Rechtsterrorismus

Schlagwort Rechtsterrorismus in chronologischer Reihenfolge:

NSU-Versagen

Halit Yozgats Mord wirft bis heute Schatten auf Kassel

07.04.2026

Halit Yozgat, Halitzplatz, NSU, Rechtsextremismus
Halit Yozgat wurde 2006 vom NSU in Kassel ermordet. Zwanzig Jahre später erinnern Hunderte an ihn – und an ein Behördenversagen, das bis heute nachwirkt: mit offenen Fragen, dubiosen Rollen und einer Aufklärung, die nie zu Ende kam. Von

Rechtsextreme Gewalt

Milde Strafen, harte Kritik nach Urteil zu Knockout 51

06.04.2026

Justiz, Polizei, Gericht, Prozess, Gerichtssaal, Tür, Mann, Justitia
Auch im zweiten „Knockout 51“-Prozess vor dem Oberlandesgericht in Jena kommen die Angeklagten mit milden Strafen davon. Opferberater sprechen von Verharmlosung von Rechtsextremismus, Grüne und Linke fordern Verbot und spezielle Staatsanwaltschaft.

Wüst bittet um Entschuldigung

Hunderte erinnern am 20. Jahrestag NSU-Opfer Kubaşık

06.04.2026

Mehmet Kubaşık, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus, Dortmund, NSU, Mord, Gedenkstein, Blumen
20 Jahre nach dem NSU-Mord an Mehmet Kubaşık erinnert Dortmund nicht nur an ein Verbrechen. Im Zentrum stehen auch falsche Verdächtigungen, behördliches Versagen und die Frage, warum vollständige Aufklärung bis heute aussteht. NRW-Ministerpräsident Wüst bittet um Entschuldigung.

Terrorpläne und Rassenkrieg

Weitere Razzien gegen mutmaßliche Neonazi-Gruppe

18.03.2026

Polizei, Polizeiauto, Polizeieinsatz, Straße, Hundertschaft
Die mutmaßlichen Mitglieder der rechtsextremen „Letzten Verteidigungswelle“ wollten nicht einfach Angst verbreiten, sondern mit rassistischer Gewalt gegen Asylbewerber, Migranten und politische Gegner einen „Rassenkrieg“ entfachen. Neuen Razzien zeigen, wie jung, konkret und gefährlich rechter Terror noch immer ist. Von

Das Versagen

NSU-Dokuzentrum zieht Bilanz: Viel Zuspruch, viele offene Fragen

10.03.2026

NSU, Dokumentationszentrum, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus, Ausstellung, Gebäude, Chemnitz
Der NSU mordete, die Behörden versagten, Akten verschwanden – und bis heute ist das Unterstützernetzwerk nicht aufgeklärt. Dass ein Dokumentationszentrum diese Lücken sichtbar machen muss, ist wichtig. Dass es das noch immer muss, ist ein Skandal.

Ilmenau-Prozess

Schüsse auf Ausländer – und kein Rassismus?

03.03.2026

Justiz, Polizei, Gericht, Prozess, Gerichtssaal, Tür, Mann, Justitia
In Ilmenau fallen aus einem Auto heraus Schüsse. Das Kfz-Kennzeichen ist bestückt rechtsextremen Codes. Es gibt mehrere Verletzte – vor allem Ausländer. Die Angeklagten bestreiten eine rassistische Tatmotivation – trotz eindeutigen Hinweisen. Beobachter sprechen von Schutzbehauptungen.

Hanau

Wenn der Friedhof in den Alltag zieht

19.02.2026

Mustafa Yeneroğlu, AKP, DEVA, Türkei, Abgeordneter, Politiker, Menschenrechte, Migration, Migranten, Flucht
Hanau ist kein Jahrestag, sondern eine offene Wunde, ein Prüfstein für den Rechtsstaat – und ja, eine Anklage: gegen das Wegsehen, gegen die Verharmlosung und eine Zugehörigkeit, die unter Vorbehalt steht. Von

„Hitler ist unser Prophet“

Acht Neonazis wegen Terrorverdacht vor Gericht

25.01.2026

Justiz, Gericht, Prozess, Richterbank, Anklagebank, Sachsen, Dresden, Oberlandesgericht
Die Anklage wirft ihnen eine völkische und rassistische Ideologie und eine Verherrlichung des NS-Regimes vor. In Sachsen stehen acht mutmaßliche Neonazis wegen Terrorismusverdacht vor Gericht. Sie sollen ethnische Säuberungen geplant haben. Von

Bundesgerichtshof

Kein Terror: „Knockout 51“ wollte nicht töten – nur verletzen

22.01.2026

Bundesgerichtshof, BGH, Urteil, Entscheidung, Justiz, Recht, Gebäude
Für die Bundesanwaltschaft war „Knockout 51“ eine Terrorgruppe. Das Thüringer Oberlandesgericht sah das anders. Die Karlsruher Behörde konnte nun auch den Bundesgerichtshof nicht überzeugen.

Disput um Gedenken

Zahl der Opfer von Hanau auf zehn gestiegen

19.01.2026

Demo, Demonstration, Menschen, Hanau, Rassismus, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus
Ibrahim Akkuş überlebte den rassistischen Anschlag von Hanau schwer verletzt – nun ist er mit 70 Jahren gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf zehn. Zugleich flammt der Streit über ein „stilles“ Gedenken erneut auf.