
Mustafa Yeneroğlu
Mustafa Yeneroğlu, Kind von türkischen „Gastarbeitern“, studierte in Köln und Izmir Rechtswissenschaften. 2015 und 2018 wurde er als AKP-Abgeordneter ins türkische Parlament gewählt und bekleidete dort unter anderem Spitzenfunktionen in Menschenrechts- und Verfassungsgremien sowie in europapolitischen Delegationen; 2019 endete diese Phase mit seinem Austritt aus der Partei. 2020 wechselte er als Gründungsmitglied zur DEVA-Partei und leitete dort die Politikfelder Recht und Justiz. Seit seiner erneuten Wahl 2023 war er Abgeordneter der DEVA, trat am 2. Dezember 2024 aus und arbeitet seither im Parlament als unabhängiger Abgeordneter.
Rechtsruck angezählt?
14.04.2026
Ungarn sendet ein Signal gegen Rechts. Wer in Orbáns Abwahl aber schon die Rettung Europas sieht, greift zu kurz, wer die Wirkung dieses Wahlergebnisses kleinredet, ebenso.
Sprache des Misstrauens
26.03.2026
Aus einer Debatte über Gewalt gegen Frauen wurde bei Friedrich Merz erneut eine Debatte über Herkunft. Was seine Rhetorik über das Verhältnis des Staates zu seinen muslimischen Mitbürgern verrät.
Hanau
19.02.2026
Hanau ist kein Jahrestag, sondern eine offene Wunde, ein Prüfstein für den Rechtsstaat – und ja, eine Anklage: gegen das Wegsehen, gegen die Verharmlosung und eine Zugehörigkeit, die unter Vorbehalt steht.
Plädoyer
18.12.2025
Es ist ein Trugschluss, Geschichte werde nur von den Sesshaften geschrieben. Die Menschheitsgeschichte ist eine Chronik der Bewegung. Nicht das Verharren, sondern der Aufbruch haben unsere Zivilisation geformt.