Migranten

Schlagwort Migranten in chronologischer Reihenfolge:

Dr. Yalcin Yildiz

„Man kann bei den älteren Migranten von einer ‚verlorenen Generation‘ sprechen“

23.03.2010

Yalcin Yildiz (geb. 1973) studierte Sozialpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nachdem er mehrere Jahre als pädagogischer Leiter, Familienhelfer und Einzelbetreuer in der Sozialen Arbeit tätig war, arbeitet er zurzeit freiberuflich vor allem im Bereich Migrationssozialberatung. In seiner Doktorarbeit untersucht er Altern und Generationsbeziehungen im Migrationskontext. Von

Chancengleichheit

Lüders fordert anonymisierte Lebensläufe bei Bewerbungen

23.03.2010

Die neue Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, fordert anonymisierte Lebensläufe in Bewerbungsverfahren. „Ich möchte Lebensläufe, auf denen weder ein Foto zu sehen ist, noch Name, Adresse, Geburtsdatum oder Familienstand erkennbar sind. So erreichen wir mehr Chancengleichheit in Bewerbungsverfahren“, sagte Lüders am Montag in Berlin.

Politisch-Rechtlicher Status

Integrationspolitik macht einen Unterschied

22.03.2010

Der politisch-rechtliche Status von Migranten beeinflusst die Bildungschancen - der deutsche Pass etwa hat den Aussiedlern die Integration erleichtert. Von

Cem Gülay

„Deutschland braucht die Jugend – und die Jugend braucht Deutschland“

19.03.2010

Kein Hollywood-Streifen. Aber ein Leben wie im Film: Als 20-Jähriger startete Cem Gülay seine Gangsterkarriere. Er war in einer Bande organisiert. Sie betrogen und erpressten gewerbsmäßig. Nach sieben Jahren stieg er aus. Heute ist Cem Gülay 39 Jahre alt und Buchautor: „Türken-Sam: Eine deutsche Gangsterkarriere“, hat er gemeinsam mit Helmut Kuhn geschrieben. Er erzählt in seiner Autobiografie über das Leben als Gangster und warnt die Politik vor einer verfehlten Migrationspolitik. Journalist und Autor Murat Ham im Gespräch mit Cem Gülay. Von

Interethnische Partnerschaften

Bessere Bildung, höhere Gehälter und mehr Erfolg

18.03.2010

Bessere Bildung, höhere Gehälter und mehr Erfolg im Beruf: Migranten in interethnischen Partnerschaften sind deutlich besser auf dem Arbeitsmarkt positioniert als Migranten, die in ihren Beziehungen "unter sich" bleiben. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des DIW Berlin.

Berlin

Gymnasien setzen Klassen nach Herkunft und Religion zusammen

17.03.2010

Die Herkunft und Religion ist für Berliner Gymnasien ein Auswahlkriterium für die Zusammensetzung von Schulklassen. Dies geht aus einer Antwort des Berliner Sentas auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Özcan Mutlu hervor.

Selbstethnisierung

„Zu Ausländern wird man gemacht“

16.03.2010

Pädagogische Prävention jugendlicher Selbstethnisierung - Für jugendliche Migranten spielt der Bezug auf die nationale und kulturelle Herkunft der Eltern eine große Rolle. Der Sozialwissenschaftler Kemal Bozay fordert daher, die kulturelle Identität von Jugendlichen mit Migrationshintergrund anzuerkennen, um ihrer Selbstethnisierung zu begegnen. Von

Ranas Mutter

(Kurz-)Geschichte eines Wiedersehens

15.03.2010

Die Ganztagsschule hat einen Betreuungsraum, in dem etwa zwanzig Kinder frei spielen können. Felix spielt am liebsten hier, die Betreuerin ist so freundlich, sagt er. Ich hätte ihren Namen erkennen können, als mein Sohn mir von ihr erzählt hat, ich habe ihn aber nicht erkannt. Von

Islam und Schulalltag

Signale gegen Frust und Unverständnis

11.03.2010

Was Pädagogen tun können , um Konflikten mit muslimischen Schülern und Eltern vor zubeugen? Von

Statistik

Kinder mit Migrationshintergrund seltener in KiTa’s

11.03.2010

Kinder mit Migrationshintergrund besuchen seltener Kindertageseinrichtungen, als solche ohne Migrationshintergrund. Während Böhmer (CDU) und Tören (FDP) Migranteneltern in der Pflicht sehen, fordern Kilic (Grüne) und Wowereit (SPD) Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz.