Feuilleton

Ressort Feuilleton in chronologischer Reihenfolge:

Zeitdokumente

Erste Briefe nach dem Holocaust erzählen vom Überleben

15.09.2026

Warschauer Ghetto, Juden, Konzentrationslager, Nationalsozialismus
Eine neue Sammlung von Yad Vashem versammelt frühe Briefe jüdischer Überlebender nach 1945. Sie erzählen von Befreiung, Trauer, familiärem Verlust, seelischer Leere und der schwierigen Frage, ob und wo ein neues Leben beginnen konnte. Von

Postmigrantische Weltstadt

Frankfurt: Multiversum hinter der Skyline

14.09.2026

Menschen, Frankfurt a.M., Gesellschaft, Stadt, Mainufer, Skyline, Nacht
Zwischen Bankentürmen, Museen, Kliniken und Parks verdichten sich am Fluss die unterschiedlichen Lebenswelten Frankfurts. Das Ufer erzählt von Migration und Stadtgeschichte ebenso wie von sozialer Ungleichheit, Kultur und globaler Wirtschaft. Von

Finale Staffel

„Babylon Berlin“ endet mit Mahnung an die Gegenwart

09.09.2026

Babylon Berlin, Film, Kino, Serie, Nationalsozialismus, Geschichte
Nach fast einem Jahrzehnt endet „Babylon Berlin“. Das Finale führt vor Augen, wie die Weimarer Demokratie unterging und die Nationalsozialisten ihre Macht ausbauten. Eine historische Perspektive, die der Serie eine Gegenwartsnähe verleiht - beunruhigend aktuell. Von

„They're Here“

Doku zeigt verstörende Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE

08.09.2026

USA, Polizei, New Jersey, Abschiebung, Abschiebezentrum, Gewalt, Demonstration
Maskierte Beamte, gewaltsame Festnahmen und Proteste: Laura Poitras zeigt in ihrem Dokumentarfilm „They're Here“ die Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE. Die Bilder sind verstörend – und wirken wie aus einem Horrorfilm.

Perspektivwechsel

Filmemacher machen Rassismus zum Thema

03.09.2026

Regisseur, Regie, Stuhl, Regie Stuhl, Film, Kino
Aktuelle Filme beschäftigen sich mit rechter Gewalt, strukturellem Rassismus und fehlender Aufarbeitung. Gemeinsam ist ihnen ein neuer Blick: Sie erzählen aus Sicht jener Menschen, die lange nur als Randfiguren erzählt wurden – die Betroffenen. Ihre Perspektive macht aus vermeintlichen Einzelfällen ein größeres Bild. Von

Mediathek

Tahsim Durgun zeigt Merz, wer Deutschland mit aufgebaut hat

03.09.2026

Tahsim Durgun, Deutschland, ich küss' dein Herz, Tante, ARD, Doku, Comedy
Der eine spricht über problematische Bilder in deutschen Städten, der andere über seine Eltern, ihre Arbeit und ihr Leben hier. Tahsim Durgun antwortet auf Ausgrenzungsdebatten mit Humor – und nun auch einer ziemlich persönlichen Deutschlandreise, gemeinsam mit seiner Tante Zeynep. Von

„Staatsschutz“ im Kino

Kampf gegen Neonazis – und gegen den Staat

25.08.2026

Staatsschutz, Film, Kino, Rechtsextremismus, Rassismus, Staatsanwalt, Staat
Eine Staatsanwältin wird Opfer rechter Gewalt – und ausgerechnet ihre eigene Behörde bremst die Aufklärung. „Staatsschutz“ zeichnet ein verstörendes Bild institutioneller Verharmlosung und zeigt, was passiert, wenn Behörden rechte Gewalt nicht ernst nehmen. Von

Buchvorstellung

Wie viel Feindschaft hält eine Freundschaft aus?

20.08.2026

Unwahrscheinliche Freundschaften, Isabel Schayani, Buch, Hass, Geschichten
Die Geschichten führen nach Israel, Palästina, in die Ukraine, die USA und nach Deutschland – Isabel Schayani erzählt in ihrem neuen Buch „Unwahrscheinliche Freundschaften“ von Menschen, die Krieg, politische Gegensätze und persönliche Verluste trennen – und die trotzdem verbunden bleiben. Von

36 Boys

Wie eine Gang zur Antwort auf Ausgrenzung wurde

06.08.2026

Berlin, Kreuzberg, Kreuzberg Merkezi, berlin kreuzberg
Tim Raue blickt auf seine Jugend bei den „36 Boys“ zurück – auf Gewalt, Gemeinschaft und das Gefühl, endlich Teil von etwas zu sein. Die deutsche Integrationspolitik jener Jahre kritisiert er scharf. Von

Zum 150. Jubiläum

Bayreuth ringt mit Wagners Antisemitismus

23.07.2026

Bayreuth, Festspielhaus, Wagner, Theater, Oper, Musik, Gebäude, Kultur
Zum 150. Jubiläum ringen die Bayreuther Festspiele um den Umgang mit Richard Wagners Antisemitismus, ihrer Nähe zum Nationalsozialismus und einer jahrzehntelang verdrängten Geschichte. Michel Friedmans Rede soll darauf eine Antwort versuchen. Von und