Kein Geld für 2021: Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung scheitert auch in zweiter Instanz. Das Gericht stellt klar, dass selbst eine frühere rechtswidrige Förderpraxis keinen Anspruch darauf begründet, ebenfalls staatlich alimentiert zu werden.
Gut jeder achte Mensch in Deutschland sieht sich von Diskriminierung betroffen. Besonders häufig erfahren Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Kopftuch und Angehörige sexueller Minderheiten Benachteiligungen, wie eine großangelegte Befragung zeigt.
Dass die Bundesregierung den Schutzbedarf von Menschen aus Afghanistan infrage stellt, hat sich zuletzt in den Absagen für Aufnahmeprogramme gezeigt. Auch reguläre Asylanträge von jungen Afghanen haben aktuell wenig Aussicht auf Erfolg.
Der bequeme Strom aus der Steckdose hat seinen Preis: Der Rohstoff für die Energie stammt nicht selten aus Afrika. Seit den 1930 werden Menschen und Länder ausgebeutet. Im neuen Uranatlas stehen Ausbeutung und Endlagerung im Fokus.
Warum wird Mustafa schlechter benotet als Maria – trotz gleicher Leistung? Der Alltag an vielen Schulen in Deutschland bleibt laut einer Studie stark auf Schüler aus der Mehrheitsgesellschaft ausgerichtet. Dabei haben 40 Prozent ausländische Wurzeln. Von Markus Geiler
Die Zahl der Klagen vor Verwaltungsgerichten wegen einer Ablehnung eines Asylantrags haben sich laut Richterbund von 2023 bis 2025 verdoppelt. Ursächlich für den Anstieg könnte politischer Druck auf das Bamf sein.
Die Zahl der Asylanträge ist 2025 in weiten Teilen Europas um rund ein Fünftel gesunken – in Deutschland sogar um ein Drittel. EU-Migrationskommissar spricht von einer „Migrationswende“. Die Kritik an diesem Kurs ist weiter aktuell.
Der Angriffskrieg der USA und Israel gegen Iran könnte weitere Menschen in der Region zur Flucht zwingen. Aus Sicht der EU-Kommission sind große Fluchtbewegungen bislang jedoch ausgeblieben. Sollte sich das ändern, sieht sich Brüssel vorbereitet.
In der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump sind bereits elf Mexikaner in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörden gestorben. Der jüngste Fall betrifft eine Haftanstalt in Kalifornien. Mexiko fordert umfassende Aufklärung.
Mindestens 7.667 Menschen sind 2025 laut den UN auf Migrationsrouten weltweit gestorben oder gelten als vermisst – weil sichere Fluchtwege fehlen. Statt Schutz zu schaffen, treibt die Abschottungspolitik verzweifelte Geflüchtete in die Hände von Schleppern.