Jeder zweite Geflüchtete in Ausbildung lernt im Handwerk. Das sind rund 18.000 Personen und rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Handwerkspräsident Wollseifer zufolge fehlen in Deutschalnd 250.000 Fachkräfte.
Den Hochschulen gehen im Fach islamische Theologie offenbar die Studenten aus. Professor Uçar zufolge haben die Studenten keine Berufsperspektive. Er fordert ein unabhängiges Imam-Seminar.
Der Zuwanderungsgesetz-Entwurf sieht zahlreiche Verschärfungen des Aufenthaltsrechts vor. Betroffen sind vor allem Roma. Sie werden von Arbeit und Ausbildung quasi vollständig ausgeschlossen - eine kafkaeske Rechtsetzung. Von David Werdermann Von David Werdermann
Tunesien gilt als Leuchtturm, hat aber viele Probleme. Entwicklungsminister Müller wirbt bei deutschen Firmen dafür, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Es geht um Zukunftsperspektiven für junge Menschen, die sonst nach Europa kommen. Von Mey Dudin
Kaum Deutschkenntnisse, keine Zeugnisse, Aufenthaltsdauer unbestimmt: Wer als anerkannter Asylbewerber in Deutschland arbeiten möchte, hat viele Hürden zu meistern. Ein neues Buch gibt hilfreiche Tipps und Tricks für die Praxis.
In meiner Alphabetisierungsklasse vor vier Jahren waren vier afghanische Jugendliche. Drei von ihnen lebten in einem Haus. Heute wohnt dort keiner mehr, sie haben es nicht geschafft. Einer war Seehofers 69. Von Janosch Freuding Von Janosch Freuding
Über 30.000 junge Flüchtlinge machen derzeit eine Ausbildung in Deutschland. Das teilt die Bundesregierung mit. Die meisten stammen aus Afghanistan und Syrien.
Bundesinnenminister Horst Seehofer ist gegen ein Bleiberecht für Flüchtlinge mit Job. Der Minister lehnt auch einen "Spurwechsel" und eine Stichtagsregelung ab. Er wolle nicht noch mehr Menschen anlocken.
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer fordert ein Stopp von "unsinnigen Abschiebungen". Beruflich gut integrierte Asylberwerber sollten in Deutschland bleiben dürfen. Auch der Landkreistag äußert ein Interesse an einem Bleiberecht für beruflich integrierte Asylbewerber.
Tausende Flüchtlinge, die 2015 nach Deutschland kamen, haben in den letzten drei Jahren Deutsch gelernt. Nun steht ihre Integration in den Arbeitsmarkt an. Doch Flüchtlingshelfer stellen fest, dass die Hilfsbereitschaft der Betriebe nachlässt. Von Claudia Rometsch