Türkische Presse Europa

28.02. und 01.03.2010 – Laschet, Staatsbürgerschaft, Visumspflicht

Die Europaausgaben türkischer Tageszeitungen räumen Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet breiten Raum ein. Außerdem wird über die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) „(K)eine Angst vor dem Islam?“ berichtet. Weitere Themen sind die Visumsfreheit und die doppelte Staatsbürgerschaft.

Dienstag, 02.03.2010, 8:00 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25.08.2010, 0:00 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

28.02.2010

Muslime und Integration
Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet habe Stimmen kritisiert, die behaupten, dass Muslime sich nicht integrieren können. „Der Glaube ist kein Integrationshindernis“ titelt die SABAH.

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Doppelte Staatsbürgerschaft
Hamburgs Bürgermeister Ole vn Beust (CDU) habe auf einer Veranstaltung des Vereins „Liman“ erneut die doppelte Staatsbürgerschaft auf für türkische Staatsbürger gefordert. Wenn Staatsbürger anderer Länder den Doppelpass bekommen, dann müsste dies auch für Türken gelten, berichtet die TÜRKIYE.

Keine Einbürgerung für Politikerin der Linkspartei
Über die Nichteinbürgerung von Jannine Menger-Hamilton in Niedersachsen berichtet die MILLIYET. Der Einbürgerungsantrag der Linkspolitikerin sei abgelehnt worden, weil sie in der Linkspartei aktiv sei. Der Verfassungsschutz und Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) stünden nun in der Kritik.

Imamausbildung
„In acht Jahren werden wir unsere Imame selbst ausbilden“ titelt die HÜRRIYET und beruft sich auf Ali Ihsan Ünlü (DITIB). Er habe auch betont, dass man Moscheen modernisieren wolle. Als Beispiel habe er die Delmenhorster „Merkez Moschee“ aufgeführt. Dort würden die Freitagspredigten in deutscher Sprache mittels eines Projektors auf die Leinwand projiziert.

Fahrplan für Visafreiheit
Laut HÜRRIYET habe Ankara den Fahrplan für die Visafreiheit vorgestellt. In sechs Monaten wolle die Türkei biometrische Reisepässe einführen. Innerhalb eines Jahres wolle man Rückführungsübereinkommen unterzeichnen und die Grenzgänge modernisieren. Anschließend wolle Ankara von der EU zunächst Visumserleichterungen und im zweiten Schritt die Visumsfreiheit einfordern.

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