Rechtsterrorismus
Schlagwort Rechtsterrorismus in chronologischer Reihenfolge:Halle-Prozess
09.09.2020
Zehnter Verhandlungstag im Halle-Prozess: Zwei junge Frauen, die den Anschlag in der Synagoge miterlebten, berichteten von dem traumatischen Erlebnis, das sie an ihre Familiengeschichten und den Holocaust erinnerte.
Rechtsterror
08.09.2020
In Dresden hat ein zweiter Prozess im Zusammenhang mit der Terrorgruppe Freital begonnen. Drei Männern und einer Frau wird die Mitgliedschaft beziehungsweise Unterstützung der Vereinigung vorgeworfen. Sie zeigen sich zu Prozessbeginn kooperativ.
Halle-Zeugin
03.09.2020
Am neunten Prozesstag sind weitere Augenzeugen und Betroffene vernommen worden, die während des Terroranschlags vom 9. Oktober 2019 in der Synagoge in Halle waren. Dabei wurde Kritik am Umgang der Polizei mit den Betroffenen laut.
Von Romy RichterDifferenzen in Hanau
19.08.2020
Sechs Monate nach dem Anschlag in Hanau rufen Initiativen bundesweit zu Kundgebungen auf. Aktivisten und Behörden stimmen darin überein, dass die Opfer Hilfe brauchen. In der Bewertung der Konsequenzen aber liegen sie über Kreuz.
Von Jens Bayer-GimmLübcke-Prozess
11.08.2020
Nach und nach äußert der Hauptangeklagte in der Befragung Puzzlestücke zum Mordfall Lübcke. Manchmal revidiert er Aussagen, nicht immer sind sie plausibel. Seinen Mitangeklagten schildert er als Ideologen und geistigen Kopf.
Halle-Prozess
29.07.2020
Im Prozess gegen den Halle-Attentäter sind weiter die Hintergründe für den Anschlag beleuchtet worden. Der Angeklagte hasse alle Ausländer hasse, vorrangig Juden. Beeinflusst worden sei er vom islamfeindlichen Anschlag auf eine Moschee in Christchurch.
"NSU 2.0"-Drohmails
28.07.2020
Ein ehemaliger bayerischer Polizeibeamter und seine Ehefrau wurden im Rahmen der Ermittlungen um die "NSU 2.0"-Drohmails vorläufig festgenommen. Die beiden werden verdächtig, E-Mails mit beleidigenden, volksverhetzenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben.
Offen rassistisch
23.07.2020
Vor dem Oberlandesgericht Naumburg ist die Verhandlung gegen den Halle-Attentäter fortgesetzt worden. Die Nebenklagevertreter hatten Gelegenheit, den Angeklagten zu seiner Tat und zu seinen Einstellungen zu befragen. Er zeigte keinerlei Reue.
Von Romy RichterNSU-Ombudsfrau John
23.07.2020
Opfer finden in Terrorprozessen zu wenig Gehör, während Täter sich wie in einem Theater selbst darstellen dürfen. Diese Kritik stammt von der Ombudsfrau für die Opfer der NSU, Barbara John. Der Deutsche Journalisten-Verband appelliert an Journalisten, Attentätern keine Bühne zu geben.
Von Markus GeilerKeine Reue
22.07.2020
Der Halle-Attentäter plante am 9. Oktober 2019 ein Massaker in der Synagoge. Er erschoss willkürlich zwei Menschen. Nun wird der rassistisch motivierte Anschlag vor Gericht aufgearbeitet. Dem Attentäter drohen lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung.