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Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

Rekordtief

Zahl der Einbürgerungen im Jahr 2008

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2008 rund 94 500 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren gut 18 600 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (– 16%). Damit fiel die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Den Höchststand hatten die Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Einführung des neuen Staatsangehörig­keitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186 700 Personen eingebürgert – nahezu doppelt so viele wie 2008.

Innerhalb Deutschlands war die Entwicklung recht unterschiedlich: In Mecklenburg-Vorpommern war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr am größten (– 41%), gefolgt von Hamburg (– 31%) und Bayern (– 24%). In Sachsen-Anhalt (+ 5%) und dem Saarland (+ 1%) hat sich die Zahl der Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr sogar erhöht.

2008 erwarben 66 000 Personen (70% aller Eingebürgerten) die deutsche Staatsange­hörigkeit, die seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland leben und eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben; das waren 15% weniger als im Jahr zuvor. Deren in Deutschland lebende ausländische Ehegatten und minderjährige Kinder waren mit 10 700 Fällen Einbürgerungen (24% weniger als im Vorjahr) die zweitgrößte Gruppe. Diese Personen können schon nach kürzerer Zeit eingebürgert werden. An dritter Stelle standen mit knapp 8 300 Fällen Einbürgerungen von Ausländerinnen und Ausländern mit einem deutschen Ehe- oder Lebenspartner (23% weniger als im Vorjahr).

Größte Gruppe der Eingebürgerten sind Türken
Die größte Gruppe hinsichtlich der Herkunft der Eingebürgerten bildeten 2008 – wie schon in den Jahren zuvor – Menschen aus der Türkei mit rund 24 500 Einbürgerungen. Dies entsprach 25% aller Einbürgerungen und spiegelt in etwa den Anteil der türkischen Staatsange­hörigen an allen in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern wider. Danach folgten Einbürgerungen von Personen aus dem ehemaligen Serbien- Montenegro und seinen Nachfolgestaaten (rund 6 900 Fälle) und aus Polen beziehungs­weise dem Irak (jeweils gut 4 200 Fälle).

Eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr war lediglich bei den Einbürgerungen aus dem Irak (+ 3%) zu verzeichnen. Die zahlenmäßig stärksten Rückgänge wurden bei Einbürgerungen aus der Ukraine (– 56%) und der Russischen Föderation (– 40%) festgestellt.

Eine/r von 45
Die Einbürgerungsquote drückt das Verhältnis von erfolgten zu möglichen Einbürgerungen aus. Sie bezieht also die tatsächlichen Einbürgerungen auf die Zahl jener Ausländerinnen und Ausländer, die mit einem gültigen Aufenthaltstitel und der erforderlichen Aufenthaltsdauer insoweit die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen. 2008 betrug diese Quote insgesamt 2,2%, das heißt von 45 Ausländerinnen und Ausländern, die sich 2008 hätten einbürgern lassen können, haben sich nur einer beziehungsweise eine zu diesem Schritt entschlossen.

Für EU-Bürger ergibt sich mit 14 000 Einbürgerungen eine unterdurchschnittliche Quote von 0,9%, für Nicht-EU-Bürger mit 80 400 Einbürgerungen eine überdurchschnittliche von 2,8%. Die höchste Quote wurde mit 23,8% bei ehemaligen Staatsangehörigen des Iraks registriert.

Einbürgerung unter Hinnahme der bisherigen Staatsangehörigkeit
Über 96 % der über 14 000 Einbürgerungen von EU-Bürgern wurden unter Hinnahme der bisherigen Staatsbürgerschaft eingebürgert. Bei Einbürgerungen aus den sog. „EWR-Staaten/Schweiz“ (Island, Lichtenstein, Norwegen, Schweiz) betrug die Einbürgerungsquote unter Hinnahme der Mehrstaatigkeit über 95 %, bei Bürgern aus den übrigen europäischen Ländern 51,4 %. Die Einbürgerungsquoten unter Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit lag bei Bürgern aus dem außereuropäischen Raum ebenfalls hoch: Afrika 62,7 %, Amerika 74,9 %, Asien 62,8 %, Australien und Ozeanien 87,7 %.

Eine niedrige Doppelstaatlerquote nach der Einbürgerung weisen hingegen die EU-Kandidatenländer aus (17,4 %). Bei Kroaten lag die Quote bei 6 %, bei Mazedoniern bei 8,9 % und bei Türken lag die Quote bei 18,2 %.

„Der Rückgang ist gewollt
„In der Amtszeit der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Frau Dr. Maria Böhmer, ging die Zahl der Einbürgerungen um etwa ein Fünftel zurück. Durch die Verschärfungen im Einbürgerungsrecht hat es die Bundesregierung den hier lebenden Menschen ohne deutschen Pass massiv erschwert, formal gleiche Rechte durch Einbürgerung erreichen zu können“, so Sevim Dagdelen, migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke.

Die jetzige Regierung sei dafür verantwortlich, dass Millionen Migrantinnen und Migranten ohne deutschen Pass „Bürger 2. Klasse“ bleiben. Die Verweigerung gleicher Rechte sei „gewollt“. Zwei Tage nach Vorlage des Integrations-Indikatorenberichts platze damit auch die Lügen-Blase von Frau Böhmer bei den Einbürgerungen. Denn weder die von ihr „gebetsmühlenartig vorgetragene geringere Einbürgerungsneigung von EU-Bürgerinnen und Bürgern, noch die rückläufigen – aber dem Durchschnitt entsprechenden – Einbürgerungszahlen bei türkischen Staatsangehörigen“ könnten den Rückgang von 2007 auf 2008 erklären. Ursächlich seien vielmehr die Verschärfungen des Einbürgerungsrechts durch die Bundesergierung im August 2007.

„Wenn es der Bundesregierung nicht nur um öffentlichkeitswirksame, auf Integrationsgipfeln und Pressekonferenzen vorgetragene Integrationsprosa und –propaganda geht, muss sie handeln und endlich Einbürgerungen konsequent erleichtern.“, so Dagdelen abschließend.

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22 Kommentare
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  1. Telepromper sagt:

    Wieso wird hier nur DIE LINKE = SED zitiert? Weil die Linke Deutschland gerne komplett zur Ausplünderung freigeben würde?

    Natürlich ist der Rückgang gewollt. Wem die bescheidenen Hürden zur deutschen Staatsbürgerschaft schon zu hoch sind, der soll lieber weiterhin türkisches Fernsehen gucken. Das geht auch prima ohne deutsche Staatsbürgerschaft.

  2. Ekrem Senol sagt:

    Nein, natürlich nicht.

    Bis zum Veröffentlichungszeitpunkt hatte sich – nach Kenntnisstand der Redaktion – nur Sevim Dagdelen zu den Zahlen geäußert. Kurz nach Veröffentlichung kam auch eine Stellungnahme von Frau Böhmer rein, die hier zu lesen ist: http://www.migazin.de/2009/06/12/maria-bohmer-zu-sinkenden-einburgerungszahlen-weiter-fur-einburgerungen-werben/

  3. Teleprompter sagt:

    Frau Böhmer sagt:

    “Einbürgerung ist häufig auch eine Frage der emotionalen Bindung. Diese lässt sich nicht verordnen…“

    So isses. Wer will, der schaffts, und wers nicht schafft, der will eigentlich gar nicht.

    Es ist ja auch ganz okay, wenn jemand nicht will. Es ist auch okay, wenn jemand den deutschen Lebensstil zum Davonlaufen findet. Kann ich in mancherlei Hinsicht sogar nachvollziehen.

    Nicht okay ist es aber nach meiner Auffassung, wenn Leute aus rein finanziellen Gründen sich eine Staatsbürgerschaft abholen (man hat noch ne zweite), obwohl sie Deutschland mit seinen Eigenheiten eigentlich komplett ablehnen. Gerade bei Einwanderern aus islamischen Ländern scheint es davon eine ganze Menge zu geben. Wohin soll es führen, solchen Leuten die Staatsbürgerschaft geradezu hinterher zu tragen? Ganz sicher zu nichts Gutem.

  4. Krause sagt:

    Es ist richtig, dass neue Hürden aufgebaut wurden. Aber wer zu faul oder zu unintelligent ist diese Hürden zu nehmen, den möchte ich ehrlich gesagt auch nicht als Mitbürger haben. Deutschland ist jetzt glücklicherweise Einwanderungsland und Einwanderungsländer suchen sich ihre Bürger nach Qualifikation und Bedart aus. Da dies bei der Einreise in den letzten dreißig Jahren nicht geschehen ist, muß dies zumindest bei der Staatsbürgerschaft durch formale Hürden nachgeholt werden.

  5. delice sagt:

    Einbürgerungen gibt es selbstverständlich nie zum Null-Tarif. Die Einbürgerung erfolgt entweder wegen einem langen Aufenthalt, durch Heirat oder Geburt. Niemand stellt hier diese Praxis in Abrede!

    Vielmehr wird hier etwas ganz anderes dokumentiert, nämlich die Heuchelei der deutschen Politiker ganz offengelegt!

    Denn Integration bedeutet nicht die Hingabe zu einem unverständlichen Deutschsein, denn das kann niemand, auch nicht die von den alten oder den neuen EU-Staaten. Und selbst innerhalb Deutschlands bestehen große und gravierende Unterschiede. Es gibt ein großes Nord-Süd-Gefälle und ein West-Ost-Vorbehalt. Es gibt sprachliche und kulturelle Unterschiede, dass der Preuß den Bayer oder den Franken absolut nicht versteht, und von Friesen will ich auch da gar nicht mehr sprechen – mit dem Platt-Dütsch! In Bayern gibt es Bierfeste und, woanders Weinfeste usw.

    Hier geht es um den Gegenseitigen Respekt und die Achtung, und dieser fehlt. Selbst, wenn sich ein türkischer Staatsbürger sich nur für die eine deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden würde, ist er deshalb niemals Deutscher. Er ist und bleibt was er ist, nämlich ein Anatolier, den man auch als solchen immer wieder in Deutschland ausmachen wird, den man dennoch nicht die Chance gibt gleichberechtigt in Deutschland akzeptiert. Dieses ist ein großes Kreuz, den jeder dann trotzdem ein Leben lang zu hier tragen hat!

    Die Annahme einer deutschen Staatsbürgerschaft ist ein Damoklesschwert, denn sie schützt den Neubürger nicht, wieder tief zu fallen. Ein einfaches Gesetz kann heute einem diese neue deutsche Staatsbürgerschaft wieder abnehmen. Zum Wieder-Ausländer gewordenen Erwarten dann neben dem Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft, auch der Verlust vormaliger Aufenthaltsrechte, so rückwirkend, als käme er erst gestern in Deutschland an. Neuerdings, auch dann, selbst wenn er dadurch staatenlos werden sollte, und das trotz Art. 16 Abs. 1 GG. Die Steigerung findet sich dann in Geldstrafe und Gefängnis, also Abschiebehaft und Zurück zu den ehemaligen Folterknechten der Heimat (Siehe §§ 7, 10, 12, 17, 25, 29, 35 und 42 StAG i.V.m. §§ 38 und 51 u.a. Aufenthaltsgeetz).

    Wer also könnte da noch diese deutsche Staatsbürgerschaft noch begehren wollen?!

    Kaum zu glauben, aber dennoch wahr!

  6. Non-EU-Alien sagt:

    „“Einbürgerung ist häufig auch eine Frage der emotionalen Bindung. Diese lässt sich nicht verordnen…”

    So isses. Wer will, der schaffts, und wers nicht schafft, der will eigentlich gar nicht.““

    –>Sie, als Einheimischer, können wahrscheinlich nicht verstehen, dass es Menschen gibt die „zweiheimisch“ sind. Und die Staatsministerin leider auch nicht. Desweiteren kann ich Ihrer Aussage entnehmen, dass Sie Integration als unidirektionale Aktivität sehen, ansonsten würden Sie nicht so eine Behauptung aufstellen. Integration kann aber nur bidirektional sein. Sie können doch nicht einfach behaupten, dass sich Leute, die sich nicht einbürgern lassen, sich auch nicht integrieren wollen oder nicht bereits integriert sind. Das ist absurd. Ich lebe schon mehr als 30 Jahre in Deutschland und bin bestimmt besser integriert in die deutsche Gesellschaft, als manch ein Eingebürgerter.

    Vielmehr sollten Sie und Ihre Konsorten sich fragen WARUM das so ist, und WARUM das beispielsweise in Frankreich, den Niederlanden, Grossbrittanien, und anderen EU-Ländern nicht so ist.

    „Nicht okay ist es aber nach meiner Auffassung, wenn Leute aus rein finanziellen Gründen sich eine Staatsbürgerschaft abholen…“

    –> Das ist auch eine durchwegs falsche Aussage. Leute, die Deutsche werden wollen, müssen finanziell gut gestellt sein. Sie müssen eine feste Arbeit haben, mindestens fünf Jahre in die Rentenkasse einbezahlt haben und sich finanziell über Wasser halten können, sonst wird es nichts mit dem deutschen Pass. Wussten Sie das nicht? Sie tun ja gerade so, als wäre es einfacher die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen, als einen Führerschein. Auch habe ich das Gefühl, dass Sie Angst haben, dass irgendwelche Sozialhilfefälle dies in Anspruch nehmen könnten. Bitte informieren Sie sich doch über die Voraussetzungen, bevor Sie solche Aussagen machen, die im Internet veröffentlicht werden und dann zur negativen Meinungsbildung in der Bevölkerung führen könnten. Damit tragen Sie bei ein falsches Bild aufzubauen und schaden indirekt Menschen wie mir… Ich bedanke mich jedenfalls für Ihr Verständnis.

  7. Anne sagt:

    Ich denke, es hat sich inzwischen unter den Ausländern, die sich theoretisch einbürgern lassen könnten, zur Genüge herumgesprochen, dass man sie i.d.R. nicht als vollwertige Deutsche akzeptieren wird.

    Ein entsprechender Artikel fiel mir gestern in der taz auf:
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/grundlos-von-der-polizei-kontrolliert/

    Im täglichen Leben, bei Arbeits- und Wohnungssuche, in der Freizeit (z.B. Disco-Zugang), nutzt der Besitz des deutschen Passes wenig bis gar nichts.

    Aber auch der deutsche Gesetzgeber hat inzwischen den Deutschen 2.Klasse kreiert – im Ausländerrecht. Beim Nachzug des ausländischen Ehegatten zu einem Deutschen wird bei den eingebürgerten Deutschen insbesondere geprüft, ob nicht diesem die Eheführung im Heimatland des Partners zuzumuten sei. Das ist zwar theoretisch so verpackt, dass es auch „geborene Deutsche“ treffen könnte, aber prinzipiell gegen die eingebürgerten gerichtet.

    Das bedeutet schlimmstenfalls, dass der eingebürgerte Deutsche seine Ehe nicht in Deutschland führen kann, da er aber seine ursprüngliche Staatsangehörigkeit bei der Einbürgerung aufgeben musste, ist er dann im Land des Partners Ausländer – mit allen damit verbundenen Nachteilen.

    Wer dies weiß, wer wird da Deutscher werden wollen?

  8. Teleprompter sagt:

    „Sie können doch nicht einfach behaupten, dass sich Leute, die sich nicht einbürgern lassen, sich auch nicht integrieren wollen oder nicht bereits integriert sind.“

    Ich kann mich nicht erinnern, das irgendwo behauptet zu haben. Ich hab ja geschrieben, es ist okay, wenn jemand die deutsche Staatsbürgerschaft nicht will.

    „Vielmehr sollten Sie und Ihre Konsorten sich fragen WARUM das so ist, und WARUM das beispielsweise in Frankreich, den Niederlanden, Grossbrittanien, und anderen EU-Ländern nicht so ist.“

    Ist es das? Die Briten haben die Pakistanis, die Franzosen die Algerier, und die Holländer die Marokkaner. Im Grunde geht es bei der ganzen Debatte nicht um die Zuwanderung, sondern es geht um den Islam, nur will das keiner aussprechen. Man redet ständig von „Migranten“ meint aber eigentlich nur die Migranten aus islamischen Ländern, von denen ein Westeuropäer durch einen kulturellen Abgrund sondersgleichen getrennt ist. Diese verbogen geführte Diskussion wird sich noch rächen …

  9. ibo sagt:

    letztens hatte ich Berichte gelesen, dass nicht mal viele Deutsche diese Tests bestehen. Das haben Sie selber bestimmt auch mitbekommen. Ok, Deutschland kann natürlich sein Recht selber bestimmten, sprich solche Hürden auferlegen. Aber Migranten als „unintelligent“ zu bezeichnen, steht Ihnen nicht zu.

    Ich bin mir sicher, dass viele Dt. im Ausland auch nicht ähnliche Einbürgerungstests bestehen würden.

    Hier fehlt mir auch die Diffenzierung zwischen älteren und jüngeren Migranten. Die jüngere Generationen besteht nämlich zu über 80% diese Tests. Hier ist einfach der Unterschied, dass wenn man jung ist, es einem leichter fällt, zu pauken bzw. integrieren. Ich könnte hier noch weitere Punkte anbringen, will aber nicht eine zu lange Antwort abgeben.

  10. ibo sagt:

    ich stimme voll zu.

    Ich bin Marketing-Kommunikations-Kaufmann und sehe täglich diese Unterschiede.

    Ob nun mit dt. Pass oder ohne. Sobald man ibrahim, Emine, Sevda, Hasan, Bülent oder Murat heißt, wird man gleich als Mensch 2.Klasse definiert. Nicht alle Deutschen sind Gott sei dank so, aber viele denken nun mal in solch einem Muster.

    Dank der Medien, die jeden Tag Vorurteile einbleuen, hat man gleich ein falsches Bild.


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