Obdachlosigkeit

Schlagwort Obdachlosigkeit in chronologischer Reihenfolge:

Buchtipp zum Wochenende

Mit Stift, Papier und Flüchtlingshilfe aus der Obdachlosigkeit

22.02.2019

Als 16-Jähriger flog er zu Hause raus und lebte mehr als zehn Jahre immer wieder auf der Straße. Es waren Stift, Papier und sein Engagement in der Flüchtlingshilfe, die dem Hamburger Dominik Bloh aus der Obdachlosigkeit halfen. Von Dieter Sell

SPD-Gesetz

Kein Recht auf Existenzminimum

12.11.2018

Ausländische EU-Bürger erhalten in Deutschland erst nach fünf Jahren Aufenthalt Sozialhilfe. Bis dahin fallen sie durch alle sozialen Netze, sie sind schlechter gestellt als Asylsuchende. Das Gesetz geht auf die damalige Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zurück. Von Rudolf Stumberger

Schutzlos ausgeliefert

Wie EU-Bürger in Deutschland aus dem sozialen Netz fallen

29.10.2018

In deutschen Großstädten hausen Menschen ohne ein Dach über dem Kopf, ohne Anspruch auf ärztliche Hilfe oder Sozialhilfe. Oft kommen sie aus Bulgarien oder Rumänien. Wie der Tagelöhner Kasimir, der von sich sagt: "Ich bin hier verloren." Von Rudolf Stumberger Von Rudolf Stumberger

Project Shelter

Zwischen Obdachlosigkeit in Deutschland und Behördengängen in Spanien

08.06.2018

Nach EU-Recht haben Geflüchtete drei Monate Zeit, um nach einer Wohnung und einem Arbeitsplatz zu suchen. Verstreicht diese Frist, werden sie abgeschoben. In Frankfurt fordert Project Shelter politische Lösungen. Von André Daub

Bundesverfassungsgericht

Keine Abschiebung in die sichere Obdachlosigkeit

08.09.2017

Eine alleinerziehende syrische Mutter mit vier Kinder darf nicht nach Bulgarien abgeschoben werden, wernn ihr dort die sichere Obdachlosigkeit droht. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Familien mit kleinen Kindern genießen dem Gericht zufolge besonderen Schutz.

Rechtsextremismus

Brutale Gewalt gegen Obdachlose

23.03.2017

Mindestes 18 Obdachlose sind 2016 in Deutschland getötet worden. Meistens waren auch die Täter wohnungslos. Doch Experten vermuten, dass häufig rechte Motive hinter den Taten stehen und werfen der Bundesregierung Nachlässigkeit vor.