Baden-Württemberg
Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund
In der Abschlussveranstaltung des Runden Tisches „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg wurde vergangene Woche in Stuttgart eine Konzeption zur stärkeren Kooperation [pdf] zwischen Eltern mit Migrationshintergrund, Bildungseinrichtungen sowie weiteren Einrichtungen verabschiedet.
Dienstag, 24.11.2009, 8:21 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 05.09.2010, 1:18 Uhr Lesedauer: 3 Minuten |
Das Integrationsprojekt steht in gemeinsamer Verantwortung des Justizministers und Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Ulrich Goll (FDP), des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Dieter Berg, und der geschäftsführenden Gesell-schafterin der Breuninger Stiftung, Dr. Helga Breuninger.
„Unser Ziel war es, gemeinsam mit möglichst vielen, im Integrationsbereich tätigen Akteuren eine innovative, nachhaltige und flächendeckende Konzeption zu entwickeln – dies ist uns gelungen“, hoben Goll, Berg und Breuninger hervor. Der Gedanke des „Runden Tisches“ in seinem ständigen Informations- und Erfahrungsaustausch habe sich bewährt.
„Das Besondere an dieser Konzeption ist der Weg, wie sie entstanden ist: Wir haben die Personen, die später an der Umsetzung beteiligt sein werden, im Vorfeld zu einem „Runden Tisch“ eingeladen. Dort wurden gemeinsam Lösungen erarbeitet, die jetzt von allen Beteiligten mitgetragen werden. Diese Konsensfindung auf so breiter Ebene konnte meiner Meinung nach nur mit einem professionell moderierten „Runden Tisch“ erreicht werden“, betonte Dr. Breuninger.
Die nun beschlossene Konzeption beschreibe konkrete Zielsetzungen und dafür günstige Rahmenbedingungen und formuliere Empfehlungen aus bewährten Projekten, die vor Ort geprüft und entsprechend umgesetzt werden können, so die Projektverantwortlichen. Ziel der Konzeption ist es nach den Worten Golls, Eltern mit Migrationshintergrund in ihrer Erzieherrolle zu stärken, indem diese über ihre Mitwirkungsmöglichkeiten informiert, für den Schulerfolg ihrer Kinder motiviert und für ein entsprechendes Handeln qualifiziert werden.
Goll weiter: „Es kommt darauf an, Hemmschwellen, Berührungsängste und Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen – ein gegenseitiges Aufeinanderzugehen auf Augenhöhe ist gefragt.“ Durch die Stärkung der Eltern und ihrer Mitwirkungsmöglichkeiten solle letztendlich der Bildungserfolg der Kinder unterstützt werden. Dabei seien Netzwerke und Kooperationsformen vor Ort ebenso wie bürgerschaftliches Engagement, etwa durch Elternmentoren, unabdingbar, betonte Goll. Gesellschaft
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