Ein geschützter Nachmittag sollte Schwarzen Menschen einige Stunden unbeschwertes Schwimmen ermöglichen. Nach einer Kampagne gegen das Angebot folgten rassistische Anfeindungen und Gewaltandrohungen. Am Ende müssen diejenigen verzichten, für die der Schutzraum gedacht war. Von Sabrina Szameitat und Matthias Arnold
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban ist die menschenrechtliche und humanitäre Lage in Afghanistan dramatisch. Entwicklungsministerin Alabali Radovan verspricht Hilfe – zugleich wächst die Kritik an Abschiebungen in das Land. Amnesty appelliert an die Bundesregierung.
Mit Kunta Kinte in Alex Haleys Besteller „Roots“ bekam die Geschichte der Sklaverei für ein Millionenpublikum ein Gesicht. Buch und Fernsehserie wurden zu kulturellen Ereignissen – trotz späterer Kritik an historischen Ungenauigkeiten und aneren Vorwürfen. Von Konrad Ege
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban verschärft Deutschland seine Afghanistan-Politik. Schutzquoten für afghanische Männer sinken drastisch, Aufnahmezusagen werden infrage gestellt und Abschiebungen ausgeweitet – obwohl sich die Lage im Land nicht verbessert hat. Von Helen Rezene
Deutschland ermöglicht Nachkommen von Menschen, denen die Nazis die Staatsangehörigkeit entzogen, die Einbürgerung. In New York nahmen mehrere Juden ihre Urkunden entgegen – als späte Rückverbindung zu einer geraubten Zugehörigkeit. Von Anne Pollmann
In Deutschland herrscht Bildungsungleichheit. Der Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ fördert Kinder aus benachteiligten Vierteln. Die Idee aus Duisburg wächst und wächst. Von Yuriko Wahl-Immel
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban ist Afghanistan sicherer vor Krieg und Anschlägen. Gleichzeitig verschärfen sich Hunger, Armut und die Einschränkungen für Frauen. Internationale Hilfsprogramme sind massiv unterfinanziert. Von Mathis Richtmann
Lange bewegte sich Bosselmann im Umfeld der Neuen Rechten und arbeitete für AfD-Fraktionen. Inzwischen hat er Partei und Publizistik verlassen, sich taufen lassen und warnt vor den politischen Folgen einer Regierungsbeteiligung der AfD. Von Yvonne Jennerjahn
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban fordern Menschenrechtsorganisationen einen Abschiebestopp und schnellere Visa-Verfahren. Besonders kritisieren sie den Umgang mit gefährdeten Afghanen, denen Deutschland bereits eine Aufnahme zugesagt hat.
Als letztes Bundesland führt Berlin die Bezahlkarte für neu ankommende Asylsuchende ein. Bargeldauszahlungen entfallen, Erwachsene können in den ersten sechs Monaten monatlich 50 Euro abheben. Der Flüchtlingsrat kritisiert die Regelung.