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Migration und Integration in Deutschland

Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

06.06.2013 – Integration, Roma, Türkei, Kultur, Zuwanderung, Islam

TV-Tipps des Tages sind: Kebab weiß-blau – Integration in Bayern; Kinder Europas: Wir kommen aus der Türkei. Ali lebt mit seinen Eltern in einem Häuschen am Meer; Klauen, betteln, frieren: Ein geschleustes, minderjähriges Roma-Mädchen; Aus Kultur- und Sozialwissenschaften; Religionen der Welt

VONÜmit Küçük

DATUM6. Juni 2013

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Kebab weiß-blau – Integration in Bayern (3/4)
12:40-13:10 • HR

Kinder Europas 5/12
Wir kommen aus der Türkei. Ali lebt mit seinen Eltern in einem Häuschen am Meer. Als sein Vater ihn eines Morgens mit hinaus zum Fischen nimmt, hat Ali seine Taube dabei. Weit draußen auf dem Meer lässt er sie fliegen in Richtung Griechenland. Ali hofft, auf diese Weise einen griechischen Freund zu finden. Ali weiß über die politischen Probleme, die die Türkei und Griechenland miteinander haben, aber er hat auch gelernt, dass beide Länder gemeinsam unter einer Bedrohung leiden. Erdbeben gefährden die ganze Region, die sowohl Griechenland als auch die Türkei umfasst.

In Alis Schule werden regelmäßig Erdbebenübungen mit den Kindern veranstaltet, damit alle wissen, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Trotz aller Streitigkeiten haben die Türkei und Griechenland sich einander in den vergangenen Jahren durch die gegenseitige Hilfe bei Erdbebenkatastrophen angenähert. Ali möchte seinen Teil zur Versöhnung von Türkei und Griechenland beitragen.

Als Alis Taube nach vielen Tagen wiederkehrt, bringt sie tatsächlich den Brief eines griechischen Jungen mit, und Ali ist begeistert über den neuen Freund. 13:45-14:00 • BR-alpha

Klauen, betteln, frieren
Die Straßenkinder von Hamburg. In ihren Heimatländern leben sie unter miserablen Bedingungen. Sie haben keine Ausbildung, keinen Job und ihre Familien sind bitterarm: junge Roma. Häufig werden sie von ihren Eltern in den Westen zum Betteln geschickt. Doch viele der jungen Menschen gelangen nach Schätzungen der Polizei über internationale Schleuserbanden nach Deutschland. Ihr Auftrag: Diebstahl, Einbruch, Raub, aber auch Prostitution und Drogenhandel. Wie leben die jungen Roma in der Hansestadt und was tun sie, um an Geld zu gelangen? Autor Hans Hausmann begleitet Beamte der Polizeidienststelle ZD 68 bei ihrer Arbeit.

Doch nicht alle Roma-Kinder und Jugendlichen, die im reichen Westen an schnelles Geld kommen wollen, sind kriminell. Viele betteln, machen Straßenmusik oder verdienen sich mit kleinen Hilfsarbeiten ein paar Euro.

Sozialarbeiter Dzoni Sichelschmied, selbst Roma, der als Kriegsflüchtling aus dem Kosovo nach Hamburg kam, kümmert sich um junge Roma, deren Zuhause die Straße ist. Durch ihn lernt Hans Hausmann eine Gruppe von Jugendlichen kennen, die nahe der Reeperbahn in einer Grünanlage kampiert. Ihren Lebensunterhalt verdienen die Jungen und Mädchen, indem sie an Ampeln Autoscheiben putzen. Kriminell werden wollen die vier Freunde aus Rumänien auf keinen Fall. Sie hoffen, bald so viel Geld zusammen zu haben, dass sie wieder in ihr Heimatdorf zurück können. Aber was wartet dort auf sie? 14:00-14:30 • HR

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
Augenwischerei? – Warum Unternehmer immer wieder um weltschädigende Entscheidungen treffen. Interview mit Prof. Dr. Dr. Holger Patzelt, TU München; Alter Wein in noch älteren Schläuchen. Mythen und Fakten in der Integrationsdebatte; Museen in der Zuwanderungsgesellschaft. Neue Wege für die Kunst- und Kulturvermittlung; Mit Datenbrillen oder Datenuhren durch die Welt Schwerpunktthema: Wissenschaftliche Ausgrabungen unter erschwerten Bedingungen. 20:10-21:00 • Deutschlandfunk

Religionen der Welt (3/3)
Redaktion Gerd Niedermayer. Das Fastengebot im Islam gilt nur für die Erwachsenen, aber dieses Jahr macht auch Mustafa mit – zum ersten Mal. Die Archäologiestudentin Jasmin findet die „Schahada“, das muslimische Glaubensbekenntnis, und erfährt eine Menge über die Geschichte des Islam. Ebru Shikh Ahmad ist Karatemeisterin. Weil sie Muslimin ist, durfte sie als junges Mädchen nicht im Verein schwimmen. Sie erzählt davon, wie der Islam ihr Leben beeinflusst hat und welche Rolle die Religion in ihrem Alltag spielt.

Die Sendereihe zeigt anschaulich die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam aus der Sicht junger Gläubiger. Die Filme begleiten sie in ihrem Alltag, zeigen die Wurzeln und die Geschichte der Religion, die Werte und Weltbilder sowie die Bräuche und Riten. 06:30-07:00 • BR

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