Feuilleton - Migration und Integration in Deutschland

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Es sei denn, man würde die Lebensverhältnisse der Ausländer in der Bundesrepublik derartig nachhaltig verschlechtern, dass ein Leben am Rande des Existenzminimums in den Herkunftsländern vorteilhafter erschiene. Forschungsverbund “Probleme der Ausländerbeschäftigung” 1979

Feuilleton


 Armutszuwanderung und Islam-Rabatt
Unwort-Favoriten für 2014

Armutszuwanderung und Islam-Rabatt

22. Oktober 2014 | Keine Kommentare

Haben Sie die Wörter “Armutszuwanderung” oder “Islam-Rabatt” 2014 auch schon öfter gehört, als Ihnen lieb war? Kein Wunder, denn die Wörter zählen unter anderem zu den Favoriten für das Unwort des Jahres 2014.

 Die lange Tradition der Kinderarbeit
Weltweites Problem

Die lange Tradition der Kinderarbeit

22. Oktober 2014 | Keine Kommentare

Weltweit arbeiten etwa 215 Millionen Kinder. Dahinter steckt System, das mitunter auch von den reichen Industrienationen gestützt wird. Das Hauptproblem ist mangelnde Bildung und fehlende weltweite Standards.

 Wie hätte der Richter wohl entschieden, wenn das Opfer ein Weißer gewesen wäre?
Rassismus und Justiz

Wie hätte der Richter wohl entschieden, wenn das Opfer ein Weißer gewesen wäre?

20. Oktober 2014 | Von Sanchita Basu | 5 Kommentare

In Deutschland besitzen Gerichte eine Hoheitsmacht, die nahezu unantastbar ist. Urteile werden weder diskutiert noch hinterfragt. In den USA ist das ganz anders; dort gibt es sogar Untersuchungen über tendenziöse Urteile. Höchste Zeit für Deutschland, nachzuholen, wie Sanchita Basu anhand von Beispielen darlegt.

 Westfälisches Landestheater zeigt Familiengeschichte von NSU-Opfer
Eine emotionale Geschichte

Westfälisches Landestheater zeigt Familiengeschichte von NSU-Opfer

17. Oktober 2014 | Keine Kommentare

Theater kann eine Möglichkeit sein, tragische Erlebnisse zu verarbeiten. Das Westfälische Landestheater in Castrop Rauxel will mit einer Inszenierung der Familiengeschichte von Semiya Simsek, Tochter des NSU-Terroropfers Enver Simsek, daran anschließen.

 Gerichtspräsident lässt auch letztes Kreuz abhängen
Saarland

Gerichtspräsident lässt auch letztes Kreuz abhängen

10. Oktober 2014 | Von Marlene Grund | 38 Kommentare

Sollte Rechtsprechung in einem neutralen Raum stattfinden? Der Gerichtspräsident des Oberverwaltungsgerichts im Saarland sagt Ja und lässt das letzte verbliebene Kreuz entfernen. Damit gibt er der Beschwerde eines jüdischen Antragstellers statt. Die Kirche zeigt sich enttäuscht.

 Auswanderung wegen billigem Schokopudding
Israelis wollen nach Berlin

Auswanderung wegen billigem Schokopudding

10. Oktober 2014 | Von Susanne Knaul | Keine Kommentare

Eine Facebook-Aktion erzürnt die israelische Regierung. Die Mitlgieder der Gruppe “Olim leBerlin” zeigen auf Facebook am Beispiel des Schokopuddings, wie viel billiger es sich in Berlin leben lässt. Daraufhin werden sie von Israels Finanzminister Yair Lapid als „Antizionisten” beschimpft.

 Die Zukunft ist bunt
Rezension zum Wochenende

Die Zukunft ist bunt

10. Oktober 2014 | Von Reiner Klingholz | Keine Kommentare

Amelie Constant und Klaus Zimmermann decken mit ihrem Übersichtsband wichtige Aspekte der Zuwanderung ab und räumen mit falschen Annahmen auf. Reiner Klingholz hat das Buch, in dem fast vier Dutzend Autoren zu Wort kommen, rezenisert.

 Migrantische Perspektiven von damals bis heute zum Hören
25 Jahre Mauerfall

Migrantische Perspektiven von damals bis heute zum Hören

2. Oktober 2014 | Von Valentina Repetto | Ein Kommentar

Am 9. November vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Gefeiert wird dieses historische Ereignis am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit. Dieser Tag veränderte aber auch die Lebensverläufe vieler Migranten – vier Porträts zum Hören:

 Nicolaus Fest verlässt Bild am Sonntag
Nach islamfeindlichem Kommentar

Nicolaus Fest verlässt Bild am Sonntag

2. Oktober 2014 | 3 Kommentare

Nicolaus Fests islamfeindlicher Kommentar in der Bild am Sonntag scheint ein Nachspiel zu haben. Wie der Axel Springer Verlag mitteilte, verlässt Fest das Haus und wird in Zukunft als freier Journalist arbeiten.

Feiertag

Islamisches Opferfest und jüdisches Jom Kippur am selben Tag

2. Oktober 2014 | Keine Kommentare

Am kommenden Wochenende gibt es in Deutschland gleich mehrere Gründe zum Feiern: Die Muslime feiern ab Samstag das islamische Opferfest, welches an den Propheten Ibrahim erinnern soll. Am selben Tag zelebrieren die Juden in aller Welt Jom Kippur, den Versöhnugstag.

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