Menschenrechte

Schlagwort Menschenrechte in chronologischer Reihenfolge:

„Gender-Apartheid“

Frauenorganisationen arbeiten trotz Taliban im Verborgenen

10.08.2026

Afghanistan, Frauen, Mädchen, Armut, Gewalt, Krieg, Flucht
Frauen und Mädchen werden in Afghanistan systematisch aus Bildung, Arbeit und öffentlichem Leben gedrängt. Neue Gesetze verschärfen Gewalt, Zwangsverheiratung und Abhängigkeit zusätzlich. Medica Mondiale nennt dieses institutionell verankerte System der Diskriminierung „Gender-Apartheid“. Von

Rheinland-Pfalz

Innenminister prüft „grundlegenden Zäsur“ bei Flüchtlingsheimen

09.08.2026

Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Flüchtlinge, Zaun, Aufnahmezentrum, Abschiebezentrum, Dublin-Zentrum
Rund 2.000 Plätze fallen weg, doch ein neuer Standort ist noch nicht beschlossen. Die Grünen verlangen ein belastbares Standortkonzept. Der Flüchtlingsrat warnt, dass eine Verlagerung in abgelegene Einrichtungen Teilhabe und Integration zusätzlich erschweren kann. Von

Generalverdacht

Die Figur des gefährlichen Schutzsuchenden

03.08.2026

Mira E. Hazzaa, Osnabrück, Universität, Migration, Rassismus, Migranten, Migrationsforschung
Das neue EU-Asylsystem übersetzt Menschen in administrative Kategorien übersetzt. Anschließend müssen sie beweisen, dass ihre Biografie nicht in das bereits erzeugte Verdachtsmuster passt. Von

Entmenschlichung

Wessen Krise in Ceuta sichtbar wird

02.08.2026

Joachim Glaubitz, MiGAZIN, Menschenrechte, Flucht, Migration, Asyl, Rechtsextremismus
Ceuta erzählt nicht von einer Invasion Europas. Es erzählt von Menschen, die keine Zukunft sehen – und von einer Öffentlichkeit, die ihre Hoffnungslosigkeit zur Bedrohung erklärt. Von

Taliban-Pakt

Deutschland schiebt 31 Männer nach Afghanistan ab

28.07.2026

Flugzeug, Flughafen, Abflug, Einwanderung, Abschiebung
Die Bundesregierung hat 31 ausreisepflichtige Männer nach Afghanistan abgeschoben. Grundlage des Flugs war eine direkte und umstrittene Vereinbarung mit den Taliban. Der Charterflug nach Kabul soll kein Einzelfall bleiben.

Schutzlücke

Die Genfer Konvention lässt Millionen Geflüchtete außen vor

27.07.2026

Flucht, Menschen, Afrika, Kongo, Familie, Ruanda, Demokratische Republik Kongo
Die Genfer Flüchtlingskonvention gilt als Fundament des internationalen Schutzes. Doch sie erfasst Binnenvertriebene nicht – und selbst anerkannte Geflüchtete scheitern vielerorts an Armut, Sprachbarrieren und Behördenhürden. Von

Trauriges Jubiläum

UNO-Flüchtlingshilfe warnt vor Erosion der Genfer Konvention

26.07.2026

Flüchtling, Flüchtlinge, Flüchtlingskonvention, Genf, Genfer
Zum 75. Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention warnt der Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, vor einer doppelten Krise: Internationale Hilfsgelder stagnieren, während immer mehr Menschen vertrieben werden und Staaten zentrale Schutzpflichten zunehmend infrage stellen. Von

Kursverschärfung

Regierung will auch Afghanen ohne Vorstrafen abschieben

23.07.2026

Flugzeug, Flughafen, Abflug, Einwanderung, Abschiebung
Abschiebungen in das von den Taliban autoritär geführte Afghanistan hat die Politik bislang damit gerechtfertigt, dass Straftäter außer Landes gebracht würden. Nun sollen aber auch Menschen, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, gehen. Menschenrechtsorganisationen üben scharfe Kritik.

Neues Asylsystem

EU-Grundrechteagentur warnt vor Risiken an den Grenzen

21.07.2026

Flüchtlinge, Geflüchtete, Gavdos, Kreta, Griechenland, Flucht, Männer, Zaun, Flüchtlingslager
Europa verschärft Grenzverfahren und verspricht zugleich Grundrechtsschutz. Doch während Menschen sterben und Pushback-Vorwürfe folgenlos bleiben, sind vielerorts die neuen Kontrollmechanismen nicht einsatzbereit. Auch Deutschland verhandelt noch über Geld für die Grundrechtsaufsicht.

Menschenrechte

Organisationen fordern Stopp der EU-Grenzhilfen für Tunesien

20.07.2026

Tunesien, Flagge, Fahne, Land, Tunis
Seit drei Jahren arbeitet die EU mit Tunesien zusammen, um Fluchtmigration über das Mittelmeer zu begrenzen. 46 Organisationen ziehen eine verheerende Bilanz: Europäische Gelder stärkten Sicherheitskräfte, denen Gewalt, Folter und Abschiebungen in die Wüste vorgeworfen werden.