Die iPhones und die Jeans lassen wir dann natürlich gern ins Land - aber bitte nicht die, die an deren Produktion verrecken. Wir können ja nicht all die Opfer unseres Konsums aufnehmen. Von Sven Bensmann Von Sven Bensmann
Wir müssen Ausbrechen aus der kurzfristigen Betrachtung der Flüchtlingsfrage. Die Lösung liegt nicht auf den Schiffen, sondern an Land. Sie besteht aus einem Dreiklang aus Sicherheit, Versorgung und Perspektiven. – Ein Gastbeitrag von Dr. Lars Castellucci, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Von Dr. Lars Castellucci
Die Flucht über das Mittelmeehr wird immer gefährlicher. In diesem Jahr ist jeder 45. Geflüchtete bei der Überfahrt gestorben, 2015 war es noch jeder 269. UNHCR fordert mehr Seenotretter.
So hoch war die Zahl der Flüchtlinge seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr: Mehr als 70 Millionen Menschen suchten 2018 Schutz vor Gewalt und Not. Lob gab es vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen für Deutschlands Flüchtlingspolitik. Von Marc Engelhardt, Mey Dudin
Klimaflüchtlinge werden in Deutschland weitaus mehr akzeptiert als Geflüchtete, die aus wirtschaftlichen Gründen ihr Land verlassen haben. Das zeigt eine Studie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Die Zahl der Menschen, die vor Naturkatastrophen fliehen ist höher als die Zahl der Flüchtenden vor Gewalt und Konflikten. Das geht aus einer aktuellen UN-Sudie hervor. Experten reden von Massenmigration wenn die Erderwärmung nicht begrenzt wird.
Die Zahl der Binnenflüchltinge ist im vergangenen Jahr um 17 Millionen angestiegen - ein Großteil der Menschen floh vor Naturkatastrophen. Dennoch spielt Klimaschutz politisch kaum eine Rolle - stattdessen üben sich Staaten in Abschottung. Von Catherine Friedly
Die Zahl der Menschen, die im eigenen Land auf der Flucht sind, ist auf einen historischen Höchststand gestiegen. Neben bewaffneten Konflikten flüchten die Menschen auch vor Naturkatastrophen.
Das Bürgerkriegsland Libyen ist vom Wiederaufbau mit internationaler Hilfe noch eine Weile entfernt, aber lokale Initiativen der Zivilbevölkerung machen Hoffnung, sagt der Nahost-Experte und Buchautor Daniel Gerlach im Gespräch. Von Franziska Hein
Fluchtursachen bekämpfen - so heißt die Devise in Europa seit dem Flüchtlingssommer 2015. Weltweit fließt allerdings weniger Geld in die Entwicklungszusammenarbeit. Vor allem die ärmsten Länder sind von Kürzungen betroffen.