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Migration und Integration in Deutschland

Wenn wir Millionen von Menschen die doppelte Staatsbürgerschaft geben, die sie weitervererben, werden wir eine dauerhafte türkische Minderheit in Deutschland haben. Das bedeutet eine langfristige Veränderung der Identität der deutschen Gesellschaft. Ich bin dagegen.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Münchner Merkur, 6.11.2013

Beiträge zum Stichwort‘ Bulgarien’


Europäische Union

Visafreiheit wegen vermeintlicher Armutseinwanderung eingeschränkt

9. Dezember 2013 | 2 Kommentare

Brüssel hat die visumfreie Reise innerhalb der EU eingeschränkt. In Zukunft dürfen Länder mit einer Notfall-Klausel die Visafreiheit aussetzen. Voraussetzung ist ein plötzlicher Anstieg illegaler Einwanderer. Kritiker halten das für Stimmungsmache gegen bulgarische und rumänische Migranten.

Die Mär von Armutseinwanderung

Migranten finanzieren deutschen Sozialstaat

4. Dezember 2013 | Von Hakan Demir | 50 Kommentare

Was sich hartnäckiger hält als Kaugummi unterm Schuh, ist das Vorurteil, dass Migranten in das deutsche Sozialsystem einwandern. Hakan Demir kommentiert jüngste Medienberichte über den vermeintlichen Ansturm auf das deutsche Sozialsystem.

Antiziganismus

Ein Stolperstein im deutschen Bildungswesen

22. Oktober 2013 | Von Ariane Dettloff | 5 Kommentare

Seit Bulgarien und Rumänien EU-Mitglieder geworden sind und vor allem aus diesen beiden Staaten vermehrt Roma nach Deutschland kommen, ist deren Integration in die hiesige Bildungslandschaft zum Thema für Politik, Verwaltung und die Öffentlichkeit avanciert.

"Raus mit den Zigeunern!"

Antiziganistische Realitäten: Das Beispiel Duisburg

23. Juli 2013 | Von Lausberg, Graevskaia | 20 Kommentare

Seit der EU-Osterweiterung kamen 6.500 Zuwanderer aus Südosteuropa nach Duisburg. Die meisten werden als Roma bezeichnet. Ausgrenzung ist keine Seltenheit. Stellt sich Frage nach den Ursachen. Und: Welche Rolle spielen Medien, Politik und der Rassismus in der Bevölkerung?

"Armutseinwanderung"

Friedrich immer noch ohne Belege aber mit harten Bandagen

10. Juni 2013 | Keine Kommentare

Innenminister Friedrich kündigt erneut ein härteres Vorgehen gegen vermeintliche Armutseinwanderer aus Bulgarien und Rumänien an. Sozialbetrüger wolle er künftig ausweisen „ohne großes Federlesen“. Die Zahlen sprechen aber gegen ihn und die Opposition wirft ihm Stimmungsmache vor.

Analyse

Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien

21. Mai 2013 | 7 Kommentare

Gibt es „Armutszuwanderung“ aus Rumänien und Bulgarien, das laut Bundesinnenminister Friedrich zu einem „Flächenbrand“ führt? Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ist dieser Frage nachgegangen und kommt zu einem klaren Ergebnis.

Ministerium räumt ein

Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien ist in erster Linie keine Armutsmigration

3. Mai 2013 | 7 Kommentare

Seit Monaten warnt Innenminister Friedrich vor einer vermeintlichen Armutsmigration aus Bulgarien und Rumänien. Wie sein Ministerium jetzt einräumt, gibt es keine Belege für diese Behauptung. Ganz im Gegenteil. Die Opposition spricht von Stimmungsmache.

Veto in Brüssel

Deutschland verhindert Schengen-Beitritt von Bulgarien und Rumänien

11. März 2013 | 2 Kommentare

Mit einem Veto hat Innenminister Friedrich die Aufnahme von Bulgarien und Rumänien in den Schengen-Raum verhindert. Sein Hauptargument: Verhinderung von Armutszuwanderung. Dafür gibt es aber keinen Beleg. Im Gegenteil: aus diesen Ländern kommen Fachkräfte.

Armutseinwanderer

Zukunftsvergessene Panikmache

26. Februar 2013 | Von Sabine Beppler-Spahl | Keine Kommentare

Die Angstdebatte wegen einer relativ geringen Zahl osteuropäischer Einwanderer zeigt, wie wenig sich unsere Gesellschaft heute noch zutraut. Dort, wo wirtschaftliche Dynamik fehlt, wird Einwanderung bloß als zusätzliche Last empfunden.

Falsche Zahlen

Keine Belege für Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien

22. Februar 2013 | 16 Kommentare

Eine Meldung des Deutschen Städtetages sorgt für Wirbel: Die Kommunen seien mit der wachsenden „Armutszuwanderung“ aus Rumänien und Bulgarien allein gelassen. Dabei waren die Zahlen überzogen. Das zeigen Recherchen des Mediendienstes Integration.

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