Weniger Geld für Entwicklungszusammenarbeit, kein klares Bekenntnis zum UN-Ziel: Eine neue Untersuchung sieht Deutschland auf dem Weg aus einer Rolle, die lange als außenpolitischer Standard galt.
Rechte Attacken treffen nicht nur Parteien oder bekannte Organisationen, sondern den demokratischen Alltag vor Ort. Laut der Berliner Amadeu Antonio Stiftung zielen die Angriffe darauf ab, die Zivilgesellschaft zu erschöpfen, zu verunsichern und am Ende zum Schweigen zu bringen.
Ein deutscher Pass von Geburt an ist offenbar mehr als ein Dokument: Eine neue Studie zeigt, dass Kinder aus Einwandererfamilien deutlich seltener straffällig werden. Staatsangehörigkeit stärkt demnach nicht nur Zugehörigkeit, sondern auch Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe.
Rassismus ist in Deutschland kein Ausrutscher am Rand, sondern tief im Alltag verankert – offen, subtil und oft erschreckend selbstverständlich. Eine neue Studie zeigt, wie hartnäckig entmenschlichende Denkmuster sind und wie sehr sie Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie beschädigen. Von Martina Herzog
Eine Studie beleuchtet die Versorgung Geflüchteter mit psychischen Erkrankungen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die Forschenden legen eine lange Liste mit erheblichen Mängeln vor.
In deutschen Gefängnissen ist die Seelsorge christlicher und jüdischer Insassen gewährleistet. Für Muslime mangelt es vielerorts aber an einer ausreichenden islamischen Seelsorge. Die Lage in den Ländern ist sehr unterschiedlich – manche geben an, es gebe keinen Bedarf. Von Jens Bayer-Gimm
Auf dem Arbeitsmarkt müssen vor allem Menschen ausländischer Herkunft sprachliche Hürden überwinden. Doch viele Iraner scheinen es zu meistern. Und wie eine Studie zeigt: vor allem Iranerinnen. Von Katrin Nordwald
Gut jeder achte Mensch in Deutschland sieht sich von Diskriminierung betroffen. Besonders häufig erfahren Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Kopftuch und Angehörige sexueller Minderheiten Benachteiligungen, wie eine großangelegte Befragung zeigt.
Warum wird Mustafa schlechter benotet als Maria – trotz gleicher Leistung? Der Alltag an vielen Schulen in Deutschland bleibt laut einer Studie stark auf Schüler aus der Mehrheitsgesellschaft ausgerichtet. Dabei haben 40 Prozent ausländische Wurzeln. Von Markus Geiler
Steuerliche Diskriminierung, hohe Sonderabgaben und andere Repressalien – Juden, Sinti und Roma und andere Minderheiten wurden im Nationalsozialismus auch von Finanzbehörden verfolgt. Die Entrechteten waren Ziel einer regelrechten Ausplünderung.