Rund ein Viertel mehr Fälle: Die antiziganistischen Vorfälle im nördlichsten Bundesland haben 2025 zugenommen. Dabei geht fast jede zweite Diskriminierung von Menschen mit offizieller Funktion aus.
Die GFF sieht bei der AfD mehrere Kriterien der Verfassungswidrigkeit erfüllt und stützt sich auf mehr als 30.000 öffentliche Belege. Im Zentrum stehen rassistische Konzepte, die Menschen mit Migrationsgeschichte und Musliminnen abwerten.
Beleidigungen, Diskriminierungen und Gewalt gegen Muslime nehmen deutlich zu: Claim hat bundesweit 4.096 antimuslimische Vorfälle dokumentiert, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Die Organisation fordert einen neuen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus und eine effektivere Strafverfolgung von Hasskriminalität. Von Jonas Grimm
Sachsen sieht sich bei der Integration von Zugewanderten auf gutem Weg. Zugleich benennen die Daten Defizite bei Schulabschlüssen, Spracherwerb, Erwerbstätigkeit und Diskriminierung. Eine neue Förderrichtlinie soll mehr Chancen ermöglichen.
Nach 2015 kamen jährlich rund 133.000 hoch qualifizierte Menschen nach Deutschland, vor 2015 waren es 73.000. Die Studie sieht Einwanderung als wichtige Option gegen den demografisch bedingten Fachkräftemangel.
Thüringen braucht internationale Studierende, doch viele erleben den Freistaat als wenig weltoffen. Beleidigungen, Mikroaggressionen und politische Verunsicherung wirken sich direkt darauf aus, ob sie ihre Zukunft im Land sehen.
Die Zahl der Geflüchteten und Vertriebenen ist laut UNHCR erstmals seit einem Jahrzehnt gesunken. Ende 2025 waren weltweit 117,8 Millionen Menschen betroffen – viele Rückkehrer leben jedoch unter schweren und unsicheren Bedingungen.
Die Meldestelle MIA hat 2025 mit 2.076 antiziganistischen Vorfällen einen neuen Höchststand dokumentiert. Besonders häufig traf Antiziganismus Sinti und Roma im Kontakt mit staatlichen Behörden, darunter auffällig oft mit der Polizei. Von Jonas Grimm
Claim hat in Berlin 975 antimuslimische Vorfälle dokumentiert, mehr als 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Betroffene erleben Angriffe und Diskriminierung im Alltag. Die Organisation sieht die Politik in der Verantwortung.
Die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute warnen vor einer Normalisierung von Krieg als Mittel der Politik. Putin, Trump und Netanjahu stünden für ein Muster, bei dem Machtinteressen das Völkerrecht verdrängen. Auch Deutschland steht in der Kritik. Von Corinna Buschow