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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Förderung

Spezielle Gymnasien für Kinder aus bildungsfernen Familien?

„Begabte Kinder aus Migrantenfamilien bzw. aus bildungsfernen deutschen Familien können nach einem Test in Gymnasien besonderer pädagogischer Prägung übergehen.“ Mit diesen Worten hatte sich Oberschulrat Gerhard Schmidt für spezielle Gymnasien ausgesprochen.

Diese Schüler sollen in Deutsch und im Fachunterricht in der 7. Klasse eine besondere Förderung erhalten und die 7. Klasse ohne Anrechnung auf ihre persönlichen Schulbesuchsjahre wiederholen können oder sollen bei weiterer Nichteignung nach entsprechenden Tests zur Realschule, Gesamtschule oder Hauptschule wechseln.

Wie nun der Tagesspiegel berichtet, stößt dieser Vorstoß auf heftige Kritik: „Das ist nicht Pädagogik, sondern Diskriminierung“, „Das sind Kinder, die hier aufgewachsen sind, und keine Außenseiter“ oder schlicht „fatal“, ist von Migrantenvertretern zu hören.

Auch Politiker seien einer Meinung: In Stadtteilen wie Moabit oder Kreuzberg gebe es ohnehin Schulen mit 95 Prozent Migrantenkindern zum Nachteil der Schüler. Daher sei der Vorschlag verfehlt. Vielmehr müssten Bildungseinrichtungen die Vielfalt der Stadt wiedergegeben.

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3 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. […] und >>MiGAZIN brichten über die Vorschläge eines Berliner Oberschulrates, besondere Gymnasien für […]

  2. Erst Roehm sagt:

    Und wer darf fuer diesen Scheiss wieder zahlen?
    Natuerlich der Steuerzahler…

  3. Markus Hill sagt:

    Die Wortwahl in Ihrem Statement finde etwas „proll-mässig“, klingt nicht sehr sachorientiert. In der Sache kann man diskutieren, ob durch diese Schulen nicht einfach am Schluss wieder „Edel-Problemschulen“ geschaffen werden, bzw. wieder kleine „Türken-Problemkind-Stigmatisierungseinrichtungen“. Es ist aber gut, wenn man Vorstösse mit solchen Überlegungen anstellt, dass muss ja nicht immer zu Beginn die perfekte Lösung sein. Insofern sind solche Diskussionsthemen konstruktiv. Steuerzahler – da gebe ich Ihnen recht. Wenn der deutschen Bevölkerung aber das Gefühl vermittelt wird, dass da auch die türkische Community jetzt mit Engagement die Probleme wahrnimmt und an Lösungen oder Unterstützung arbeitet, ist nichts gegen Steuergeldzahlungen zu sagen. Was wäre die Alternative? Die Problemkinder sich selbst überlassen? Keine gute Lösung für alle in unserem Land!!!



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