Früher bayerische Hausmannskost, heute arabische Küche: Das einst von einer Kirchengemeinde betriebene Restaurant „Kreuzberger Himmel“ gehört heute einer Hilfsorganisation, die sich um Geflüchtete und Obdachlose kümmert. Von Lukas Philippi
Rund 42.000 Anträge auf Einbürgerung wurden im vergangenen Jahr in Berlin gestellt. Davon wurden knapp 40.000 positiv beschieden, fast 2.000 wurden abgelehnt, wie der Senat mitteilt.
Viele Berliner fühlen sich bedroht – am meisten von Muslimen, aber auch von Sinti und Roma. Das geht aus dem aktuellen Berlin-Monitor hervor. Danach nimmt die Zustimmung zur Demokratie ab. Dafür verharren rassistische Einstellungen auf hohem Niveau.
Am 24. Februar jährt sich die Vollinvasion russischer Truppen in der Ukraine zum vierten Mal. Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche ruft für diesen Tag in Berlin zu einer Solidaritätsdemonstration für das kriegsgeplagte Land und seine Menschen auf. Von Markus Geiler
Berlin will als erstes Bundesland ein Gesetz zur Demokratieförderung beschließen – und den Kampf gegen Rechtsextremismus stärken. Aber klappt das noch vor der Sommerpause? Daran gibt es bereits Zweifel.
Der Aufschrei wegen der angekündigten Kürzungen bei Integrationskursen hält an. Die Volkshochschulen werfen dem Innenministerium vor, die etablierten Strukturen zu demontieren. Für die SPD im Bundestag ist die Sache noch nicht entschieden. Berlin prüft eine Insellösung. Denn die Kürzungen treffen nicht nur Kursteilnehmer. Von Corinna Buschow
Für viele Menschen in Deutschland ist Iran weit weg, andere fühlen sich mit dem Land eng verbunden. Zahlreiche Organisationen und politische Persönlichkeiten versammeln sich in der Hauptstadt. Etliche bangen um Angehörige.
Entscheidungen von Behörden stoßen oft auf Widerspruch. Betroffene kämpfen um ihre Ziele und Rechte – insbesondere, wenn es um Ausländerfragen geht. Viele ziehen deshalb vor Gericht.
Wie schon 2024 sind auch 2025 weniger Geflüchtete nach Berlin gekommen. Die Unterkünfte sind dennoch voll. Integrationssenatorin Kiziltepe will mehr Plätze für dezentrale Unterbringung schaffen – auch wegen der Kosten.
Im Iran hat es in den vergangenen Tagen schwere Unruhen gegeben. Rheinland-Pfalz hat nun als Bundesland einen Abschiebestopp verhängt – wegen realer Gefahr für Freiheit und Leben. Wie sieht es in anderen Bundesländern aus?