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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident Steinmeier

Ramadan „gehört zum religiösen Leben unseres Landes“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigt zum Ramadan muslimisches Leben als selbstverständlichen Teil Deutschlands. Seine Botschaft ist mehr als ein Gruß: Der Ramadan-Fest gehört zum religiösen Leben in Deutschland.

Donnerstag, 19.03.2026, 15:49 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 19.03.2026, 15:49 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Musliminnen und Muslimen in Deutschland einen Gruß gesendet. „Der Ramadan ist ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehört zum religiösen Leben unseres Landes“, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Botschaft.

Nach Wochen des bewussten Verzichts und in einer Zeit, „die leider auch von der Sorge über die internationalen Krisen geprägt ist“, wünsche er Stunden der Gemeinsamkeit beim Essen und Feiern im Kreis der Familie sowie mit Freundinnen und Freunden, schreibt Steinmeier unter Anspielung auf den Iran-Krieg.

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Der Bundespräsident dankt in dem Schreiben dafür, dass viele Moscheegemeinden und muslimische Familien ihre Nachbarschaft zum Fest des Fastenbrechens einladen. Dies sei eine „wunderbar großzügige Geste“, die es leicht mache, Traditionen der islamischen Religion kennenzulernen und den Zusammenhalt zu stärken.

Fest des Fastenbrechens am Freitag und Samstag

Das Fasten im Ramadan ist eine der heiligen Pflichten der Muslime. Von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang sollen sie nicht trinken, nicht essen, keinen Alkohol zu sich nehmen, nicht rauchen, sich von Neid, Missgunst und vom Bösen fernhalten. Der islamische Fastenmonat endet an diesem Donnerstagabend. Das anschließende zweitägige Fest des Fastenbrechens markiert für Muslime den Abschluss der Fastenzeit. In der Türkei heißt das Fest auch Zuckerfest, weil die Kinder Süßigkeiten geschenkt bekommen.

Der Beginn des Ramadan fiel in diesem Jahr mit dem Start der christlichen Passionszeit vor Ostern zusammen. Auch viele Christinnen und Christen verzichten in diesen gut sechs Wochen auf bestimmte Dinge wie Süßigkeiten oder Alkohol. Ihre Fastenzeit endet mit dem Osterfest. (dpa/mig) Aktuell Panorama

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