Politik

Ressort Politik in chronologischer Reihenfolge:

Sachsen-Anhalt

Wirtschaft warnt vor Folgen migrationskritischer Politik

03.09.2026

Büro, Gebäude, Bürogebäude, Arbeit, Fachkräfte, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel
Bis 2031 könnten Sachsen-Anhalt bis zu 46.000 Beschäftigte fehlen. Das IWH warnt, dass eine migrationskritische Politik den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt zusätzlich belasten und dem Land bis zu 3,2 Milliarden Euro Wertschöpfung kosten könnte. Auch die IHK äußert Sorgen.

Milliardenmarkt

Berlin setzt auf Wiederaufbau Syriens – und Rückkehr

02.09.2026

Syrien, Syrisch, Syrer, Bundeskanzleramt, Fahne, Flagge, Berlin, Politik
Deutsche Unternehmen sollen beim Wiederaufbau Syriens stärker zum Zuge kommen. Entwicklungsstaatssekretär Annen reist dazu mit einer Wirtschaftsdelegation nach Damaskus. Doch beim deutschen Engagement geht es ausdrücklich auch um Migrationspolitik – mit einem deutlich sichtbareren Widerspruch.

Sprachstand

Kita-Gesetz: Prien plant Tests für Kinder ab vier Jahren

02.09.2026

Kindergarten, Kita, Tische, Stühle, Kind, Fenster, Garten, Spielzeug
Sprache, Bewegung und Entwicklungsstand sollen künftig nach einheitlichen Standards geprüft werden – auch bei Kindern, die keine Kita besuchen. Für zusätzliche Unterstützung und bessere Ausstattung sind Milliardeninvestitionen vorgesehen. Familienministerin Prien spricht von einem „Gamechanger“.

Sachsen-Anhalt

Was die AfD vorhat – und was sie tatsächlich verändern könnte

02.09.2026

AfD, Parteitag, Remigration, Einzelfall, Heimatliebe, Merchandising, Werbung
Die AfD verspricht in Sachsen-Anhalt einen radikalen Kurswechsel in der Migrationspolitik. Doch was will die AfD überhaupt – und was davon könnte sie tatsächlich durchsetzen? Und: Was würde geschehen, wenn sie die Grenzen des geltenden Rechts austestet?

Millionenfache „Remigration“

Zentralrat zeigt AfD-Chef wegen „Z…“-Spruch an

01.09.2026

Romani Rose, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, Antiziganismus, Sinti, Roma
Ein antiziganistischer Spruch, Forderungen nach millionenfacher Rückführung und die Parole von der „Festung Europa“: Mehrere Auftritte zeigen, wie offen AfD-Akteure derzeit mit ausgrenzender und völkischer Rhetorik arbeiten. Für AfD-Chef Chrupalla könnte das ein juristisches Nachspiel haben.

Kritik wächst

Für mehr Abschiebungen: Berlin holt Taliban ins Boot

01.09.2026

Flugzeug, Flughafen, Nacht, Abschiebung, Halle, Leipzig
Für Abschiebungen nach Afghanistan arbeitet Deutschland praktisch mit den Taliban zusammen. Pro Asyl und der Menschenrechtsbeauftragte Castellucci warnen vor einer Aufwertung des Regimes. Gleichzeitig wurden weitere 22 afghanische Straftäter abgeschoben.

Taliban in Deutschland

Mehr Personal für Afghanistan-Abschiebungen

31.08.2026

Fahne, Flagge, Afghanistan, Berlin, Fernsehturm, Demonstration, Demo
Um mehr Menschen nach Afghanistan abschieben zu können, erlaubt die Bundesregierung weiteren Vertretern der Taliban die Einreise. Sie sollen unter anderem Identitäten bestätigen und Dokumente ausstellen, die von den Machthabern in Kabul anerkannt werden. Eine umstrittene Praxis.

Andrea Löw im Gespräch

Holocaust-Forscherin sieht Parallelen zur AfD

31.08.2026

Deportation, Geschichte, Juden, Nationalsozialismus, Antisemitismus
Der Herbst 1941 markierte einen entscheidenden Wendepunkt auf dem Weg zum Holocaust. Historikerin Andrea Löw erklärt im Gespräch, wie Ausgrenzung in systematische Deportation mündete – und warum sie angesichts des Aufstiegs der AfD heute Warnzeichen erkennt. Von

Moschee wird zum Wahllokal

Imam warnt vor AfD und fordert Parteien zum Umdenken auf

30.08.2026

Khadija Moschee, Berlin-Pankow, Islam, Muslim, Religion, Muslime, Ahmadiyya
Die AfD-Erfolge sorgen in Berliner Moscheegemeinden für erhebliche Beunruhigung. Scharjil Khalid fordert andere Parteien deshalb auf, Muslime nicht als gesellschaftliches Gegenüber zu behandeln, sondern um ihre Stimmen zu kämpfen und ihren Schutz ernst zu nehmen.

Return Hubs

Ruanda bestätigt Gespräche mit EU über Abschiebezentren

30.08.2026

Flüchtlingslager, Ruanda, Afrika, Frauen, Kinder, Flüchtlinge, Geflüchtete, Baracke
Deutschland und weitere EU-Staaten prüfen Zentren für abgelehnte Asylsuchende in Ruanda. Menschenrechtler warnen vor Kettenabschiebungen. Auch Oppositionelle im Land kritisierten das Vorhaben und die Verlagerung migrationspolitischer Verantwortung nach Afrika.