Rechtsterrorismus

Schlagwort Rechtsterrorismus in chronologischer Reihenfolge:

Terrorpläne und Rassenkrieg

Weitere Razzien gegen mutmaßliche Neonazi-Gruppe

18.03.2026

Polizei, Polizeiauto, Polizeieinsatz, Straße, Hundertschaft
Die mutmaßlichen Mitglieder der rechtsextremen „Letzten Verteidigungswelle“ wollten nicht einfach Angst verbreiten, sondern mit rassistischer Gewalt gegen Asylbewerber, Migranten und politische Gegner einen „Rassenkrieg“ entfachen. Neuen Razzien zeigen, wie jung, konkret und gefährlich rechter Terror noch immer ist. Von

Das Versagen

NSU-Dokuzentrum zieht Bilanz: Viel Zuspruch, viele offene Fragen

10.03.2026

NSU, Dokumentationszentrum, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus, Ausstellung, Gebäude, Chemnitz
Der NSU mordete, die Behörden versagten, Akten verschwanden – und bis heute ist das Unterstützernetzwerk nicht aufgeklärt. Dass ein Dokumentationszentrum diese Lücken sichtbar machen muss, ist wichtig. Dass es das noch immer muss, ist ein Skandal.

Ilmenau-Prozess

Schüsse auf Ausländer – und kein Rassismus?

03.03.2026

Justiz, Polizei, Gericht, Prozess, Gerichtssaal, Tür, Mann, Justitia
In Ilmenau fallen aus einem Auto heraus Schüsse. Das Kfz-Kennzeichen ist bestückt rechtsextremen Codes. Es gibt mehrere Verletzte – vor allem Ausländer. Die Angeklagten bestreiten eine rassistische Tatmotivation – trotz eindeutigen Hinweisen. Beobachter sprechen von Schutzbehauptungen.

Hanau

Wenn der Friedhof in den Alltag zieht

19.02.2026

Mustafa Yeneroğlu, AKP, DEVA, Türkei, Abgeordneter, Politiker, Menschenrechte, Migration, Migranten, Flucht
Hanau ist kein Jahrestag, sondern eine offene Wunde, ein Prüfstein für den Rechtsstaat – und ja, eine Anklage: gegen das Wegsehen, gegen die Verharmlosung und eine Zugehörigkeit, die unter Vorbehalt steht. Von

„Hitler ist unser Prophet“

Acht Neonazis wegen Terrorverdacht vor Gericht

25.01.2026

Justiz, Gericht, Prozess, Richterbank, Anklagebank, Sachsen, Dresden, Oberlandesgericht
Die Anklage wirft ihnen eine völkische und rassistische Ideologie und eine Verherrlichung des NS-Regimes vor. In Sachsen stehen acht mutmaßliche Neonazis wegen Terrorismusverdacht vor Gericht. Sie sollen ethnische Säuberungen geplant haben. Von

Bundesgerichtshof

Kein Terror: „Knockout 51“ wollte nicht töten – nur verletzen

22.01.2026

Bundesgerichtshof, BGH, Urteil, Entscheidung, Justiz, Recht, Gebäude
Für die Bundesanwaltschaft war „Knockout 51“ eine Terrorgruppe. Das Thüringer Oberlandesgericht sah das anders. Die Karlsruher Behörde konnte nun auch den Bundesgerichtshof nicht überzeugen.

Disput um Gedenken

Zahl der Opfer von Hanau auf zehn gestiegen

19.01.2026

Demo, Demonstration, Menschen, Hanau, Rassismus, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus
Ibrahim Akkuş überlebte den rassistischen Anschlag von Hanau schwer verletzt – nun ist er mit 70 Jahren gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf zehn. Zugleich flammt der Streit über ein „stilles“ Gedenken erneut auf.

Mehr als 50 Fälle

Rechtsterror in Deutschland längst kein Einzelfall mehr

17.12.2025

Demonstration, Rechtsextremismus, Neonazis, Nazi, Fahnen, Rechtsterrorismus
Acht Mitglieder einer rechtsextremen Gruppe sollen sich vor dem Oberlandesgericht Dresden verantworten. Sie wollten gewaltsam an die Macht – und eine ethnische Säuberung durchführen. Rechtsterror ist kein Einzelfall in Deutschland: Seit 2011 gab es mehr als 50 Verdachts- oder gesicherte Fälle.

Zschäpe taktiert

NSU-Opfer-Hinterbliebene: „Sag die Wahrheit!“

07.12.2025

NSU, Verfassungsschutz, Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe
Emotionale Szenen im Prozess gegen eine mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Bei der Zeugenaussage von der verurteilten Terroristin Beate Zschäpe reagiert die Tochter eines Opfers. Beobachter werfen Zschäpe Taktiererei vor.

Warnung vor der AfD

Aktivisten stellen Walter-Lübcke-Statue vor CDU-Zentrale auf

02.12.2025

Walter-Lübcke-Statue, Walter Lübcke, Statue, AfD, CDU, Zentrale, Mahnung
Vor sechs Jahren tötete ein Rechtsextremist den CDU-Politiker Walter Lübcke. Aktivisten haben nun eine Lübcke-Statue vor die CDU-Parteizentrale in Berlin gestellt – als Mahnung vor einer Zusammenarbeit mit der AfD. Die Reaktionen sind teils heftig.