Hass und Falschmeldungen im Internet stellen Journalisten vor Probleme und vergiften das politische Klima. "Manchmal hat man den Eindruck, je größer der Unsinn, desto größer die Verbreitung", sagt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.
Aufatmen, aber für wie lange? Nach einer Lösung für die Flüchtlinge auf zwei Rettungsschiffen vor Malta geht die Diskussion weiter: Europa hat keinen Plan, wie mit den nächsten geretteten Flüchtlingen umzugehen ist.
Mittellos in Niamey: Im Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, stranden Migranten auf dem Weg nach Norden. Aber auch Rückkehrer, deren Träume von einem besseren Leben längst geplatzt sind. Von Odile Jolys Von Odile Jolys
"Pro Chemnitz" wird seit Ende 2018 vom sächsischen Verfassungsschutz beobachtet. Die Organisation rief zu mehreren ausländerfeindlichen Demonstrationen auf und ist nach Angaben des Amtes tief verwurzelt in der rechtsextremistischen Szene.
Mindestens 4.592 Menschen sind im vergangenen Jahr auf Migrations- und Flüchtlingsrouten gestorben oder gelten als vermisst. Die Zahlen der Vereinten Nationen sind vorläufig. In den beiden Jahren zuvor war die Zahl deutlich höher.
Um den ausländischen Einfluss auf deutsche Moscheegemeinden zu minimieren, wünschen sich viele Politiker in Deutschland eine Islamsteuer nach dem Vorbild der Kirchensteuer. Denkbar, aber es gebe rechtliche Hürden, kommentierte das Bundesinnenministerium die entflammte Debatte. Hinter der Steuer steckt ein kompliziertes Konstrukt, und nicht alle Kirchen erheben Steuern. Das MiGAZIN beantwortet die wichtigsten Fragen. Von Corinna Buschow
Deutschland hat trotz fortdauernder Anschläge und bewaffneter Kämpfe Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben. Die insgesamt 36 abgelehnten Asylbewerber landeten am Dienstag in Kabul.
Vor 14 Jahren verbrannte der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber Oury Jalloh gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Am Montag forderten Hunderte Menschen eine lückenlose Aufklärung des Falls.
In Bottrop, Rheine und Amberg wurden zur Jahreswende Straftaten verübt. Die Reaktionen darauf waren unterschiedlich - abhängig davon, ob die Tatverdächtigen und Opfer Deutsche oder "Ausländer" waren. Von Birol Kocaman
Die islamische Religionsgemeinschaft Ditib hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der Theologe Kazım Türkmen folgt auf Nevzat Yaşar Aşıkoglu. Die Ditib kündigte an, künftig ihre "Verantwortung als Religionsgemeinschaft" in das Zentrum ihrer Arbeit zu stellen.