Flucht

Schlagwort Flucht in chronologischer Reihenfolge:

Warnung aus Kabul

6,3 Millionen kehren zurück – Afghanistan am Limit

28.10.2026

Kabul, Afghanistan, Straße, Stadt, Menschen, Gebäude, Häuser
Seit 2023 sind Millionen Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt, die Mehrheit nach UNHCR-Einschätzung unfreiwillig. Armut, Taliban-Verbote und drastische Hilfskürzungen verschärfen die Lage. UN-Vertreter Arafat Jamal warnt im Gespräch vor weitreichenden Folgen. Von

Ukraine

Warum Menschen trotz Krieg nicht fliehen

26.10.2026

Tetiana Kalitchenko, Ukrainerin, Ukraine, Krieg, Flucht, Integration, Sprache
Luftalarm, Angriffe, Angst: Für viele Menschen in der Ukraine gehört Gefahr zum Alltag. Dennoch wollen sie nicht fort. Die Bindung an Angehörige, Tiere und Zuhause kann schwerer wiegen als die Aussicht auf Sicherheit. Von

Amy Pope im Gespräch

IOM-Chefin warnt vor Krise im globalen Migrationssystem

26.10.2026

Amy Pope, IOM, International Organization Migration, Flucht, Menschenrechte, Migration
Europa verschärft seine Grenzkontrollen. Laut IOM-Chefin Amy Pope weichen Menschen deshalb auf gefährlichere Routen aus. Die Politik senkt damit zwar irreguläre Einreisen, löst aber nicht die Ursachen von Migration. Pope fordert im Gespräch einen grundlegenden Kurswechsel. Von

Vererbte Wunden

Die Flucht endete. Der Nachlass blieb.

22.10.2026

Susanna Hiss, Unsere Mütter, Ausstellung, Foto, Trauma, Mutter, Tochter
Die Großmutter floh vor dem Krieg, die Tochter wuchs mit ihren seelischen Wunden auf. Erst Jahrzehnte später begann die Familie zu verstehen. Eine persönliche Geschichte über verdrängtes Leid, die Kraft der Erinnerung und die Frage, was die Erfahrungen früherer Generationen mit heutigen Geflüchteten verbindet. Von

Wohnsitzauflage

Vor Neonazis fliehen – wenn das Amt erlaubt

20.10.2026

Flüchtling, Asylbewerber, Flüchtlingsheim, Sammelunterkunft, Wohnsitzauflage, Residenzpflicht
Der Staat bestimmt, wo Asylsuchende wohnen. Werden sie dort von Neonazis bedroht, ist ein Wohnortwechsel nicht selbstverständlich. Migrantenorganisationen fordern mit Blick auf Sachsen-Anhalt bessere Schutzregeln. Neu ist das Problem nicht. Von

IOM-Bericht

Mindestens 4.400 tote Kinder auf Fluchtrouten erfasst

15.10.2026

Schuh, Stacheldraht, Flucht, Flüchtling, Zaun, Geflüchtete
Mehr als 4.400 Kinder sind IOM-Angaben zufolge in den vergangenen zwölf Jahren auf Migrationsrouten ums Leben gekommen. Wegen einer hohen Dunkelziffer dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen. Besonders groß sind die Datenlücken bei Todesfällen auf See.

Die östliche Migrationsroute

139 Tote, 84 Vermisste in Dschibuti: Die tödliche Hoffnung auf Arbeit

13.10.2026

Dschibuti, Afrika, Boot, Unglück, Tote, Flüchtlinge, Flüchtlingsboot, Meer, Flucht, Tod
Während Tausende vor dem Krieg im Jemen fliehen, versuchen andere, über dasselbe Land nach Saudi-Arabien zu gelangen. Sie hoffen auf Arbeit und ein besseres Leben. Für mindestens 139 Menschen endete die gefährliche Reise nun mit dem Tod auf See. Die Katastrophe wirft ein Schlaglicht auf eine Migrationsroute, auf der Gewalt, Ausbeutung und Tod zum Alltag gehören.

Kinostart für „Heimsuchung“

Ein Haus am See – und die Abgründe deutscher Geschichte

13.10.2026

Heimsuchung, Film, Kino, Nationalsozialismus, Heimat, Flucht, Krieg
Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ wird zum Kinostoff: An einem See in Brandenburg wechseln Bewohner und politische Systeme. Besonders eindringlich wird das Schicksal einer jüdischen Familie geschildert. Die Konzentration auf knapp zwei Stunden hat allerdings ihren Preis. Von

Eine Ukrainerin erzählt

„Sicherheit ist noch kein neues Leben.“

12.10.2026

Tetiana Kalitchenko, Ukrainerin, Ukraine, Krieg, Flucht, Integration, Sprache
Nach ihrer Flucht aus Kiew kommen Tetiana Kalitchenko und ihre Tochter in Norddeutschland an. Was folgt, ist ein langer Weg durch Sprachkurse, Wohnungssuche und Anerkennung - und die Bedeutung helfender Hände. Von

„Japanese First“

Japan verschärft Migrationskurs trotz Arbeitskräftemangel

07.10.2026

Japan, Tokyo, Stadt, Menschen, Einkauf, Konsum, Asien
Bevölkerungsschwund und Alterung verschärfen den Personalmangel in Japan. Trotzdem erhöht die Regierung die Anforderungen für einen dauerhaften Aufenthaltsstatus. Besonders die Einkommensregeln und die drastisch gestiegene Antragsgebühr sorgen für Kritik.