Martin Hyun

Dr. Martin Hyun, geboren 1979 im nordrhein-westfälischen Krefeld und Sohn koreanischer Gastarbeiter, studierte Politik, International Business und International Relations in den USA, Belgien und Bonn. Er war der erste koreanischstämmige Bundesliga-Profi in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sowie Junioren-Nationalspieler Deutschlands. Zuletzt arbeitete er als Deputy Sport Manager für Eishockey und Para-Eishockey im Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea und war olympischer Fackelläufer. Als Schriftsteller veröffentlichte er seit 2008 folgende Bücher: „Lautlos – ja Sprachlos – Nein: Grenzgänger zwischen Deutschland und Korea“ (2008), „Ohne Fleiß kein Reis – wie ich ein guter Deutscher wurde“ (2012) und „Gebrauchsanweisung für Südkorea“ (2018). Seit über 20 Jahren engagiert er sich im Bereich Rassismus und Integration, fungierte als EU-Ehrenbotschafter im Jahr des interkulturellen Dialogs, Schule ohne Rassismus Pate und war Mitglied des Leadership-Programms der Bertelsmann-Stiftung für Führungskräfte aus Migrantenorganisationen. Er gehört dem Autorenkollektiv Daughters & Sons of Gastarbeiters an Mit seinem Verein Hockey is Diversity e.V. setzt er sich gegen Rassismus und für eine inklusive Willkommenskultur im Sport ein.

Integration im 16:9 Format

Die Macht des T-Shirts

13.01.2011

Marlon Brando verhalf dem T-Shirt zu einer unlänglichen Popularität. In seinem Film „Endstation Sehnsüchte“ setzte Brando mit dem T-Shirt nicht nur ein Fashion Statement, sondern vor allem ein politisches. Das T-Shirt wurde zu einer Art Symbol der Rebellion gegen den Status quo.

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2010 – das Jahr der Integrationsde(bakel)batte

04.01.2011

Ein Rückblick auf das Jahr des metallischen Tigers. Es war geprägt von Thilo Sarrazin, Christian Wulff, Mesut Özil, Rücktritten und anonymen Bewerbungen und Brückenbauern. 2011 ist das Jahr des Metall-Hasens.

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Nicht verzagen, Geissler fragen

16.12.2010

Kein Bundes-, Landes- geschweige den Kommunalpolitiker hatte mich bis dahin so beeindrucken können, dass ich mich irgendeiner Partei anschloss. In Wahrheit hatte ich nicht viel übrig für Politiker. Aber das beruhte auf Gegenseitigkeit.

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Begegnungen mit Philipp Rösler und Kenan Kolat

26.11.2010

Zwei Integrationsveranstaltungen, zwei unterschiedliche Eindrücke. Meine Begegnungen mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler und dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat.

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Auf dem Parkett die Vergangenheit, die Zukunft auf der Empore

12.11.2010

Pergamonmuseum in Berlin, 9. November 2010: Auf dem Parkett einführende Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Idee und zur Lage Europas, auf der Empore Mulit-Kulti.

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Bildungsausländer, Freunde und warten auf eine Chance

13.10.2010

Nach den Vereinten Nationen gilt ein Mensch als extrem arm, wenn die Person, sein Lebensunterhalt mit 1,25 US Dollar am Tag bestreiten muss. Die Zahl, der in extremer Armut lebenden Menschen betrug im Jahr 2005 1,4 Milliarden. Ich war einer von ihnen.

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Wulff verpasst historische Chance

04.10.2010

Trotz der Bekräftigung „Präsident aller Menschen“ sein zu wollen, verpasst Bundespräsident Wulff mit seiner Einheitsrede, die historische Chance, die Integrationsdebatte, endlich vielfältiger und „weiter“ zu gestalten.

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Die Koreaner in Deutschland – Wir sind (k)ein Volk!

01.10.2010

„Seit Rostock habe ich die Gewissheit, dass die Welle des Fremdenhasses immer wieder in Erscheinung treten kann.“ Martin Hyun über die Bedeutung der deutschen Einheit und über das Warten auf die deutsche Einheit.