Film, Schwarze Adler, Fußball, Rassismus, Deutschland
Filmplakat "Scharze Adler"

„Schwarze Adler“

Doku über Schwarze Fußballer erhält einen Civis-Medienpreis

Ein Dokumentarfilm über Schwarze Fußballer in der deutschen Nationalmannschaft hat den Hauptpreis des Europäischen Civis-Medienpreises für Integration und kulturelle Vielfalt gewonnen.

Montag, 06.06.2022, 15:30 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 06.06.2022, 10:03 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |  

Der Film „Schwarze Adler“ (Amazon Prime Video, Broadview, ZDF) von Autor und Regisseur Torsten Körner erhielt die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung „Civis Top Award“ am Freitag bei einer Preisverleihung in Köln, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mitteilte. „Der Dokumentarfilm von Torsten Körner ist emotional berührend, journalistisch und künstlerisch auf den Punkt – das Schicksal dieser Adlerinnen und Adler im deutschen Nationaltrikot geht unter die Haut“, erklärte die Jury des Civis-Medienpreises. So kommt beispielsweise der frühere Nationalspieler Gerald Asamoah zu Wort, der lange für Schalke 04 spielte.

Die Produktion ist ebenfalls Gewinnerin des „Civis Video Award“ in der Kategorie Information. Den „Video Award“ in der Kategorie Unterhaltung erhielten die Autoren Paul Mommertz und Magnus Vattrodt für „Die Wannseekonferenz“ (ZDF, Constantin Television). Fitore Muzaqi, Henrik Schütz und Stefanie Vollmann gewannen mit „Meine Narbe: Martin war Häftling in einem syrischen Foltergefängnis“ (WDR Cosmo, Bildband Film & Fernsehproduktion) in der Kategorie Video Award/Social-Media-Formate.

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Der „Civis Audio Award“ in der Kategorie Lange Programme ging an Sebastian Friedrich für „Der letzte Tag. Das Attentat von Hanau“ (Deutschlandradio, Deutschlandfunk Kultur, WDR, NDR). Das Rennen in der Kategorie Kurze Programme machte Alexander Moritz mit „Informationen am Morgen: Koalitionsstreit in Sachsen um Abschiebung gut integrierter georgischer Familien“ (Deutschlandradio, Deutschlandfunk).

Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt

Gewinner des Publikumspreises „Civis Audio Award Podcast“ sind die Autoren Fabian Grieger und Jonas Seufert mit „Zweidrittel FM – Staffel 1 Gibt es Freundschaft im Gefängnis? Folge 4“. Anna-Sophia Richard errang mit „Los cuatro vientos“ (deutsch: „Die vier Winde“, Giganten Film Produktions GmbH, SWR, Filmakademie Baden-Württemberg) den „Young Award“. Den Publikumspreis „Civis Cinema Award“ erhielten der Regisseur Sönke Wortmann sowie die Produzenten Christoph Müller und Tom Spieß für den Film „Contra“ (Constantin Film Produktion, SevenPictures Film).

Der „Civis“ gilt als Europas bedeutendster Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt. Im Wettbewerb um die Auszeichnung waren fast 800 Programme aus 20 EU-Staaten und der Schweiz. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und wird seit 1988 in unterschiedlichen Kategorien verliehen. (epd/mig)

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