Seit Januar wurden in Deutschland knapp 74.000 Flüchtlinge erfasst, die bereits in einem anderen EU-Staat registriert waren oder dort Asyl beantragt haben. Fast alle kamen aus Griechenland, Italien oder Spanien. FDP kritisiert Rücknahmeabkommen als wirkungslos.
Lange müssen ausländische Forscher für einen Visum-Termin bei der deutschen Botschaft warten. Iraner müssen sich mit einer Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Jahren am längsten gedulden. In Neu-Delhi warten Akademiker vier Monate auf einen Termin.
Die Verwirrung wird immer größer: Der Rechtsstreit zwischen JobCentern und Flüchtlingshelfern, die Bürgschaften für syrische Kriegsflüchtlinge übernommen haben, geht weiter. Jetzt ist das Verwaltungsgericht Gießen in mehreren Fällen zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.
Die Zahl der Hartz-IV-Bezieher verharrt auf hohem Niveau: Sechs Millionen Menschen beziehen die Hilfsleistung. Darunter sind auch Asylbewerber, weil sie dem Arbeitsmarkt noch nicht zur Verfügung stehen.
Die Jugendämter in Deutschland haben 2017 rund 41.000 Jugendliche in Obhut genommen, jeder Zweite war ein unbegleitet eingereister Flüchtling. Terre des hommes ruft die Politik auf, den Schutzbedarf von Flüchtlingskindern stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
Die FDP hat eigene Vorschläge zur Vereinfachung und Steuerung der Zuwanderung von Fachkräften vorgelegt. Unterdessen geht die Debatte um den "Spurwechsel" für gut integrierte Flüchtlinge weiter. Von Bettina Markmeyer
Der Aufenthalt aus familiären Gründen fällt bei einer Scheidung weg. Ausländer brauchen für eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit. Das hat das Bundesverwaltungsgericht im Fall eines Libyers entschieden.
Medien wirken in viele gesellschaftliche Bereiche hinein. Das ist belegt. Doch können Medien auch Einfluss auf die Integration von Flüchtlingen nehmen - positiv wie negativ? Nadine Ranger ist dieser Frage in ihrer Dissertation nachgegangen. Ihre Ergebnisse stellt sie im MiGAZIN vor. Von Nadine Ranger
Deutsche Seemannsmission fordert die die Bundesregierung und die Europäische Union auf, verbindliche Regelungen zu finden. Kapitäne und Besatzungen, die im Mittelmeer Hilfe leisteten, seien verunsichert, weil sie immer häufiger kriminalisiert würden.
Der Klimawandel betrifft Männer und Frauen nach dem Urteil von Experten nicht in gleichem Maße. Frauen sind von der Erderwärmung besonders betroffen. In der Klimapolitik spielten sie aber bisher kaum eine Rolle. Von Benjamin Dürr