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Migration und Integration in Deutschland

Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Flüchtlinge in Berlin

Eine besondere Start-Up-Idee

Ein überwiegender Teil der Berliner Bevölkerung heißt Flüchtlinge willkommen. Doch es gibt auch Irrköpfe in der Hauptstadt, die Flüchtlinge lieber heute als morgen abschieben wollen. Zu diesen gehören die Mitglieder von DeutschPlus sicherlich nicht. Sie schmeißen am Wochenende eine Charity Party für das Projekt „Cucula – Refugees Company for Crafts and Design“, damit es ein social Start-Up gründen kann.

DATUM12. Dezember 2014

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Die berühmte Berliner Künstlerin Jilet Ayse ebenso wie der deutsche Autor und Campaigner Imran Ayata – auch bekannt als Mitinitiator von „Songs of Gastarbeiter“ – werden auf der Charity Party von der Berliner NGO DeutschPlus sein und mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass das Projekt „Refugees Company for Crafts and Design“ Spenden erhält.

Die Initiative Jugendzentrum „Schlesische27“ ist der Hauptinitiator dieses Projekts.

„CUCULA ist ein Verein, Werkstatt und Schulprogramm zugleich. Für und mit Flüchtlingen in Berlin. Im Gegensatz zu theoretischen Debatten über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland erprobt CUCULA eine unmittelbare Praxis des Handelns, die nicht „für“ sondern eben „gemeinsam mit“ Flüchtlingen entsteht. Zusammen wollen wir ein Unternehmen gründen!“, heißt es in der Selbstbeschreibung des Vereins.

Veranstaltungshinweis DeutschPlus Charity Party
Für das Projekt Cucula – Refugees Company for Crafts and Design. Mit Jilet Ayse, Song Of Gastarbeiter, Ghaaty Party uvm. Samstag, 13. Dezember 2014, 22 Uhr Acud, Veteranenstr. 19, 10119 Berlin-Mitte

Es geht schlicht und einfach darum, mit Flüchtlingen Designermöbel zu bauen und diese zu verkaufen. Problem: Viele Flüchtlinge haben gar keine Arbeitserlaubnis und wenn doch, gibt es noch die sogenannte Vorrangprüfung; alle potenziellen Kandidaten mit gesicherterem Aufenthaltsstatus haben dann eine bevorzugte Möglichkeit, eine Arbeit oder eine Ausbildung zu beginnen. Die Initiatoren lassen sich hiervor nicht beirren.

Auf der Onlineplattform „Startnext“ sammelten sie bereits fast 40 000 Euro für das angehende Start-Up. Dem Verein fehlen noch Spenden. Vielleicht kommt da die Charity Party genau richtig.

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