Eine Studie beleuchtet die Versorgung Geflüchteter mit psychischen Erkrankungen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die Forschenden legen eine lange Liste mit erheblichen Mängeln vor.
In deutschen Gefängnissen ist die Seelsorge christlicher und jüdischer Insassen gewährleistet. Für Muslime mangelt es vielerorts aber an einer ausreichenden islamischen Seelsorge. Die Lage in den Ländern ist sehr unterschiedlich – manche geben an, es gebe keinen Bedarf. Von Jens Bayer-Gimm
Auf dem Arbeitsmarkt müssen vor allem Menschen ausländischer Herkunft sprachliche Hürden überwinden. Doch viele Iraner scheinen es zu meistern. Und wie eine Studie zeigt: vor allem Iranerinnen. Von Katrin Nordwald
Gut jeder achte Mensch in Deutschland sieht sich von Diskriminierung betroffen. Besonders häufig erfahren Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Kopftuch und Angehörige sexueller Minderheiten Benachteiligungen, wie eine großangelegte Befragung zeigt.
Warum wird Mustafa schlechter benotet als Maria – trotz gleicher Leistung? Der Alltag an vielen Schulen in Deutschland bleibt laut einer Studie stark auf Schüler aus der Mehrheitsgesellschaft ausgerichtet. Dabei haben 40 Prozent ausländische Wurzeln. Von Markus Geiler
Steuerliche Diskriminierung, hohe Sonderabgaben und andere Repressalien – Juden, Sinti und Roma und andere Minderheiten wurden im Nationalsozialismus auch von Finanzbehörden verfolgt. Die Entrechteten waren Ziel einer regelrechten Ausplünderung.
Fast jede dritte Person in Deutschland ist einer Studie zufolge offen für rechtsextremes Denken. Besonders alarmierend ist der Zuwachs unter Jüngeren – dort wächst eine gefährliche Normalisierung autoritärer Ideen.
Viele EU-Zuwanderer kommen zum Arbeiten – und landen hier oft in einer Sackgasse, fühlen sich diskriminiert. Viele denken über Auswanderung nach, wie eine Studie zeigt. Das könne sich Deutschland nicht leisten, warnt die Integrationsbeauftragte – und sieht Innenminister Dobrindt in der Pflicht. Von Basil Wegener
Deutschland bremst ukrainische Geflüchtete aus: schlechte Bezahlung, endlose Verfahren. Während andere Länder Qualifikation nutzen, gehen Ukrainer:innen in Deutschland putzen. Wem hilft das? Von Prof. Dr. Dietrich Thränhardt
Eine von vom Bundesinnenministerium geförderte Studie offenbart: rassistischer Vorurteile sind in Behörden verbreitet. Trotz des klaren Befunds ignoriert Dobrindt die Ergebnisse – im Gegenteil: Sein Haus spielt Rassismus runter. Die Antidiskriminierungsbeauftragte findet deutliche Worte.