Flüchtlingspolitik

Schlagwort Flüchtlingspolitik in chronologischer Reihenfolge:

Bundesinnenministerium

Weniger Geflüchtete in Deutschland: Zahl sinkt um rund 20.000

06.09.2026

Bundesministerium des Innern, Innenministerium, BMI, Bundesinnenministerium, Gebäude, Bundesadler
In Deutschland lebten zur Jahresmitte rund 3,5 Millionen Geflüchtete - etwa 20.000 weniger als zu Jahresbeginn. Als Gründe nennt die Bundesregierung Abschiebungen, Ausreisen und Einbürgerungen. Die Bundesregierung hält weiter an Verschärfungen fest. Die Linke fordert schnellere Integration. Von und

Sachsen schließt Unterkünfte

Aus Platzmangel wird Platzüberschuss

03.09.2026

Flüchtling, Geflüchtete, Unterkunft, Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Haus, Gebäude
Die Zeiten stark ausgelasteter Aufnahmeeinrichtungen sind in Sachsen vorerst vorbei. Bei deutlich sinkenden Asylzahlen baut das Land Plätze ab. Die Entwicklung steht in deutlichem Kontrast zu mancher politischen Dauerkrisenerzählung.

Spanien

Proteste und Anfeindungen verschärfen die Lage in Ceuta

03.09.2026

Demo, Demonstration, Spanien, Rechtsextreme, Rechtsextremismus
Rund einen Monat nach der Ankunft Zehntausender Menschen bleibt die Situation in der spanischen Exklave angespannt. Während landesweit gegen den Kurs der Regierung demonstriert wird, geraten Geflüchtete und ihre Helfer zunehmend unter Druck.

Milliardenmarkt

Berlin setzt auf Wiederaufbau Syriens – und Rückkehr

02.09.2026

Syrien, Syrisch, Syrer, Bundeskanzleramt, Fahne, Flagge, Berlin, Politik
Deutsche Unternehmen sollen beim Wiederaufbau Syriens stärker zum Zuge kommen. Entwicklungsstaatssekretär Annen reist dazu mit einer Wirtschaftsdelegation nach Damaskus. Doch beim deutschen Engagement geht es ausdrücklich auch um Migrationspolitik – mit einem deutlich sichtbareren Widerspruch.

Kritik wächst

Für mehr Abschiebungen: Berlin holt Taliban ins Boot

01.09.2026

Flugzeug, Flughafen, Nacht, Abschiebung, Halle, Leipzig
Für Abschiebungen nach Afghanistan arbeitet Deutschland praktisch mit den Taliban zusammen. Pro Asyl und der Menschenrechtsbeauftragte Castellucci warnen vor einer Aufwertung des Regimes. Gleichzeitig wurden weitere 22 afghanische Straftäter abgeschoben.

Rechte Gewalt

Spanien: Russland und Israel sollen Andrang auf Ceuta angeheizt haben

31.08.2026

Flüchtlinge, Ceuta, Spanien, Marokko, Flucht, Grenze, Migranten
Sánchez wirft Netzwerken mit Verbindungen nach Russland und Israel vor, die Ceuta-Krise angeheizt zu haben. Gleichzeitig nutzen europaweit Rechtsextreme die Situation für Mobilisierung und Gewalt – auch aus Deutschland.

Return Hubs

Ruanda bestätigt Gespräche mit EU über Abschiebezentren

30.08.2026

Flüchtlingslager, Ruanda, Afrika, Frauen, Kinder, Flüchtlinge, Geflüchtete, Baracke, Return Hubs
Deutschland und weitere EU-Staaten prüfen Zentren für abgelehnte Asylsuchende in Ruanda. Menschenrechtler warnen vor Kettenabschiebungen. Auch Oppositionelle im Land kritisierten das Vorhaben und die Verlagerung migrationspolitischer Verantwortung nach Afrika.

Schleswig-Holstein

Umfrage zeigt Probleme mit der Bezahlkarte für Geflüchtete

26.08.2026

Bezahlkarte, Supermarkt, Zahlen, Geld, Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik
Ein Bargeldlimit von 50 Euro, Probleme bei Mehrbedarfen und Schwierigkeiten beim Deutschlandticket: Flüchtlingsrat und Initiativen kritisieren die praktische Umsetzung der Bezahlkarte für Geflüchtete. Als Alternative schlagen sie ein Basiskonto mit gewöhnlicher Girokarte vor.

„Anreiz“ ohne Nachweis

Leistungsausschluss bei Dublin-Fällen: Zweifel an Recht und Wirkung

26.08.2026

Obdachlos, Straße, Armut, Frau, Hunger, Flüchtlingspolitik, Asylpolitik
Die Bundesregierung setzt bei Dublin-Asylsuchenden auf Leistungsentzug – als „Anreiz“ für freiwillige Ausreisen. Doch sie weiß weder, wie oft die Regel angewendet wird, noch ob sie tatsächlich wirkt. Hinzu kommt: Das Gesetz steht auf sehr dünnem Eis. Spielt die Bundesregierung auf Zeit? Von

Abschiebepolitik

Europas „Umsetzer“ verhandeln mit Ruanda über Abschiebezentren

25.08.2026

Flüchtlingslager, Ruanda, Afrika, Frauen, Kinder, Flüchtlinge, Geflüchtete, Baracke, Return Hubs
Großbritannien investierte rund 700 Millionen Pfund in sein gescheitertes Ruanda-Projekt, ohne einen Menschen auf Grundlage des geplanten Verfahrens abzuschieben. Nun verhandeln Deutschland und weitere EU-Staaten erneut über Zentren in dem ostafrikanischen Land.