Deutschland

Schlagwort Deutschland in chronologischer Reihenfolge:

Sudan-Krieg

Berlin-Konferenz: Viele Appelle, mehr Hilfe, wenig Druck

15.04.2026

Sudan, Hilfe, Berlin, Konferenz, Politik, Krieg
Die Sudan-Konferenz soll die größte humanitäre Krise der Gegenwart zurück auf die Agenda holen – nicht ganz ohne Eigennutz. Zwischen Hilfszusagen und Appellen bleibt eine unbequeme Wahrheit: Es gibt zu wenig Friedensdruck. Von und

Orbáns Ab-Sturz

Europas Rechte verliert ihre wichtigste Leitfigur

14.04.2026

Viktor Orban, Wahlen, Ungarn, Werbesäule, Wahlkampf, Rechtspopulismus
Viktor Orbán war für Europas Rechte mehr als ein Verbündeter: Er war Vorbild und Bauplan dafür, wie sich Demokratie von innen aushöhlen lässt. Seine Abwahl trifft AfD, FPÖ, PiS und Le Pen politisch weit härter als nur symbolisch.

Jesidisches Neujahr

Frühlingsfest im Schatten von Angst und Abschiebedruck

14.04.2026

Jesiden, Neujahr, Feier, Süßigkeiten, Obst, Schokolade, Bonbon, Frühlingsfest
Bunte Eier, Frühlingsbeginn, große Feiern – und zugleich die Angst vor Rückkehr in eine unsichere Heimat. Der Widerspruch zwischen Völkermord-Anerkennung und verweigertem Schutz prägt viele jesidische Familien bis heute. Von

Rechtsruck angezählt?

Orbans Sturz, Europas Bewährungsprobe

14.04.2026

Mustafa Yeneroğlu, AKP, DEVA, Türkei, Abgeordneter, Politiker, Menschenrechte, Migration, Migranten, Flucht
Ungarn sendet ein Signal gegen Rechts. Wer in Orbáns Abwahl aber schon die Rettung Europas sieht, greift zu kurz, wer die Wirkung dieses Wahlergebnisses kleinredet, ebenso. Von

Orbans Abwahl

Aus Ungarn für Deutschland lernen

13.04.2026

Alice Weidel, Deutschland, AfD, Viktor Orban, Ungarn, Fahne, Politik
Ungarn hat Europas Rechten gezeigt, wie ihr Mythos endet: mit Rekordbeteiligung, Abwahl und der Erkenntnis, dass autoritäre Härte kein Land heilt. Was kann Deutschland daraus lernen? Von

Humanitäre Not

OECD meldet historischen Absturz der Entwicklungshilfe

12.04.2026

Markt, Nigeria, Armut, Afrika, Hunger, Straße
Die Industrieländer ziehen Milliarden aus der Entwicklungshilfe ab – so stark wie noch nie. Und Deutschland ist plötzlich größter Geber, nicht wegen neuer Großzügigkeit, sondern wegen der im Inland angerechneten Kosten für Geflüchtete – und wegen des amerikanischen Rückzugs. Von

Doppelmoral und -herz

Die Türkei fährt zur WM. Oje!

01.04.2026

Türkin, einkaufen, Fahne, Türkei, Deutschland, Kopftuch, Integration, Identifikation
Die WM 2026 wirft ihre Schatten voraus – und mit ihr wohl auch die nächste deutsche Gewissensprüfung für Türkeistämmige: Wem gehört euer Herz? Eine Frage, die mehr über Deutschland verrät als über „die Türken“. Von

Venro-Studie

Deutschland rutscht bei globaler Hilfe tief ab

31.03.2026

Burkina Faso, Afrika, Hunger, Armut, Dürre, Kinder, Zelt
Weniger Geld für Entwicklungszusammenarbeit, kein klares Bekenntnis zum UN-Ziel: Eine neue Untersuchung sieht Deutschland auf dem Weg aus einer Rolle, die lange als außenpolitischer Standard galt.

Realpolitik verbiegt Rechtsstaat

Abschiebung um jeden Preis

31.03.2026

Nasim Ebert-Nabavi, Rechtsanwältin, MiGAZIN, Menschenrechte, Recht, Gaza
Merz‘ Empfang von Ahmed al-Scharaa war mehr als Diplomatie. Er zeigte, wie weit deutsche Politik inzwischen geht, wenn es darum geht, Geflüchtete abzuschieben – politisch organisierte Verdrängung. Von

Historische Anerkennung

UN verurteilen Sklavenhandel als schwerstes Menschheitsverbrechen

29.03.2026

Vereinte Nationen, USA, Donald Trump, Präsident, UN, Rede, Versammlung
Der transatlantische Sklavenhandel hat bis heute gravierende Folgen. Die UN-Generalversammlung hat ihn nun als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft. Vornehmlich westliche Länder haben dagegen gestimmt oder sich enthalten – darunter Deutschland. Von