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Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

Beiträge zum Stichwort‘ epds’


Studie

Islamische Jugendarbeit ist zukunftsweisend

26. September 2014 | Von Judith Kubitscheck | Keine Kommentare

Rund 40 Prozent von Deutschlands Muslimen, also fast zwei Millionen Menschen, sind unter 25 Jahren. Eine neue Studie hat sie unter die Lupe genommen und sieht Potenziale und viel Ehrenamt, das bisher kaum gewürdigt wird. Die Forscher plädieren für mehr Förderung.

Ein Abschreckungspapiertiger

Bundesamt „für“ Migration und Flüchtlinge will Kirchenasyl aushebeln

25. September 2014 | Von Daniel Staffen-Quandt | 4 Kommentare

Die Zahl der Kirchenasyle in Deutschland steigt. Das scheint dem Bundesamt „für“ Migration und Flüchtlinge nicht zu gefallen. Wie ein jetzt bekannt gewordenes Papier nahelegt, will das Amt das Kirchenasyl nun mit Verweisen auf Gesetze und Verordnungen aushebeln.

Bundesrat

Ausgerechnet Grüne verschärfen Asylrecht

22. September 2014 | Von Corinna Buschow | 3 Kommentare

Der Bundesrat hat das Gesetz zur Asylrechtsreform beschlossen. Damit werden Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt. Die Gesetzesverschärfung ermöglichte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Dafür muss er harte Kritik einstecken.

Sichere Drittstaaten?

„Roma zurückzuschicken, das geht gar nicht“

19. September 2014 | Von Alexander Lang | Keine Kommentare

„Sicherer Herkunftsstaat“ ist so ein Begriff, bei dem Tim Kliebe hellhörig wird. Der Anwalt für Asylrecht kritisiert die massenhaften Abschiebungen in diese vermeintlich sicheren Länder. Heute entscheidet der Bundesrat darüber, ob Bosnien, Mazedonien sowie Serbien als „sichere Herkunftsstaaten“ eingestuft werden sollen.

3 Fragen

Verfassungsrichter über Zwangsheirat, Blutrache, Ehrenmord und Religion

19. September 2014 | Von Michael Grau | 7 Kommentare

Die Vielfalt der Kulturen und Religionen in Deutschland wird immer größer. In Hannover debattiert noch bis zum Freitag der Deutsche Juristentag darüber, welche Folgen dies für das deutsche Strafrecht hat. Einer der Hauptreferenten ist Bundesverfassungsrichter Wilhelm Schluckebier.

Keine gute Wahl

Grieche Avramopoulos wird EU-Flüchtlingskommissar

12. September 2014 | Ein Kommentar

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ernennt den Griechen Dimitris Avramopoulos als zukünftigen EU-Flüchtlingskommissar. Eine Entscheidung, die nicht überall auf Zustimmung trifft. Avramopoulos gehörte einer Regierung an, die für einen hochproblematischen Umgang mit Flüchtlingen bekannt ist.

10. September 1964

Als Deutschland zum Einwanderungsland wurde

10. September 2014 | Von Claudia Rometsch | 5 Kommentare

Heute vor 50 Jahren wurde in Köln der einmillionste „Gastarbeiter“ begrüßt; sie waren willkommen. Jeder Arbeiter hatte eine Stellenzusage und Unterkunft, bevor er sich auf den Weg nach Deutschland machte. Die meisten sind geblieben, der einmillionste „Gastarbeiter“ nicht.

Stiftung warnt

15 Prozent rechts von der CDU ist beunruhigend

2. September 2014 | Von Lukas Philippi | Keine Kommentare

Die Amadeu Antonio Stiftung warnt: Der knapp verpasste Wiedereinzug der NPD in den Landtag sei irrelevant. Das rechtsextreme Potenzial in Sachsen sei weiterhin groß. Insgesamt 15 Prozent rechts von der CDU sei beunruhigend.

Endstation Saarbrücken

Flüchtlinge kommen immer häufiger per Zug

1. September 2014 | Von Marlene Grund | Keine Kommentare

Viel Geld bezahlte Isaack den Schleusern. Von Italien aus schlug er sich nach Paris durch und löste dort die Fahrkarte nach Deutschland. Auch der kurdische Syrer Ahmed kam über Frankreich nach Saarbrücken. Sie sind nicht die Einzigen.

Flüchtlingsunterkünfte

Städte überfordert. Verfehlte Planung?

29. August 2014 | Von Michael Bosse | 2 Kommentare

Immer mehr Städte klagen über überfüllte Flüchtlingsunterkünfte und schließen überfüllte Aufnahmeeinrichtungen. Menschenrechtler werfen den Städten verfehlte Planung vor. Steigende Flüchtlingszahlen seien absehbar gewesen. Sie warnen: große Lager weckten Ängste.

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