverletzungen gutheißt. Ich hoffe doch nicht.

    Was mir auch nicht klar ist, und ich hoffe auf einen unemotionale Antwort, ist wie sie auf der einen Seite besrreiten, dass es Ihnen um ein „Großalbanien“ geht, aber auf der anderen Seite große Teile Mazedoniens Albanien zuschreiben und behaupten, Albanien hätte einen Vormachtstellung auf dem Balkan (was übrigens weder historisch je so war noch irgendwie politisch umsetzbar wäre).