Feuilleton - Migration und Integration in Deutschland

Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken … an ihrem Arbeitsplatz wie verrückt arbeiten und dadurch die Akkordsätze verderben. Hans-Günter Kleff Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Feuilleton


 Verfahren gegen “Zeit”-Chef di Lorenzo wegen Doppelwahl eingestellt
Mit Geldstrafe davongekommen

Verfahren gegen “Zeit”-Chef di Lorenzo wegen Doppelwahl eingestellt

20. November 2014 | 3 Kommentare

Mit seiner Doppelwahl bei der vergangenen Europa-Wahl hatt der “Zeit”-Chef Giovanni di Lorenzo für Aufsehen gesorgt. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass man bei der Europawahl nicht zweimal abstimmen dürfe, wenn man mehrere Pässe habe. Nun wurde das Verfahren eingestellt.

Glossar

Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland

20. November 2014 | Keine Kommentare

Wie würden Sie es schreiben: autochthone Deutsche, Biodeutsche oder Copyright-Deutsche? Sie wissen es nicht? Dann sind die neuen Formulierungshilfen für die Berichterstattung genau das Richtige für Sie – eine Hilfestellung, um Begrifflichkeiten aus dem Migrationskontext besser verstehen und verwenden zu können.

 “Ich bezweifle, dass dieser Film etwas für die Toleranz tut”
Jugendrichter zum ARD-Film

“Ich bezweifle, dass dieser Film etwas für die Toleranz tut”

18. November 2014 | 3 Kommentare

Die ARD tritt mit seiner Themenwoche “Toleranz” von einem Fettnäpfchen ins nächste. Jetzt sorgt der Film “Das Ende der Geduld“ über die verstorbene Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig für Aufregung. Der Vorwurf: Der Film spielt nicht die Realität wider; auch Vorurteile gegen Migranten werden bedient.

 “Wir leben doch nicht mehr in den 50er Jahren! Mein Film spielt im heutigen Berlin!”
Interview mit Akiz Ikon

“Wir leben doch nicht mehr in den 50er Jahren! Mein Film spielt im heutigen Berlin!”

17. November 2014 | Von Lynn Femme | Keine Kommentare

In dem Kinofilm “Der Nachtmahr” spielen überwiegend junge Schauspieler mit Migrationshintergrund mit. Das Besondere daran: die Rollen sind deutsch, die Thematik des Filmes alltäglich. Wir sprachen mit dem Regisseur, Akiz Ikon (formally known as Achim Bornhak).

Zum Brief von Fler an Farid Bang

Die deutsche Rap-Szene ist durchsetzt von Rassismus

17. November 2014 | Von Kaveh Ahangar | Ein Kommentar

Ein Schlagabtausch zwischen den Rappern Fler und Farid Bang sorg derzeit für Wirbel. Auf Facebook schreibt Fler, Farid soll froh sein, in Deutschland sein zu dürfen – Kaveh Ahangar kommentiert:

 Berlin-Neukölln im Spiegel der Medien
Gemein, gefährlich, gesetzlos

Berlin-Neukölln im Spiegel der Medien

14. November 2014 | Von Sebastian Friedrich | Ein Kommentar

Berlin Neukölln ist nach wie vor repräsentativer und territorialer Bezugspunkt, um die Vorstellungen von Kriminalität, Parallelgesellschaft, Integrationsverweigerung und Faulheit zu veranschaulichen. Sebastian Friedrich hat geschaut, woher dieses verzerrte Bild kommt.

 In den Gangs von Neukölln. Das Leben des Yehya E.
Lesung zum Wochenende

In den Gangs von Neukölln. Das Leben des Yehya E.

14. November 2014 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Mitte der Neunziger endet eine Abschnittsverbindung im Leben des Buchautors Christian Stahl. Im Zug der Trennung wird ein Umzug fällig. Man macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann: Neukölln – aus einer Lesung:

 Schwarze Interessenvertretung in Europa
Realität mal anders

Schwarze Interessenvertretung in Europa

13. November 2014 | Von Sophia Ayissi Nsegue | Keine Kommentare

130 Jahre nach der Berliner Kongo-Konferenz veranstaltete die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) das zweite Netzwerktreffen Schwarzer Interessenvertretungen in Berlin. Warum das gerade jetzt so wichtig ist:

 “Gazes that matter” – ein stiller Bringer im Berliner Ballhaus Naunynstraße
Schau mich an

“Gazes that matter” – ein stiller Bringer im Berliner Ballhaus Naunynstraße

13. November 2014 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

“Gazes that matter” thematisiert mit drei Performern unterschiedlicher künstlerischer und persönlicher Herkunft den Blickwechsel zwischen Schwarzen, Weißen und People of Colour sowie zwischen Performern und Publikum – Jamal Tuschick hat sich das Stück angeschaut:

Die Reformation der Trauer

Die erste interkulturelle “Trauerhaltestelle” Bayerns

11. November 2014 | Von Ralph Bauer | Keine Kommentare

Eine Trauerhaltestelle für jedermann, unabhängig von der Religionszugehörigkeit? Unmöglich? Nein. In Unterfranken zieht eine solche Haltestelle die Blicke auf sich. Der Evangelische Pfarrer ist überzeugt, dass Deutschland solche Stellen braucht – gedanklich ist er bei den Flüchtlingen.

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