Flüchtlingspolitik

Schlagwort Flüchtlingspolitik in chronologischer Reihenfolge:

Familiennachzug

Humanität im Promillebereich

26.05.2026

Auswärtiges Amt, Bundesadler, Ministerium, Berlin, Deutschland
Die Härtefallregelung beim ausgesetzten Familiennachzug sollte Familien schützen. Tatsächlich greift sie fast nie – oder nur in 0,15 Prozent der Fälle. Humanität als politische Kulisse. Von

Neues Asylsystem

Migrationsforscher sieht Menschenrechte in Gefahr

25.05.2026

Jochen Oltmer, Migration, Flucht, Asyl, Forscher, Prof. Menschenrechte
Migrationsforscher Jochen Oltmer warnt vor dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem. Statt Schutz vor Krieg und Verfolgung rücke die Abschreckung von Geflüchteten in den Mittelpunkt. Das GEAS tritt am 12. Juni in Deutschland in Kraft. Von

Brandmauer aus Papier

CDU muss AfD nicht mögen, um ihr nützlich zu sein

25.05.2026

CDU, Broschüre, Christliches Menschenbild, Familie, Abschiebung, Familiennachzug
Die CDU warnt in einer Broschüre vor der AfD – und guckt unfreiwillig in den Spiegel. Denn wer Menschenwürde gegen Rechts verteidigt, sollte in der Migrationspolitik nicht dauernd so klingen, als habe die AfD den Taktstock. Von

EU in der Kritik

Verbrechen gegen Flüchtende in Libyen vor dem Internationalen Strafgerichtshof

25.05.2026

Strafgerichtshof, Internationaler Strafgerichtshof, Justiz, Den Haag, Menschenrechte, Aktivisten, People of Color
Folter, Versklavung, sexuelle Gewalt und Mord – Khaled El Hishri ist die erste Person, die sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen an Geflüchteten in Libyen verantworten muss. Überlebende schildern brutale Gewalt in Mitiga. Europas Libyen-Politik steht in der Kritik. Von

Asylpolitik

EU ebnet Weg für Rückkehrzentren in Drittstaaten

21.05.2026

Flagge, Fahne, Europa, Europäische Union, Stacheldraht, Abschiebung, Abschottung
Rückkehrzentren in Drittstaaten rücken näher: Parlament und Mitgliedstaaten haben offene politische Fragen weitgehend geklärt. Deutschland sucht bereits mit anderen EU-Ländern nach Staaten, die solche Zentren einrichten würden. Nur an einem Punkt hakt es.

Rekordtief seit 2012

Einwanderung nach Großbritannien bricht ein

21.05.2026

Flughafen, Koffer, Migration, Einwanderung, Auswanderung, Menschen, Arrivals
Nach Jahren hoher Brexit-Zuwanderung meldet Großbritannien den niedrigsten Einwanderungsüberschuss seit 2012. Premier Starmer reklamiert den Rückgang als Erfolg, politische Entlastung bringt ihm das aber nicht. Die Rechtspopulisten führen die Umfragen an.

Scharfe Kritik

Österreich deckelt Familiennachzug von Geflüchteten

21.05.2026

Afghanen, Flüchtlinge, Hannover, Flughafen, Afghanistan, Flüchtlingspolitik, Menschen, Familie, Freude
Österreich will den Familiennachzug von Geflüchteten künftig per Quote begrenzen. Amnesty warnt vor jahrelangen Familientrennungen und sieht die Zusatzmaßnahme im Konflikt mit EU-Recht.

Trotz Taliban

Pro Asyl warnt: Schutz für afghanische Männer bricht ein

20.05.2026

Bamf, Bundesamt, Migration, Flüchtlinge, Nürnberg, Schild
Pro Asyl kritisiert eine deutlich restriktivere Entscheidungspraxis bei Asylanträgen alleinstehender afghanischer Männer. Trotz unverändert schwerer Menschenrechtslage in Afghanistan sinkt ihre Schutzquote massiv, während Abschiebungen in das Taliban-Land politisch vorbereitet werden.

Bilanz nach zwei Jahren

AWO kritisiert Bezahlkarte für Geflüchtete: keine Entlastung, neue Hürden

19.05.2026

Bezahlkarte, Supermarkt, Zahlen, Geld, Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik
Die Bezahlkarte sollte Verwaltung entlasten und Leistungen kontrollierbarer machen. Nach zwei Jahren kritisiert die AWO jedoch zusätzliche Belastungen, technische Probleme und eingeschränkte Teilhabe für Asylsuchende im Alltag.

Seenotrettung

Nach Beschuss gerät „Sea-Watch 5“ in Italiens Visier

17.05.2026

Alan Kurdi, Rettungsschiff, Seenotretter, Sea Eye, Mittelmeer
Erst wurde die „Sea-Watch 5“ laut Hilfsorganisation auf hoher See bedroht und beschossen, dann durchsuchten italienische Behörden das Schiff. Gegen den Kapitän wird wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“ ermittelt. Die Rettungsorganisation erklärt: „Wir sind fassungslos.“