Rechtsterrorismus

Schlagwort Rechtsterrorismus in chronologischer Reihenfolge:

Bis 2035 hinter Gittern

Gericht: Keine vorzeitige Haftentlassung für Zschäpe

27.10.2026

Beate Zschäpe, weibliches Mitglied der NSU-Terrorgruppe © Du hast die Macht, bearb. MiG
Jahrelang bestritt Beate Zschäpe, von den NSU-Morden gewusst zu haben. Inzwischen hat sie ihre Darstellung geändert - und sich von der rechtsextremen Ideologie distanziert. Das Gericht erkennt dies an. Für eine vorzeitige Haftentlassung reicht das aber nicht. Opfer-Angehörige vermuten ein taktisches Manöver hinter Zschäpes Reue.

Halle-Gedenken

Warum AfD-Politiker Tillschneider nicht in die Synagoge durfte

11.10.2026

Synagoge, Halle, Gedenken, Tillschneider, AfD, Politiker, Juden, Studierende
Hans-Thomas Tillschneider sollte am Jahrestag des rechtsextremen Anschlags in Halle das Parlament vertreten. Doch vor der Synagoge bildeten Studierende eine Menschenkette und ließen ihn nicht rein. Ein Blick auf seine ältere Reden erklärt den Protest.

Sieben Jahre nach Halle

Zwei Tatorte – und die Erinnerung an eine Holztür

07.10.2026

Kiez-Döner, Döner Imbiss, Halle, Anschlag, Mord, Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus
Der Anschlag von Halle ist vor allem als Angriff auf eine Synagoge im Gedächtnis geblieben. Doch nachdem der antisemitische Massenmord scheiterte, griff der Täter gezielt einen Dönerimbiss an. Sein Motiv: Rassismus. Sieben Jahre später erinnern Überlebende daran, dass Antisemitismus und Rassismus zu derselben rechtsterroristischen Tat gehörten.

Aufarbeitung ohne Akten?

Gutachten stellt Hamburgs NSU-Kurs infrage

07.09.2026

Akten, Ordner, Ermittlung, Dossier, Papier, Regal
25 Jahre nach dem NSU-Mord an Süleyman Taşköprü wird weiter über die Form der Aufarbeitung gestritten. Auf dem Prüfstand steht der umstrittene Hamburger Sonderweg mit dem Forschungsprojekt. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes gibt nun eine deutliche Antwort.

Rechter Terror

Anklage gegen Neonazis: Anschlag auf Asylunterkunft unterstützt

01.09.2026

Handschelle, Straftat, Verhaftung, Hände, Mann, Abschiebung
Einer soll die Tat abgesichert, der andere sie gefilmt haben: Zwei damals minderjährige Beschuldigte sollen einen versuchten Brandanschlag auf eine bewohnte Asylunterkunft der rechtsextremen „Letzten Verteidigungswelle“ unterstützt haben. Nun liegt die Anklage beim Thüringer OLG.

Lebenslänglich?

Zschäpes Hoffnung auf Freiheit nach 20 Jahren

31.08.2026

Beate Zschäpe, Rechtsterrorismus, Rechtsextremist, Neonazi, NSU, Prozess, Frau, Mord
Lebenslang und besondere Schwere der Schuld: Viele glauben, die NSU-Terroristin Beate Zschäpe werde das Gefängnis nie verlassen. Doch Zschäpe arbeitet längst daran, wieder frei zu kommen – schon in fünf Jahren. Welche Strategie fährt sie und wie stehen ihre Chancen?

„Staatsschutz“ im Kino

Kampf gegen Neonazis – und gegen den Staat

25.08.2026

Staatsschutz, Film, Kino, Rechtsextremismus, Rassismus, Staatsanwalt, Staat
Eine Staatsanwältin wird Opfer rechter Gewalt – und ausgerechnet ihre eigene Behörde bremst die Aufklärung. „Staatsschutz“ zeichnet ein verstörendes Bild institutioneller Verharmlosung und zeigt, was passiert, wenn Behörden rechte Gewalt nicht ernst nehmen. Von

56 Jahre später

Brandanschlag 1970: Spur führt zu Rechtsextremisten

20.08.2026

Brand, Haus, Flammen, Brandstiftung, Feuer, Fenster
Beim NSU-Komplex zeigte sich, wie schwer sich Sicherheitsbehörden damit taten, rechtsextreme Gewaltverbrechen aufzuklären. Der Fall eines Brandanschlags auf ein jüdisches Altenheim in München zeigt: Die Geschichte solcher Ermittlungsdefizite reicht viel weiter zurück. Von

Spitze des Eisbergs

Haftstrafen für Terroristen aus „braunen Kinderzimmern“

05.08.2026

Richter, Gericht, Hammer, Richterhammer, Richterpult
Die „Letzte Verteidigungswelle“ agierte jugendlich-unprofessionell, aber gefährlich. Ziel der jungen Terroristen: die Vernichtung von Ausländern und politischen Gegnern. Nun wurden sie verurteilt. Von

Rechtsterrorismus

Fragen und Trauer: München, Oslo und Utøya erinnern an 22. Juli

22.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer
Am 22. Juli vor zehn Jahren tötete ein Rassist am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen, die er gezielt auswählte. Beim Gedenkakt forderte Bundespräsident Steinmeier „mehr klare Kante“ gegen Rassismus. Zeitgleich erinnerte Norwegen an die Anschläge von Oslo und Utøya. Was die Taten verbindet.