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Schlagwort dpa in chronologischer Reihenfolge:

Blumen und Tränen

Berlin trauert – und widersetzt sich dem Hass

26.07.2026

Berlin, Blumen, Kerzen, CSD, Christopher Street Day, Trauer, Anschlag, Islamismus
Eine Frau stirbt, viele Menschen werden schwer verletzt. Der Angriff mit einem Auto im Berliner Tiergarten galt offensichtlich den Besuchern des Christopher Street Day. Am Morgen nach der Tat liegen Blumen an den Absperrgittern, später versammeln sich Hunderte am Brandenburger Tor. Trauernde setzen jetzt bewusst auf Zusammenhalt und ein entschiedenes „Jetzt erst recht“. Von und

Nordrhein-Westfalen

Rechte Gewalt erreicht neuen Höchststand

26.07.2026

Schule, Schulhof, Rucksack, Hefte, Polizei, Gewalt, Absperrung, Bildung
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 700 Menschen Opfer rechter Gewalt. Nach Beobachtung unabhängiger Beratungsstellen trifft Rechtsextremismus immer mehr Kinder und Jugendliche in NRW – selbst Schulwege werden zu Angsträumen.

Verfassungsgericht beurteilt Aufnahmestopp für Afghanen als Willkür

26.07.2026

Richter, Bundesverfassungsgericht, BVerfG, Justiz, Gericht, Entscheidung, Urteil
Deutschland sagte nach ihrem Abzug aus Afghanistan gefährdeten Menschen eine Aufnahme zu, brach ihr Versprechen dann aber. Das Verfassungsgericht bezeichnet diese politische Entscheidung nun als Willkür. Dobrindt sieht trotz Karlsruher Rüge keinen Handlungsbedarf.

Umbau von „Demokratie leben“

Prien relativiert „sogenannten“ antimuslimischen Rassismus

23.07.2026

Karin Prien, Bundesfamilienministerin, Familienministerin, CDU, Politikerin, Politik
Bundesfamilienministerin Karin Prien richtet „Demokratie leben“ neu aus. Künftig konzentriert sich das Programm auf Demokratiebildung und Extremismusprävention. „Vielfalt“ als Förderziel fällt raus. Antimuslimischer Rassismus ist für die Ministerin nur eine „sogenannte“ Position.

Ab August

Bund hebt Zulassungsstopp für Integrationskurse teilweise auf

23.07.2026

integration, integrationskurs, einwanderung, sprache, bildung
Geflüchtete aus der Ukraine sowie EU-Bürgerinnen und EU-Bürger sollen ab August wieder freiwillig an Integrationskursen teilnehmen können. Die Öffnung gilt jedoch nur eingeschränkt. Asylsuchende und Geduldete bleiben weitgehend außen vor. Die Kritik bleibt scharf.

Zum 150. Jubiläum

Bayreuth ringt mit Wagners Antisemitismus

23.07.2026

Bayreuth, Festspielhaus, Wagner, Theater, Oper, Musik, Gebäude, Kultur
Zum 150. Jubiläum ringen die Bayreuther Festspiele um den Umgang mit Richard Wagners Antisemitismus, ihrer Nähe zum Nationalsozialismus und einer jahrzehntelang verdrängten Geschichte. Michel Friedmans Rede soll darauf eine Antwort versuchen. Von und

Machtkalkül vs. Brandmauer

CDU entfacht weitere Debatte über Umgang mit der AfD

22.07.2026

Brandmauer, Politik, AfD, Mauer, eingerissen, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus
Sechs Wochen vor der Landtagswahl fordert Sachsens Ministerpräsident Gespräche mit allen Parteien. Damit verschärft Michael Kretschmer den Streit über die Abgrenzung zur AfD. Nach seiner Logik ist die AfD vor der Wahl tabu, danach soll gezählt werden. Von , und

„Klima der Angst“

Pakistan verschärft Vorgehen gegen Afghanen ohne Aufenthaltstitel

22.07.2026

Indien, Pakistan, Afghanistan, Globus, Landkarte, Weltkarte,
Seit dem 10. Juli lässt Pakistan afghanische Staatsangehörige ohne Visum festnehmen. Die Zahl der Ausreisen nach Afghanistan hat sich daraufhin mehr als verdoppelt. Hilfsorganisationen warnen vor erzwungenen Rückkehrentscheidungen und wachsender Unsicherheit.

Wut und Trauer

Proteste in Italien nach Polizeieinsatz gegen Abderradim Fakir

21.07.2026

Italien, Polizei, Gewalt, Migrant, Flüchtling, Marokkaner, Fixierung
Der Tod eines Marokkaners bei einer Polizeikontrolle bewegt seit dem Wochenende das ganze Land. Bei Protesten werden mindestens elf Menschen verletzt. Italiens Innenminister nimmt die Polizei in Schutz. Erstmals meldet sich auch Ministerpräsidentin Meloni zu Wort. Von

Hamburgs Parlament bleibt hinter der Vielfalt der Stadt zurück

21.07.2026

Hamburg, Rathaus, Bürgerschaft, Fahne, Flagge, Wappen, Politik, Parlament
Die erste Befragung zur Migrationsgeschichte in Hamburgs Bürgerschaft liefert eine auffällige Zahl: 29 Abgeordnete geben einen Migrationshintergrund an – bei 42 Prozent in der Bevölkerung. Was diese Differenz für politische Debatten, Vertrauen und Zugehörigkeit bedeutet.