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Bundestagswahl 2009

Hamburger SPD-Landesvorstand nominiert zwei Türkischstämmige

Der Landesvorstand der Hamburger SPD hat am Montagabend Bundesarbeitsminister Olaf Scholz zum Spitzenkandidaten der Landesliste für die Bundestagswahl nominiert. Auf Platz zwei folgt die ehemalige Bürgerschaftsabgeordnete Aydan Özoguz. Auf Platz zehn ist der Bürgerschaftsabgeordnete Metin Hakverdi.

DATUM19. Februar 2009

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RESSORTPolitik

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Der Landesvorstand der Hamburger SPD hat am Montagabend Bundesarbeitsminister Olaf Scholz einstimmig zum Spitzenkandidaten der Landesliste für die Bundestagswahl nominiert. Auf den weiteren Plätzen folgen die ehemalige Bürgerschaftsabgeordnete Aydan Özoguz, die sich mit 13 zu 9 Stimmen gegen ihre Gegenkandidatin Sylvia Wowretzko durchsetzen konnte. Auf Platz zehn ist der Bürgerschaftsabgeordnete aus Wilhelmsburg Metin Hakverdi.

Aydan Özoguz, 1967 in Hamburg geboren, ist Politikerin der SPD und war von 2001 bis 2008 (17. und 18. Wahlperiode) Mitglied in der Hamburgischen Bürgerschaft. Ihr Studium der Englischen Sprache und Literatur, Spanischen Sprache und Personalwirtschaft schloss sie mit dem Magisterexamen ab; während der Studienzeit war sie Mitglied der türkischen Studentenvereinigung Hamburg und zwei Jahre lang deren Vorsitzende. Seit 1994 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin Projektleiterin der Körber-Stiftung im Bereich „Koordination Neue Projekte“ mit dem Schwerpunkt deutsch-türkische Projekte. Seit 1996 leitet sie deutsch-türkische Projekte im Bereich Jugend- und Wissenschaftsaustausch sowie Symposien zu Fragen der zwischenstaatlichen Beziehungen. Sie ist mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Hamburgischen Bürgerschaft Michael Neumann verheiratet.

Metin Hakverdi, 1969 in Hamburg geboren, ist Politiker der SPD und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften und arbeitet als selbständiger Rechtsanwalt in Hamburg. Im Februar 2008 konnte Metin Hakverdi sich bei der Bürgerschaftswahl über den Wahlkreis Billstedt-Wilhelmsburg-Finkenwerder als Abgeordnete in die Hamburgische Bürgerschaft einziehen. Auf der Wahlkreisliste der SPD war er auf Platz drei hinter Philipp-Sebastian Kühn und Jürgens Hildegard gelistet, konnte aber die meisten Stimmen der Kandidaten erreichen und so das Mandat erlangen.

Am 28. Februar stimmen die SPD-Delegierten auf einem Parteitag abschließend über die Landesliste ab.

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