Politik

Ressort Politik in chronologischer Reihenfolge:

Bamf-Check

Weniger Anträge, mehr Schutz, komplizierte Zahlen

13.09.2026

Bamf, Bundesamt, Migration, Flüchtlinge, Nürnberg, Schild
Im ersten Halbjahr 2026 stellten deutlich weniger Menschen erstmals einen Asylantrag in Deutschland. Gleichzeitig stieg die bereinigte Schutzquote auf 47,4 Prozent. Besonders häufig erhielten Menschen aus Afghanistan einen Schutzstatus. Das hat einen Grund. Von

Waffenpläne der AfD

Siegmund nennt Rüstungsgüter „Hilfsmittel“ für „Remigration“

10.09.2026

Ulrich Siegmund, AfD, Politiker, Rechtsextremist, Neonazi, Pressekonferenz
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bezeichnet Rüstungsgüter als mögliche „Hilfsmittel“ für „Remigrations- und Abschiebeoffensiven“. Zugleich geht die AfD juristisch gegen Friedrich Merz vor, nachdem der Kanzler ihr Remigrationskonzept als „ethnische Säuberung“ bezeichnet hatte.

Fraktionscheck

AfD in Sachsen-Anhalt: Wer jetzt im Landtag sitzt

10.09.2026

Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Politik, Landtag, Parlament, Sitzung
Die AfD zieht mit 39 Abgeordneten in den Landtag ein. Bei mehreren von ihnen werfen frühere Vorgänge erhebliche Fragen auf – von Verfassungsschutz-Nennungen, rechtsextremer Zusammenhänge und einer Stasi-Tätigkeit bis zu Russlandreisen und aktuellen Ermittlungen.

Streit um Kürzungen

Dobrindt verteidigt harten Migrationskurs

10.09.2026

Alexander Dobrindt, CSU, Bundestag, Politiker, Bundesinnenminister, Migration, Flüchtlingspolitik, Asyl, Asylpolitik
Grenzkontrollen und Rückführungen stehen im Zentrum von Dobrindts Kurs. Gleichzeitig will er weniger Geld für Integrationskurse und politische Bildung ausgeben. Kritiker halten das angesichts des AfD-Wahlerfolgs für ein politisch problematisches Signal.

Generaldebatte im Bundestag

Merz nennt AfD-„Remigration“ eine „ethnische Säuberung“

09.09.2026

Friedrich Merz, Bundestag, Alice Weidel, AfD, Fraktion, Rede, Debatte, Bundeskanzler
Nach dem Erdrutschsieg der AfD verschärft der Kanzler seine Abgrenzung. Besonders drastisch fällt seine Kritik an „Remigration“ aus: Merz setzt den Begriff mit „ethnischer Säuberung“ gleich und warnt vor den gesellschaftlichen Folgen.

Sachsen-Anhalt

Zivilgesellschaft warnt nach AfD-Sieg vor Gewaltwelle

08.09.2026

Neonazis, Demonstration, Rechtsextremismus, Rechtsextremisten, Fahne, Flagge
Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt befeuert Ängste in der Zivilgesellschaft. Organisationen fordern einen Schutzschirm und Streichung der Residenzpflicht. Vize-Kanzler Klingbeil warnt vor einer „Politik der Ausgrenzung“ – und berät über Kürzungen im Bereich Integration und Demokratieförderung.

Sachsen-Anhalt

Merz verdoppelt die AfD – und halbiert seine CDU

06.09.2026

Friedrich Merz, Politik, CDU, Politiker, Rede
Friedrich Merz wollte die Union stabilisieren und die AfD halbieren. Nun gewinnt sie in Sachsen-Anhalt mit mehr als 40 Prozent, während seine eigene Partei abstürzt. Innerparteilich dürfte die Verantwortung schnell zum Streitpunkt werden. Nun geht es um die Brandmauer - nach links und nach rechts.

„Aktionismus“

Rheinland-Pfalz verschärft Kurs in der Asylpolitik

06.09.2026

Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Flüchtlinge, Zaun, Aufnahmezentrum, Abschiebezentrum, Dublin-Zentrum
Die schwarz-rote Landesregierung will ihre Asylpolitik neu ausrichten und setzt auf einen Maßnahmen-Mix. Nun wurden konkrete Schritte bekannt. Flüchtlingsorganisationen kritisieren Teile der Pläne und zweifeln die Aussagekraft der dafür angeführten Zahlen an.

Return Hubs

Dobrindt will Abschiebe-Abkommen noch 2026 festzurren

06.09.2026

Österreich, Innenminister, Gerhard Karner, Alexander Dobrindt, Dänemark, Migrationsminister, Morten Boedskov, Niederlande, Bart van den Brink, Griechenland, Thanos Plevris, Return Hubs
Deutschland und vier weitere EU-Staaten drücken bei Abschiebezentren außerhalb der EU aufs Tempo. Ein Abkommen soll noch 2026 stehen, ein erstes Zentrum möglichst 2027 arbeiten. Unter den möglichen Partnern sind zahlreiche afrikanische Staaten. Hilfsorganisationen fürchten massive Menschenrechtsverletzungen.

Sachsen-Anhalt

Wirtschaft warnt vor Folgen migrationskritischer Politik

03.09.2026

Büro, Gebäude, Bürogebäude, Arbeit, Fachkräfte, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel
Bis 2031 könnten Sachsen-Anhalt bis zu 46.000 Beschäftigte fehlen. Das IWH warnt, dass eine migrationskritische Politik den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt zusätzlich belasten und dem Land bis zu 3,2 Milliarden Euro Wertschöpfung kosten könnte. Auch die IHK äußert Sorgen.