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CSU

Betreuungsgeld für ausländische Familien nur mit Integrationskurs

Der CSU-Politiker Johannes Singhammer fordert dem Münchener Kurier vom 8. April 2009 zufolge, die Auszahlung des Betreuungsgeldes von der Teilnahme an einem Integrationskursen abhängig zu machen.

Donnerstag, 09.04.2009, 9:42 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 20.08.2010, 23:58 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Für Miriam Gruss, die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, unterstellt Singhammer damit ausländischen Familien, sie würden ihre Kinder nicht ausreichen betreuen. Statt die Integration zu fördern, stigmatisiere die CSU diese Familien und ihre Kinder.

„Ostern steht zwar vor der Tür, dennoch macht sich Singhammer zu viele Gedanken über ungelegte Eier: Die endgültige Entscheidung für oder gegen das Betreuungsgeld wird erst 2013 gefällt.“, so Gruss.

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Mit der neuen Regelung im Sozialgesetzbuch sollen Eltern bei der Erziehung des Kindes gewürdigt werden. Ab 2013 soll beispielsweise für diejenigen Eltern, die ihre Kinder von ein bis drei Jahren nicht in einem Kindergarten betreuen lassen wollen oder können, eine monatliche Zahlung eingeführt werden. Wie die monatliche Zahlung ausgestaltet wird, soll zum Jahr 2013 geklärt werden. (MiGAZIN)

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