Am 24. Februar jährt sich die Vollinvasion russischer Truppen in der Ukraine zum vierten Mal. Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche ruft für diesen Tag in Berlin zu einer Solidaritätsdemonstration für das kriegsgeplagte Land und seine Menschen auf. Von Markus Geiler
Am Anfang dachten sie, sie kommen nur für zwei Wochen nach Deutschland. Die Ukrainerinnen und Ukrainer, die nach Russlands Angriff am 24. Februar vor vier Jahren nach Deutschland flohen, äußern Dankbarkeit und Trauer zugleich. Von Jens Bayer-Gimm
Vier Jahre nach Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine verschärft Russland seine Attacken auf die Energieversorgung. Die Internationale Organisation für Migration befürchtet die erneute Flucht von Hunderttausenden Menschen.
Afrikas Krisen sind selten in den Schlagzeilen – obwohl die Lage dramatisch ist. Im Südsudan treiben neue Kämpfe Hunderttausende in Hunger und Durst, im Sudan kehren Millionen in zerstörte Regionen zurück.
„Weit weg“ gilt nicht für alle: Für Millionen Menschen in Deutschland sind Gaza, Iran oder Sudan keine Schlagzeilen, sondern Familie, Angst und endlose Ungewissheit. Von Nasim Ebert-Nabavi
Deutsches Wachstum blüht auf fremden Gräbern. Wo zivile Industrie an Wettbewerbsfähigkeit verliert, wird Waffen-Export zum Rettungsanker — ein Offenbarungseid auf Kosten des Globalen Südens. Von Kiflemariam Gebre Wold
Der Zugriff auf venezolanisches Öl entlarvt die Doppelmoral des Westens: Völkerrecht bindet nur die militärisch Schwachen – und Deutschland bestätigt. Der Globale Süden zieht seine Lehren. Von Kiflemariam Gebre Wold
USA und China teilen die Welt neu, Russland spielt als nützlicher Störfaktor mit, Europa droht zum Anhängsel zu werden: Der Blick auf Arktis, Taiwan und Afrika führt zur Frage, ob Integration oder Nationalismus Europas Zukunft bestimmt. Von Sven Bensmann
Die Festnahme Maduros wirkt wie ein Triumph der Gerechtigkeit. Doch wer genauer hinsieht, erkennt ein anderes Signal: Wenn Staaten Macht über Recht stellen, wird eine gefährliche Grenze verschoben. Von Nasim Ebert-Nabavi
Wie lässt sich eine Krise erfassen, zu der es keinen Zugang gibt? Wissenschaftler und Helfer versuchen zu erfahren, was an den Hotspots im Sudan-Krieg passiert. Sie sehen Hunger, Gewalt und Massaker. Von Eva Krafczyk