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Migration und Integration in Deutschland

Wir haben in dieser Woche gerade einige Gesetze verabschiedet – zum Beispiel gegen die Scheinehe. Und wir wollen damit deutlich machen, dass wir solche Zwangsverheiratungen zum Beispiel nicht billigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Video-Podcast der Bundeskanzlerin #35/10 vom 30.10.2010
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Studie

45 Prozent der Türken fühlen sich in Deutschland unerwünscht

Fast die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken fühlt sich unerwünscht – 42 Prozent wollen in die Türkei zurückkehren, wie aus einer repräsentativen Studie der Forschungsinstitute Info und Liljeberg Research hervorgeht, die am Donnerstag vorgestellt wurde.

Allgemeine Wertvorstellungen
Nahezu gleiche Ansichten zwischen den drei untersuchten Gruppen gibt es bei so grundlegenden Werten wie Freundschaft, Freiheit, Liebe, familiärer Zusammenhalt, Entwicklung von Phantasie und Kreativität.

Diese Werte sind jeweils fast allen Befragten wichtig, unabhängig von der Herkunft. Das gleiche Bild findet sich bei den auch grundrechtlich geschützten Werten wie Respekt gegenüber dem menschlichen Leben, anderen Religionen und Kulturen, Frieden, Demokratie, Solidarität, Respektierung von Gesetz und Ordnung, Gerechtigkeit, Pünktlichkeit, Ordnung und Rechtsstaatlichkeit, die jeweils um 90 Prozent aller Befragten als wichtig beurteilen. Interessant ist hier, dass politisches Engagement nur von 39 Prozent der Deutschen, aber von 50 Prozent der Türken in Deutschland als wichtig bewertet wird.

Gravierende Unterschiede gibt es hingegen bei anderen Werten: Für 89 Prozent der Türken in Deutschland und 98 Prozent der Türken in der Türkei ist es wichtig, an Gott zu glauben, von den Deutschen sagen dies nur 51 Prozent. Tradition finden 65 Prozent der Deutschen wichtig, aber 83 Prozent der Türken in Deutschland und 90 Prozent der Türken in der Türkei.

Vertrauen in Behörden und Unternehmen
Die Deutschen vertrauen am meisten der deutschen Polizei (79 Prozent), deutschen Schulen und Universitäten (69 Prozent) und der deutschen Justiz (68 Prozent), am wenigsten den Parteien (18 Prozent) und deutschen Großkonzernen (26 Prozent).

Bei den Türken in Deutschland ist lediglich das Vertrauen in die Polizei (64 Prozent) und in die Bundeswehr (46 Prozent) etwas geringer als bei den Deutschen, ansonsten haben sie laut Studie ein deutlich stärkeres Vertrauen in deutsche Institutionen als die Deutschen selbst.

Rollenverständnis und Familie
Dramatische Unterschiede finden sich zwischen Deutschen und Türken hinsichtlich des Rollenverständnisses in der Familie und der sexuellen Freiheit. So meinen 9 Prozent der Deutschen, aber 32 Prozent der Türken in Deutschland und 52 Prozent der Türken in der Türkei, dass Kindererziehung Frauensache sei. 15, 57 und 67 Prozent ist die Aufteilung der drei Gruppen bei der Auffassung, dass berufstätige Frauen ihre Kinder vernachlässigen und 18, 41 und 62 Prozent, dass vor allem der Mann die Familie nach außen repräsentiert.

Ein Zusammenleben von Mann und Frau vor der Ehe lehnen 8 Prozent der Deutschen, aber 47 Prozent der Türken in Deutschland und 67 Prozent der Türken in der Türkei ab; beim vorehelichen Sex der Frau ist die Aufteilung 7, 56 und 84 Prozent. Die Jungfräulichkeit der Frau empfinden 6 Prozent der Deutschen, aber 48 Prozent der Türken in Deutschland und 72 Prozent der Türken in der Türkei als Grundvoraussetzung für eine Eheschließung.

Weniger gravierend aber deutlich ist auch der Unterschied, wenn es darum geht, die Familie bei wichtigen Entscheidungen um Rat zu fragen. Bei der Wahl des Ehepartners allerdings gehen die Meinungen erneut deutlich auseinander: 5 Prozent der Deutschen räumen den Eltern ein Mitspracherecht ein; unter den Türken in Deutschland stimmten hier 48 Prozent und unter den Türken in der Türkei 68 Prozent dieser Aussage zu.

Strukturdaten
36 Prozent der befragten Türken in Deutschland sind jünger als 30 Jahre, das Durchschnittsalter entspricht mit knapp 38 Jahren dem der Bevölkerung in der Türkei. Die befragten Deutschen waren in Schnitt 10 Jahre älter.

34 Prozent der befragten Türken in Deutschland haben ein Abitur oder sogar studiert, bei den Deutschen sind es 37 Prozent, in der Türkei nur 29 Prozent.

Die Hälfte der Türken in Deutschland (51 Prozent) ist voll oder teilweise berufstätig, stark überrepräsentiert sind dabei jedoch ungelernte oder angelernte Tätigkeiten (25 Prozent der Befragten). Das sind deutlich mehr als bei den Deutschen (5 Prozent) und in der Türkei (19 Prozent). Die Anteile Arbeitsloser sind in allen drei Stichproben ähnlich, allerdings geben 20 Prozent der Türken in Deutschland und 39 Prozent in der Türkei an, Hausfrau oder Hausmann zu sein. Vorwiegend handelt es sich dabei um Frauen.

Die deutsch-türkischen Haushalte sind mit durchschnittlich 3,5 Personen deutlich größer als die deutschen Haushalte (2,6 Personen), aber kleiner als die Haushalte in der Türkei (4,8 Personen).

Ein Drittel der Türken in Deutschland lebt im eigenen Wohneigentum, bei den deutschen Haushalten sind es 53 Prozent, bei den Türken in der Türkei sogar 73 Prozent. Das Einkommen der Türken in Deutschland-Haushalte ist etwas niedriger als das deutscher Haushalte, die finanzielle Lage wird jeweils von der Hälfte der Befragten als sehr gut oder gut beurteilt, eine Verschlechterung in den nächsten 2 Jahren erwarten jeweils ca. 20 Prozent.

Glaube und Religion
Auch in Glaubens- und Religionsfragen zeigen sich deutliche Unterschiede: Von den befragten Deutschen sind 37 Prozent streng oder einigermaßen religiös, von den Türken in Deutschland 64 Prozent und von den Türken in der Türkei 75 Prozent. Während 26 Prozent der Deutschen ihre Religion auch praktizieren, gehen 48 Prozent der Türken in Deutschland und 65 Prozent der in der Türkei ihrer Religion nach. Schließlich gehen auch die religiösen Ansichten und Überzeugungen zwischen Deutschen und Türken dramatisch auseinander.

So glauben beispielsweise 20 Prozent der Deutschen an die Hölle, 29 Prozent an die Wiedergeburt, 35 Prozent an die Sünde oder 48 Prozent an Gott; unter Türken in Deutschland liegen diese Werte bei 79, 59, 84 und 92 Prozent.

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15 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Markus Hill sagt:

    Zitat:
    „Aber auch hier sollte es sich um freiwillige Angebote handeln, denn es gibt natürlich auch sehr gut integrierte türkischstämmige Migranten (knapp ein Drittel der Befragten), die bereits ganz selbstverständlich deutschsprachig sind“, so die Einschätzung der Autoren.“
    Diese Interpretation empfinde ich nicht unbedingt als zwingend. Eine andere Deutung/Leseweise (wegen Fairness und Ausgewogenheit bei Problemanalyse) könnte auch sein: Auch in der 3. Generation gibt es noch 2/3 der Befragten, die nicht selbstverständlich deutschprachig sind. Natürlich wissen die Autoren der Studie woh genau, dass gerade die Freiwilligkeit (ähnlich wie „freiwillige Umweltschutzauflagen“ bei Unternehmen) beim Deutscherwerb keinesfalls eine Erfolgsgeschichte der türkischstämmigen Migranten darstellt. Irgendwie erscheinen mir die Ergebnisdeutungen recht einseitig gefärbt und interessengetrieben von einer bestimmten Seite.
    Ich weiss auch nicht, ob man dem Integrationsgedanken durch solche Schlagzeilen wie oben einen guten Gefallen tut. Irgendwann werden die ersten Medien dann Schreiben (in Ergänzung sozusagen): „…fühlen sich unerwünscht? Reisende soll man nicht aufhalten“. Es klingt langsam wie eine ständig fordernde, nörgelnde Haltung, bei der man Respekt einfordern möchte. Beim Gegenüber stellt sich meiner Ansicht langfristig der gegenläufige Effekt ein. Es wird eher ein Jammer-Status (Image) geschaffen, anstatt ein positives Bild von Migranten.

  2. Mehmet sagt:

    „Es klingt langsam wie eine ständig fordernde, nörgelnde Haltung, “
    „Beim Gegenüber stellt sich meiner Ansicht langfristig der gegenläufige Effekt ein. Es wird eher ein Jammer-Status (Image) geschaffen,“
    Diese Worte können Sie auch auf die „andere“ Seite spiegeln….

  3. Markus Hill sagt:

    Da gebe ich Ihnen Recht. Zumindest in Teilen, in anderen Teilen wird das Jammern des Gastlands (der Mehrheitsbevölkerung) wohl eher als berechtigte Kritik in den allgemeinen Medien dargestellt. Ansonsten wären wohl auch die Sarrazin-Äusserungen nicht zu so grossen Teilen mit Verständnis in den Medien aufgenommen worden. Diese Mechanismen wirken wohl in der Medienwelt wirken. Das heisst, die türkischen Migranten sind ohnhin diejenigen, die eine sehr schlechte Presse haben. Die Kritik – natürlich auch unberechtigte – bleibt aber weniger als Vorwurf gegenüber der Mehrheitsgesellschaft „kleben“. Auf die kritisierte Minderheit fallen solche Meldungen dann immer wieder zurück. Tenor: „Jetzt machen die hier schon so viele Probleme und jetzt fallen sie noch zusätzlich durch Nörgeln und Fordern auf. Sollen sich ein Beispiel an Vietnamesen und Co. nehmen. Keine Leistung bringen aber Ansprüche stellen!“ etc., etc. So kommen solche Dinge oft in der Presse herüber. Die vielen wahrnehmbaren, erfolgreichen Migrationsmeldungen, positiven Beispiele müssen dann wieder alles ausbügeln. Ich bezweifele, ob derzeit schon die Anzahl der positiven Artikel über türkische Migranten die negativen Artikel in der Presse mehr als ausgleichen. Darauf wollte ich nur aufmerksam amchen. Entscheidend ist da auch weniger, ob die Dinge inhaltlich eine Berechtigung haben oder nicht – durch eine weitere zusätzliche Negativmeldung neutralisiere ich viele positive Meldungen.

  4. Markus Hill sagt:

    PS: Mein Punkt ist einfach der – die Verbände haben schon eine sehr unglückliche Rolle bei der PR für die Belange von türkischen Migranten gespielt (deshalb werden sie wohl von einigen Politikern und Medien nicht mehr ernst genommen). Wenn man solche Meldungen wie oben produziert, knüpft man an die erfolglose PR-Strategie der türkischen Verbände an. Dient das wirklich den Interessen der Migranten? Wird die Wahrnehmung durch solche Meldungen, so ein „Wording“ und die recht „abenteuerliche“ Zahleninterpretationen (1/3-zu-2/3-Deutung des Autors, man könnte eher fast von einer „Sprachbildungskatastrophe in der 3. Generation“ sprechen!), für Migrantenbelange bei der Mehrheitsbevölkerung – Deutsche und erfolgreiche Migrantengruppen – positiv beeinflusst???

  5. Türkenhaupt sagt:

    Wir Türken werden niemals die Forderungen der Deutschen erfüllen können, weil die Ansprüche immer höher werden. Wer als Gemüsehändler arbeitet wird von deutschen Politikern als Arbeitsloser registriert.

    Vor 60 Jahren hat man Juden auf diesen Irrweg getrieben, heute wird das Wissen von damals auf uns Türken angewandt. Es sind nicht alle Türkenfeindlich aber 70% sind es sicherlich. Das reicht um eine Volksgruppe in ihrer Entwicklung zu stoppen.

  6. Boli sagt:

    Als möglicher Ausweg dränge sich aus den Befragungsergebnissen auf, zunächst einen komplett türkischsprachigen Bildungsgang anzubieten, um zumindest in einer Sprache die notwendigen Kompetenzen zu entwickeln.

    Also wenn man so an die Sache ran geht kann man wirklich gleich wieder in die Türkei zurückgehen.
    Außerdem gibt es viele Menschen die sich selbst bewiesen haben auch in mindestens 2 Sprachen Kompetenzen entwickelt zu haben. Also was soll der Quatsch?

    „Deutsch muss natürlich frühzeitig und parallel als Fremdsprache verpflichtend erlernt werden.

    Also das ist doch der Hohn schlechthin. Da fehlen mir die Worte!!

  7. Otto Fuchs sagt:

    Liebe Mitbürger/Mitbürgerin aus der Türkei,

    vielen Dank für Ihre Entscheidung in unserem Land zu leben und zu arbeiten. Es ist ein schönes Land mit vielen Freiheiten. Viele dieser Freiheiten fehlen in der Türkei. Wer sich unwohl fühlt, sollte die Gründe einmal genug untersuchen und dann die Frage an sich stellen, ob nicht eine Rückkehr angebracht werde.
    Sich Unwohl fühlen führt zu gesundheitliche Dauerschäden.
    Man sollte diese Folgen für die eigene Gesundheit nicht unterschätzen.
    Ich bin für eine einfache Lebensansicht. Wo ich wohne und arbeite ist meine Heimat. Jedes Land bietet viele Möglichkeiten. Bin ich persönlich bereit in dieses „meine Heimat“ mich einzubringen?????
    Sehe ich die positiven Möglichkeiten oder die negativen Möglichkeiten????
    Ich bin ein alter Mann, habe die Welt 35 Jahre bereist, habe gearbeitet und gewohnt. Es war schön, manchmal zum erbrechen. Die Menschen waren immer freundlich und hilfsbereit.
    Heute vermisse ich dies manchmal im meinem Land. Es ist etwas kalt geworden. Vielleicht liegt es am Alt werden. Ich bin auch schon 78.

    Liebe Grüße

  8. Cajun Coyote sagt:

    Hört endlich mal auf mit diesen Juden-Analogien. So etwas zeugt nur von einer erschreckenden historischen Ahnungslosigkeit. Auch als Manipulationsinstrument innerhalb der Diskussion ist es ziemlich dreist.

  9. Kosmopolit sagt:

    @Türkenhaupt
    „Vor 60 Jahren hat man Juden auf diesen Irrweg getrieben, heute wird das Wissen von damals auf uns Türken angewandt.“
    Mit dieser Aussage, betreiben sie geistige Brandstiftung und geben denen Munition, die sich kritisch mit ihrer Ethnie auseinander setzen.
    Bezeichnend ist der Umstand, dass sie andere bewerfen, aber im Gegensatz fehlt ihnen die Bereitschaft zur Kritik der eigenen Traditionen und Geschichte. Hier reihen sie mit dem überwiegenden Teil ihrer Landsleute ein.
    Ich kenne genug Türken, die sich hier leidlich integriert haben, die sich für solche Aussagen schämen. Leider kommen diese Mitmenschen nicht an die Öffentlichkeit, weil sie dann stigmatisiert und quasi als Verräter abgestraft werden. Mittlerweile gibt es genug von diesen Menschen, die sich trauen.
    Zu diesem Thema ein Lesebeispiel gefällig?
    http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article5282583/Die-Muslime-und-der-Holocaust-Die-Muslime-und-der-Holocaust.html

  10. NDM sagt:

    „Ubi bene, ibi patria“ – „Wo es mir gut geht, da ist meine Heimat“.

    „Aus der Studie geht hervor, dass lediglich 21 Prozent der Befragten Deutschland als Heimat empfinden. Weitere 38 Prozent empfinden Deutschland und die Türkei gleichermaßen als Heimat“

    Das sind 59%, die ihre Wurzeln in Deutschland geschlagen haben, und diese Zahl nähert sich der absoluten Mehrheit. Vor 10 Jahren wäre diese Zahl mit Sicherheit kleiner ausgefallen. In meinen Augen ist das kein schlechtes Ergebnis.

    Otto Fuchs hat einerseits recht, wenn er sagt, dass sich jeder einzelne selbst fragen sollte, ob er selbst genug dafür getan hat, dass es ihm heute gut geht. Andererseits ist es aber auch Sache der anderen, sich zu fragen, ob sie nicht vielleicht unnötig Steine in den Weg legen, so dass sich er eine oder andere völlig unverschuldet unerwünscht fühlt. Wenn sich ehemalige Gastarbeiter dafür entscheiden, ihre Rente in Deutschland auf den Kopf zu hauen, sollte man eigentlich dankbar dafür sein, und am Markt auf diese Zielgruppe mit ihren tradierten Gewohnheiten eingehen. Das übernehmen heutzutage wohl hauptsächlich die Kinder der ehemaligen Gastarbeiter. Ich weiß nicht, ob es jeder sofort versteht, aber jetzt kommt beispielsweise die richtige Zeit für Textilgeschäfte, etwas mehr rote Unterwäsche anzubieten…

    Insbesondere der Bereich „Grafiken und Charts zur Studie“ ist für mich interessant. Er zeigt, dass die Deutsche Sprache bei jüngeren immer seltener ein Hindernis darstellt.

    Die nächsten Grafiken zeigen auch, dass eine deutliche Mehrheit durchaus Wertschätzung für das Land empfindet, sich jedoch ziemlich viele nicht gleichberechtigt behandelt fühlen. Es kann durchaus sein, dass es sich bei letzteren vor allem um Ältere handelt, welche auf die klassischen Akzeptanzschwierigkeiten stoßen. Gründe hierfür können sein: Schwierigkeiten bei der Sprache, evtl. Bildungsdefizite, sehr traditionelle Kleidungs- und Verhaltensgewohnheiten, usw. – dies ist bei jüngeren mehrheitlich nicht der Fall.

    Bei den Werten und Einstellungen finden sich meines Erachtens nach sehr große Schnittmengen und mehr verbindendes als trennendes – außer bei den Themen „Ehe und Sexualität“ – da kommen viele Türken den besonders frommen Christen wohl recht nahe, hier jedoch der Bereich „Partnerwahl“ ausgenommen.

    Bedauernswert finde ich die erste Grafik auf Seite neun. Angesichts der starken Religiösität lässt sich das jedoch mit entsprechenden religiösen Vorschriften erklären – was es für meinen Geschmack jedoch nicht besser macht. Es zeigt den Religiösen Aspekt von Abgrenzungstendenzen auf – die andere Seite der Ausgrenzungsmedaille.


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